Login für registrierte Nutzer
Benutzer: Passwort:

Noch nicht bei KV registriert?
Jetzt registrieren!
KV ist kostenlos und werbefrei!

Neu bei uns:
FliegendeWorte (04.07.), Buchstabensalat (04.07.), Lir (04.07.), Schneewittchen (02.07.), Mondscheinsonate (02.07.), hanswerner (30.06.), Gehirnmaschine (29.06.), Jedermann (29.06.), Entscheidungsrausch (26.06.), Unhaltbar87 (14.06.), HerrNadler (10.06.), Franko (06.06.)...
Übersicht aller neuen Autoren und Leser
Wen suchst Du?

(mindestens drei Buchstaben)

Zur Zeit online:
KeinVerlag.de ist die Heimat von 614 Autoren* und 69 Lesern*. Was es sonst noch an Neuem gibt, steht hier.

(*Im Gegensatz zu allen anderen Literaturforen zählen wir nur die aktiven Mitglieder, da wir uns als Community verstehen und nicht als Archiv toter Texte. Würden wir alle Nutzer zählen, die sich seit Gründung hier angemeldet haben, und nur die abziehen, die sich selbst wieder abgemeldet haben oder rausgeworfen wurden, kämen wir auf 15.004 Mitglieder und 436.630 Texte. Musste auch mal gesagt werden.)

Genre des Tages, 05.07.2020:
Lebensweisheit
Ziemlich neu:  Weisheit Nr. 893 von AlexxT (30.06.20)
Recht lang:  Versetzt nach Klasse Drei von tastifix (1456 Worte)
Wenig kommentiert:  Wissen im Lauf der Zeit von Strobelix (noch gar keine Kommentare)
Selten gelesen:  Von Katzen, Spiegeln und Leitern von derNeumann (nur 15 Aufrufe)
alle Lebensweisheiten
Lest doch mal ...einen Zufallstext!
Unser Buchtipp:

Vom Leben und Sterben – und dem Rest dazwischen
von IngeWrobel
Projekte

keineRezension.de
KV woanders

keinVerlag.de auf Facebook
Eine Meinung: "Ich bin bei keinVerlag.de willkommen, weil ich bin wie ich bin" (irakulani)

Tiqqun

Text


von beneelim

An den Knochen entlang
Führte der Weg bis zu den Rauchhäusern
Wir leben nicht bis wir darin leben
Einen Tag nur, eine Nacht
Dreht der Wind noch silberne Wirbel
In die Gardinen

Die Häuser, ein Gott unter jeden Teppich
Gekehrt, verkehrt gesprochen:
An die Väter unser, nehmt die schaukelnde Wiege
Gebt uns Kreuze an ihrer statt

Das zaghafte Schaudern
Das sachte Zurückschrecken eines Herzens
Das zweifelt an der eigenen Leidenschaft
Während die Jahreszeit dich zersplittert
Und du den Sterbenden lauscht

Für sie haben wir gebetet,
Dass uns der fliehende Winter wärmt
Für die keimende Gegenwart, deren Frost
In jedem Flieder, auf jedem Kirschbaum sitzt
Nur dich hörten wir schweigen

Hinter gelöschten Fenstern brütet das Feuer
Über den Straßen steht turmhoch die Scham -
Verteilt, was wir unter der Hand
Ihr zu geben verstanden, als alle Altäre gestürmt
Und alle Glocken entflogen waren

Einmal, zweimal, als du schon lang
Jenseits der Schwelle verschwunden warst
Zieht dein Duft, dieser silbernen Wirbel,
Eine Spur durch die Häuser

Wer es hört, wer es sieht

 
 

Kommentare zu diesem Text


RainerMScholz
Kommentar von RainerMScholz (30.04.2020)
Klingend, geheimnisvoll, raunend, unterirdisch, dunkelchristlisch.
Was bedeutet der Titel?
Grüße,
R.
diesen Kommentar melden

beneelim
Zur Autorenseite
Zum Aktivitäts-Index
Veröffentlicht am 29.05.2010, 2 mal überarbeitet (letzte Änderung am 30.05.2010). Textlänge: 169 Wörter; dieser Text wurde bereits 1.056 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 27.06.2020.
Was meinst Du?
Diesen Text kommentieren
Mehr über beneelim
Mehr von beneelim
Mail an beneelim
Blättern:
voriger Text
nächster Text
zufällig...
Weitere 10 neue Texte von beneelim:
Phylum Tür und Angel Epiphanie proliferation Stille Welt Nephilim allekto Zwischenfall Crescendo Llorando
Dieser Text ist höchstwahrscheinlich urheberrechtlich geschützt. mehr Infos dazu
diesen Text melden
© 2002-2020 keinVerlag.de   Impressum   Nutzungsbedingungen 
KV ist kein Verlag. Kapiert?
© 2002-2020 keinVerlag.de