Login für registrierte Nutzer
Benutzer: Passwort:

Noch nicht bei KV registriert?
Jetzt registrieren!
KV ist kostenlos und werbefrei!

Neu bei uns:
Dagmar (19.02.), europa (14.02.), Manni (11.02.), minze (04.02.), nici (03.02.), PilgerPedro (03.02.), Bleha (28.01.), Largo (24.01.), arrien (23.01.), Wanderbursche (23.01.), Dorfpastor (21.01.), Plapperlapapp (21.01.)...
Übersicht aller neuen Autoren und Leser
Wen suchst Du?

(mindestens drei Buchstaben)

Zur Zeit online:
KeinVerlag.de ist die Heimat von 631 Autoren* und 80 Lesern*. Was es sonst noch an Neuem gibt, steht hier.

(*Im Gegensatz zu allen anderen Literaturforen zählen wir nur die aktiven Mitglieder, da wir uns als Community verstehen und nicht als Archiv toter Texte. Würden wir alle Nutzer zählen, die sich seit Gründung hier angemeldet haben, und nur die abziehen, die sich selbst wieder abgemeldet haben oder rausgeworfen wurden, kämen wir auf 14.943 Mitglieder und 433.173 Texte. Musste auch mal gesagt werden.)

Genre des Tages, 22.02.2020:
Drama
Dramen sind dafür geschrieben, im Theater aufgeführt zu werden, sie wenden sich mit genauen Szenenanweisung den Schauspielern... weiterlesen
... und was wir daraus machen:

Ziemlich neu:  Sätze mit... Lebensgefährlichem von Didi.Costaire (12.02.20)
Recht lang:  Gäste aus dem All (8-12) Die Chance für einen Neuanfang von solxxx (5625 Worte)
Wenig kommentiert:  4. The Visit von Mutter (noch gar keine Kommentare)
Selten gelesen:  Gäste aus dem All (6) Die Katastrophe vereint die Menschen von solxxx (nur 13 Aufrufe)
alle Dramen
Lest doch mal ...einen Zufallstext!
Unser Buchtipp:
Die Giraffe und das Nilpferd
von Omnahmashivaya
Projekte

keineRezension.de
KV woanders

keinVerlag.de auf Facebook
Eine Meinung: "Ich bin bei keinVerlag.de willkommen, weil ich mich angemeldet habe" (elvis1951)
Jugend resigniert- Kurzdrama für den täglichen GebrauchInhaltsverzeichnishalt aus

Wie lange halten wir es noch aus?

Text


von Fremdkoerper

„Nimm dich zusammen. Es sterben Menschen für den Fortschritt“ –das ist ein Geheimnis-, „für eine Zeit, in der Menschen nicht mehr einfach so sterben müssen.“
Ich rechnete nach und kam zu dem Ergebnis, dass für zwei Menschen, die heute sterben, in der Zukunft drei nicht sterben müssen.
„Es ist also eine Gewinnrechnung, deren einziges Manko darin besteht, dass sie sehr einseitig zu Lasten der Afrikaner, Lateinamerikaner und Teilen der Asiaten geht. Was zum Absatzmarkt noch nicht taugt, da die Entwicklungshilfe nicht groß genug ist, dient vielleicht dazu, Produktivkräfte zu entfesseln.“
„Du bist ein Arschloch“, sagte er.
„Alternativen? Das Elend steht nicht auf der Seite der Befreier, dass war ein langer Irrglaube, der sich durch die Geschichte der letzten Jahrhunderte zieht.“
Auf der Seite der Befreier steht momentan so ziemlich gar nichts, aber das Elend steht sogar auf der entgegengesetzten Seite und wird sich für die Befreiung niemals mobilisieren lassen.
„Wie lange noch?“, fragte er
Lächerliche Frage, irgendwie. Je nach dem, wer sie stellt, könnte man sie ins Rhetorische abtun (keine Sekunde mehr, wie doch jeder- zumindest in der Ingroup- weiß) oder aber den Blick schweifen lassen und mit ziemlicher Gewissheit feststellen: Da geht noch was. Genau genommen hält doch jeder dieser sehnsüchtigen Kleinkunstrevolutionären und Systembetoner ganz gut durch, wenn es darum geht, eine ökonomische Nische zu finden. Vielleicht indem der eine Leistungsverweigerung besser inszeniert als andere, vielleicht indem er einer intellektuellen Gruppe hofiert, die die Universität, durch die man zueinander gefunden hat und die derzeit ihren einzigen Weltbezug darstellt, in Zirkelpapieren zerstört.
„Komm mal von deinem Kackidealismus runter. Du weißt genau, dass du ziemlich allein da stehst. Also mit was tun. Weltfrieden und Schlaraffenland wollen alle. Und ja, in Afrika hungern Menschen.“
Aber doch nur, damit die Kinder ihrer Kindeskinder die Zwänge überwinden können (man wäre doch froh, den Zwängen endlich einmal genügen zu können, da kann doch niemand ernsthaft von Abschaffung reden)! Aber es werden doch immer mehr! Wie war das mit dem Elend? Verdammt, da kommen wir so schnell nicht mehr raus, ein Teufelskreis, unlösbar. Trotzdem- tapfer an die Selbstbefreiung glauben oder Fairtradebananen kaufen, ich versuch mein Glück derweil bei der FDP, ohne Freunde geht sich dieser Schritt leichter.


Möchtest Du einen Kommentar abgeben?
Diesen Text kommentieren

 
 

Kommentare zu diesem Text


Rudolf
Kommentar von Rudolf (04.06.2010)
Ich mag fair gehandelte Ware am liebsten von  gepa.
diesen Kommentar melden
Fremdkoerper meinte dazu am 05.06.2010:
eine gute sache, wenn man es sich leisten kann. generell würde ich jedoch die aufhebung von privateigentum an produktionsmitteln und des tauschwerts bevorzugen.
diese Antwort melden

Möchtest Du einen Kommentar abgeben?
Diesen Text kommentieren

Jugend resigniert- Kurzdrama für den täglichen GebrauchInhaltsverzeichnishalt aus
Fremdkoerper
Zur Autorenseite
Zum Steckbrief
Zum Aktivitäts-Index
Dies ist ein Text des mehrteiligen Textes Übermorgen Kommunismus, morgen Apokalypse.
Veröffentlicht am 15.04.2010. Textlänge: 361 Wörter; dieser Text wurde bereits 1.385 mal aufgerufen; der letzte Besucher war princess am 01.02.2020.
Leserwertung
· experimentell (1)
Was meinst Du?
Diesen Text kommentieren
Mehr über Fremdkoerper
Mehr von Fremdkoerper
Mail an Fremdkoerper
Blättern:
voriger Text
nächster Text
Weitere 10 neue Texte von Fremdkoerper:
Kunst ist alles, Du bist nichts Kein Ende des Rahms Abwendung Abbild so oder ähnlich Rückkunft Bahnhof (verständlich) Zuhause ist kein Ort außer Friedhof Zwischenkehr Wohin ja, aber nicht wieso Pamphlet gegen Heimat
Dieser Text ist höchstwahrscheinlich urheberrechtlich geschützt. mehr Infos dazu
diesen Text melden
© 2002-2020 keinVerlag.de   Impressum   Nutzungsbedingungen 
KV ist kein Verlag. Kapiert?
© 2002-2020 keinVerlag.de