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Halloween

Erlebnisgedicht zum Thema Augenblick


von Franzmann

Halloween

Kraftdurchleuchtet schwebe ich
Im Niemandsland der Vollkommenheit,
Halb hier halb dort sehe ich
Mich selbst im schwarzen Strom der Zeit.

Rote Geister wecken tiefen Strudel
Meiner Seele in Mir auf.
Und ins Herz der Sehnsucht fallend,
Beginnt verschwommen Selbstzerlauf.

Blitze meiner Seelenteufel
Blinken auf im Hier des Ich.
Und die Wellen meiner Liebe
Strömen über mir in mich.

Kleine Ratten nagen hungrig
An dem Faden, der mich hält,
Saugen Blut aus meinem Feuer,
Reißen ab mein Lebenszelt.

Lichterhexen schweben langsam
Weit aus meiner Welt hinaus.
Bauen sich mit Herzenhölzern
Fern mir, mir ein Seelenhaus.

Franz Schollmeyer, Leipzig, 26.02.2010

Anmerkung von Franzmann:

es gibt momente, in denen scheint man weit weg zu fliegen.


Franzmann
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Veröffentlicht am 27.02.2010, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 27.02.2010). Textlänge: 98 Wörter; dieser Text wurde bereits 1.511 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 09.04.2019.
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