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A mulher da estação (mit schlechter Übersetzung)

Gedicht zum Thema Gesellschaftskritik


von Lisboeta

A neve tapava a realidade por instantes
gélidos e brancos de Inverno sem mácula.
A neve derreteu e a chuva molha a erva.
O sol brilha no céu e a lua espreita
entre os espaços das nuvens ligeiras.
O dia acorda mais cedo e a noite demora
mais tempo até escurecer de todo.

Já botõezinhos brancos e amarelos
despontam do escuro da terra.
Pontos verdes e gordinhos aparecem
nos ramos nus, secos e sem cor.
As aves piam melodias e deixam-se ver.
Em breve saem os bichos das tocas.
Esticam os focinhos curiosos, despertos,
pulando pelos campos fora.

O coração do homem citadino
pulsa novas esperanças exalando
aromas ardentes a horas altas.
As mães acompanham as criancinhas
saltitantes pelas ruas, cruzando-se
bicicletas, trotinetas e bolas.
Já se desnudam um pouco as raparigas,
orgulhosas das suas curvas tenras.

Junto às estações das cidades,
sentados em grandes círculos,
jovens, tabaco, cães e garrafas.
As mochilas esperando ao lado,
pertença de gentes sem mudança.

E nos cantos abrigados por telheiros
repousam mulheres das longas derrotas
dos desatinos sofridos antes e agora.
Os sacos com tralhas acompanham-nas,
lendo jornais velhos atirados ao lixo.

No abandono doutra construção
alongam-se pelo solo silhuetas indistintas.
Só o cão grande e pachorrento,
cheio de carinho nos olhos, nos denuncia
pertencer ele a seres humanos
descansando no esquecimento da vida.
As garrafas abandonadas e vazias,
quando o vento cortante de novo
limpar da terra o Estio e os seus resíduos.

De novo essa mulher sozinha,
que eu vejo frequentemente na estação.
Sentada com mala e saco, protegida
no fresco ou no calor da ventilação.
Que nos pede, amável, para olharmos
por essas suas únicas posses, enquanto
vai comprar o seu café ou um pão.
Calçada com sapatos caros, anatómicos,
e o seu trato cuidado de educação,
cheguei a duvidar ser ela o que parecia,
segurando a sua mala cheia de nadas,
sentando-se todos os dias na estação.

Ontem vi-a e assustei-me, comprometida.
A sua cara era um pimentão vermelho,
inchada de alguma doença que a deixa
olhar-nos numa tristeza consumida.

A mulher que passa os dias na estação,
vai morrendo na solidão das vielas sem vida.

25.02.2010

Anmerkung von Lisboeta:

(selbst gemacht und unkorrekte Übersetzung aus dem Portugiesischen)


Die Frau vom Bahnhof


Einige Augenblicke wurden die Realitäten vom Schnee bedeckt,
die frierend und weiß wie der mackenlosen Winter waren.
Der Schnee schmolz und der Regen nässt das Grass.
Die Sonne scheint am Himmel und der Mond lauert
durch die Lücken zwischen den flinken Wolken.
Der Tag wacht früher auf und die Nacht braucht
länger bis es ganz dunkel wird.

Schon kleine weiße und gelbe Knospenchen
kommen aus dem Dunkel der Erde heraus.
Grüne und dicke Pünktchen erscheinen
auf den kahlen, trocken und farblosen Ästen.
Die Vögel zwitschern Melodien und lassen sich sehen.
Bald kommen die Tiere aus den Höhlen.
Sie strecken die neugierigen Schnauzen, aufgeweckt,
springend durch die Felder.

Das Herz des Mannes aus der Stadt
schlägt neuen Hoffnungen, die exhalieren
brennende Düfte während der späten Stunden.
Die Mütter begleiten die Kinderleinen,
die auf die Straßen hüpfen. Es kreuzt sich
Fahrräder, Rollers und Bälle.
Schon die jungen Frauen entkleiden sich leicht,
stolz auf ihren zarten Kurven.

Nah zu den Bahnhöfen der Städte,
in großen Kreisen gesessen,
Jugendliche, Tabak, Hunde und Flaschen.
Die Rucksäcke warten an der Seite,
Besitze von Menschen ohne Veränderung.

Und an die Ecken von Wetterdächer geschützt,
ruhen Frauen aus ihren langen Niederlagen,
aus der Torheiten von früher und von jetzt.
Die Tüten mit Krempel begleiten sie,
sie lesen in alten Zeitungen, die in den Abfall hingeworfen wurden.

In der Verwahrlosung eines anderen Gebäude
strecken sich auf dem Boden undeutlichen Silhouetten aus.
Nur der große und gemächliche Hund,
mit den Augen voll mit Zärtlichkeit, denunziert uns,
dass er zu menschlichen Wesen gehört,
die sich in der Vergessenheit des Lebens ausruhen.
Die Flaschen verlassen und leer,
wenn der schneidenden Wind aufs Neue
den Sommer mit seinen Rückständen von der Erde wegsäubert.

Noch mal diese allein stehende Frau,
die ich öfters im Bahnhof sehe.
Sie sitzt mit Handtasche und Tüte, geschützt
in der Frische oder in der Wärme der Ventilation.
Sie bittet uns freundlich um auf diese
einzige Besitze aufzupassen, solang
sie ihren Kaffe oder ein Brot kauft.
Angezogen mit teuren, anatomischen, Schuhen
und mit ihrer gepflegten Art, wohl erzogen,
habe ich gezweifelt, ob sie das war, was sie schien,
beim Halten ihrer Tasche voll mit Nichts,
alle Tage im Bahnhof sitzend.

Gestern sah ich sie und erschrak, verlegen.
Ihr Gesicht war wie eine rote Paprika
von irgendeiner Krankheit, die sie dazu bringt,
uns mit einer verzehrten Traurigkeit anzuschauen.

Die Frau, die den Tagen im Bahnhof verbringt,
stirbt in der Einsamkeit der leblosen Gassen.


25.02.2010



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Dies ist ein Text des mehrteiligen Textes Crítica social.
Veröffentlicht am 25.02.2010, 3 mal überarbeitet (letzte Änderung am 17.04.2011). Textlänge: 366 Wörter; dieser Text wurde bereits 1.906 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 13.12.2019.
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