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Gedicht zum Thema Gesellschaftskritik


von Lisboeta

O cigano de roupas escuras,
encardido de urbanização,
não tem portas nem janelas.

Do autocarro vê o cidadão
a sua mulher e a criança
sobre a enxerga no chão.

De tronco nú o homem
lava-se do lado de fora,
tirando água com as mãos
do bidão colocado à porta.

A civilização roubou-lhe
a dignidade e o decoro,
do seu passado a tradição.

E se o cidadão o vê
aproximando-se, ainda longe,
aperta discreto a carteira
porque o nómada de outrora
não é hoje de confiança.

A vila quis construir um jardim,
a câmara vendeu o terreno
e ainda outro para construção
de casarões grandes no aparato.

Lá vai ele, o cigano moreno, calado,
leva mulher, catraio e o burro
carregado de sacos feios e pesados.
Nómadas da era industrial.

Lá no outro fim da aldeia,
instala o acampamento
de farrapos esburacados
ondulantes ao vento.
O burro pachorrento à entrada.

A Pobreza vela zelosa
por cima da sua barraca.

23.02.2010

Anmerkung von Lisboeta:

(selbst gemacht und unkorrekte Übersetzung aus dem Portugiesischen)


Der Zigeuner


Der dunkel bekleidet Zigeuner,
schmutzig von Urbanisation,
hat weder Türen noch Fenstern.

Vom Bus sieht der Bürger
seine Frau und das Kind
auf dem Strohsack auf dem Boden.

Mit nacktem Oberkörper, der Mann
wäscht sich an der Außenseite,
schöpft Wasser mit den Händen,
aus den Kanister an der Tür stehend.

Die Zivilisation raubte ihn
die Würde und Anstand,
von seiner Vergangenheit die Tradition.

Und wenn der Bürger ihn sieht,
der aus der Entfernung näher kommt,
drückt diskret seine Tasche,
weil der Nomade von früher
heute kein Vertrauen mehr gebührt.

Die kleine Stadt wollte einen Garten bauen,
das Rathaus verkaufte das Gelände
und noch ein weiteres für den Bau
von großen Häuser, groß und voller Pracht.

Da geht er, der dunkle Zigeuner, stumm
nimmt er Frau, Knirps und den Esel mit,
dieser mit hässlichen und schweren Tüten beladen.
Nomaden der industriellen Zeit.

Dort am anderen Ende des Dorfs,
schlägt er sein Lager auf,
bestehend aus löcherigen Lappen,
gewogen im Wind.
Der gemächliche Esel am Eingang bleibend.

Die Armut wacht vorsorglich
über seiner Baracke.


23.02.2010



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Dies ist ein Text des mehrteiligen Textes Crítica social.
Veröffentlicht am 23.02.2010, 2 mal überarbeitet (letzte Änderung am 17.04.2011). Textlänge: 162 Wörter; dieser Text wurde bereits 1.423 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 18.11.2019.
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