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Annegret Angstmaier und ich

Erzählung zum Thema Angst


von Feuervogel

Annegret Angstmaier und ich, wir joggten heute Morgen durch den Wald. Die Alte ist furchtbar aufdringlich, überall muss sie dabei sein. Eigentlich dürfte ich sie gar nicht Alte nennen, denn sie ist ein wenig jünger als ich. Eitel ist sie nicht. Sie stört sich weder am Alter, noch am Aussehen. Also ehrlich gesagt, ich kann sie gar nicht leiden. Doch ich muss sie aushalten, egal wohin ich auch immer gehe. An manchen Tagen kann sie richtig friedlich sein, an anderen wiederrum zetert sie nur herum und macht mir das Leben schwer. Heute im Wald hat sie sich regelrecht zurückgehalten, sehr zu meinem Erstaunen. Sie lief friedlich neben mir, störte mich kaum. Wer weiß, vielleicht war das wieder einmal Taktik. Ob sie wohl das nächste Mal zuschlagen wird? Ich jedenfalls lief langsam, zählte auf 60. Mein Herz raste, die Atmung wurde beschwerlich. Bei 61 verfiel ich dann in normales gehen. Auf dem Weg war niemand unterwegs. Es  war relativ kühl. Der Wind schnitt mir etwas ins Gesicht. Ich war in einer ständigen Hab acht Stellung, immer darauf vorbereitet von Annegret Angstmaier eine verpasst zu bekommen. Meine Beine waren sehr schwer während der Laufphase und beim Gehen dachte ich, sie wären aus Blei. Annegret grinste zwischendurch. Dumme Pute, so rannte ich immer wieder weiter, zählte auf 60 und blieb meinem Rhythmus treu. Am Schluss, da hätte sie mich fast gehabt, da wollte ich aufgeben. Ich dachte, ich sollte es mal nicht übertreiben, sonst passiert mir noch was. Ja, da malte sie mir kurzerhand ein paar Schreckensszenarien vor die Augen und trübte meinen Blick. Was, wenn ich hier umfalle, mein Herz aussetzt, wer soll dann meinen Sohn von der Schule abholen? Manchmal da könnte ich so eine Wut bekommen auf dieses Miststück, doch meine Wut hält nicht lange an. Die Angst vor Frau Angstmaier lässt mich oft ganz klein mit Hut werden. Nur heute Morgen war ich wohl etwas besser vorbereitet und ließ mich nicht einschüchtern. Ich denke, es ist gut mit Frau Angstmaier die bewusste Konfrontation zu suchen. Am Schluss ließ ich es langsam ausklingen, ging einige Zeit langsamer, machte ein paar Dehnübungen. Ich beachtet das Flimmern vor den Augen weniger und schenkte Frau Angstmaiers Unkereien, von wegen ich könnte mich zuhause wieder furchtbar fühlen, wenig Beachtung. Ich sang innerlich ein Lied und dachte, leck mich. Im Auto bot ich dann Frau Angstmaier den Beifahrer Platz an und sagte, na, wie haben wir das jetzt gemacht. Also, ich bin zufrieden. Danach hat Frau Angstmaier sich zurückgezogen. So weit ich weiß, ist sie heute Nachmittag mit ihren Freundinnen unterwegs. Ich aber atme tief durch, froh darüber, dass mein Laufen Frau Angstmaier mal zur Räson gebracht hat.

ELA

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von KoKa2110 (42) (15.04.2010)
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Feuervogel meinte dazu am 15.04.2010:
Danke! LG Ela
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Kommentar von Skandia (43) (16.04.2010)
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Feuervogel antwortete darauf am 16.04.2010:
Also, Frau Angstmaier verriet mir tatsächlich ihren Namen erst gestern beim Joggen...interessant, die Dame scheint ja viel herum zu kommen...Ja manches ist allen Menschen kollektiv vertraut, selbst Namen, ohne es bewusst zu wissen...LG Ela
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linda (83) schrieb daraufhin am 24.07.2018:
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