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Messias (Übersetzung aus dem Portugiesischen)

Gedicht zum Thema Ideologie


von Lisboeta

http://www.keinverlag.de/texte.php?text=270248

Messias
(Deutsch von Thomas)

Je größer die Liebe,
desto größer die Niedergeschlagenheit und der Schmerz,
wenn sich die Fantasie eines blinden Glaubens
an eine Schönheit auflöst,
die noch nie jenseits des anderen Schmerzes
aus alter Abwesenheit existierte,   
der sich mit der Freude bedeckte,
eine Sache zu entdecken, 
die äußerlich anders aussah, 
anscheinend in der Tiefe
einer Seele eingewurzelt,
auch sie Erfindung von Wesen,
die vor lauter Desillusion
kein Warum zu erklären wissen.

Was ändert schon der Glaube?

Das Volk in der alten Kirche
verkörpert seine Schmerzen des Lebens
im Fleisch und den Knochen dieses Gottes
ohne begrenzte physische Vitalität.
Es ist das Volk, das ihm Form und Gesicht verleiht
und ihn wie einen Knaben an der Hand spazieren führt
und mit ihm in der Not lacht und weint.

Was ändert schon der Glaube?

Entfernen sich die Völker von ihrem naiven Gott,
der nie zum gegenwärtigen Mann wurde,
weil das Volk unter irdischen und wirklichen Schmerzen leidet.
Und die Politiker schreien weiter Phrasen,
die auf bescheidene Herzen treffen,
Sätze, die die Priester auszurufen vergaßen
aus Angst ihren Teller auf das prekäre
Pausenbrot eines Arbeiters zu reduzieren.
Was ändert schon der Glaube?

Die Völker wollen sich von den Ketten und dem Hunger befreien
aber alle schreien, diese Politiker des Wohlergehens
und auch die Rebellen, die die Verkörperung der Stimme des Volks sind.
Aber sie laufen hinter ihren eigenen Idealen her,
nur sich selbst und ihr eigenes Schreien hörend.

Was ändert schon der Glaube?

Sie bringen sich gegenseitig um,
einige voll von Wahnsinn
andere vielleicht aus Mut.
Und schon das arme, einfache Volk
fand seinen Märtyrer
zu ihm zu einem Herz redend,
das nicht aus einer Seele besteht,
die man da drin nicht sieht,
sondern aus einem Teller und Häusern
voll mit all dem,
was fehlt und wirklich gespürt wird.
An diesen Märtyrer klammern sich die Völker
in der Hoffnung, dass eines Tages erneut
ein neuer kämpfender Messias geboren wird.
Ein Messias, der liebt, hasst und tötet
so wie das leidende und tyrannische Volk selbst.

Was ändert schon der Glaube?

Wen die Völker lieben, ist nur
dieser versprechende Messias,
das Volk selbst sei der Boss 
über Freiheit und viel, viel Brot
über das selbst genährte Bild
vor dem reflektierenden Spiegel.
Magischer und absolutistischer Messias
nicht  der vieler Völker, aber sehr populär.

Was ändert schon der Glaube?

Lieber ein leeres Lebens ohne Liebe zu nichts;
zu diesem Nichts ohne Geburt noch Verlust.
Liebe zu einem Nichts leer von allem Nichts
ohne Wurzeln, noch Schmerzen, ohne Gegenwart.
Etwas, das weder gesucht noch erfunden wird.
Nur sich im Kreis drehend,
schwankend wie im Rhythmus,
ohne Klang und ohne Augen und ohne Sprache.
Den deformierten Körper kreiselnd und schaukelnd,
bis auch diese entleerte Verkörperung
zu diesem Staub aus Nichts reduziert ist.

Soll der Glaube doch sterben!

Damit die Menschen keine Kinder mehr gebären,
blind und hungrig vor Liebe und Hunger,
Nahrung für Kanonen und Handgranaten,
die Erinnerung an die vielen Ideologien verteidigend,
dieser vielen amoralischen und gewalttätigen Schutzheiligen.


03.05.2010

Anmerkung von Lisboeta:

http://www.keinverlag.de/texte.php?text=270248

Messias

Quanto maior for o amor
maior o desalento e a dor
quando se desfaz a fantasia
da crença cega numa beleza
que nunca existia para além
da outra dor de ausência antiga
que se tapou com a alegria
de descobrir alguma coisa
de parecença exterior diferente
aparentemente enraizada
no fundo de uma alma,
também ela invenção de seres
que perante tanta desilusão
não sabem explicar porquês.

O que muda a crença?

O povo dentro na igreja antiga
encarna as suas dores de vida
na carne e nos ossos desse deus
sem vitalidade física limitada.
Ele quem lhe dá a forma e a cara,
passeando-o como menino pela mão,
chora e ri com ele nas enrascadas.

O que muda a crença?

Afasta-se o povo do seu deus inocente,
sem nunca chegar a homem presente,
por o povo sofrer dores terrestres e reais.
E os políticos vão gritando as frases
que tocam os corações humildes,
esquecidos os padres de as gritar
com medo de reduzir o seu prato
ao lanche precário de um operário.

O que muda a crença?

O povo quer libertar-se das correntes e da fome,
mas todos gritam, esses políticos do bem-estar
e os rebeldes encarnando as vozes populares,
mas correndo atrás dos seus próprios ideais,
só se ouvindo a eles, aos seus mesmos gritares.

O que muda a crença?

Matam-se mutuamente,
uns cheios de loucura,
outros talvez de coragem.
E já esse pobre povo simples
encontrou o seu mártir,
falando-lhe a esse coração
não composto de uma alma
que dentro não se vê,
mas de um prato e casas
cheios de todas as coisas
que fazem falta e se sentem.
E a esse mártir se agarra o povo
na esperança de um dia novamente
nascer um novo messias combatente.
Um messias que ame, odeie e mate
como o próprio povo sofredor e tirano.

O que muda a crença?

Quem o povo ama é apenas
a esse messias prometedor
de ser o povo o próprio patrão
da liberdade e de muito, muito pão,
da própria imagem nutrida
frente ao espelho reflector.
Messias mágico e absolutista
não populoso, só muito popular.

O que muda a crença?

Antes uma vida vazia sem amar a nada,
a esse nada sem parto nem perda,
amor a um nada de nadas vazio
sem raízes, nem dores, sem presença.
Algo que não se procura nem se inventa,
rodando apenas em círculo,
cambaleando como em ritmo
sem som e sem olhos e sem fala.
Rodando e balançando o corpo disforme
até também essa encarnação esvaziada
se reduzir a esse pó de nada.

Que morra a crença!

Para que o povo não pára mais filhos
cegos e esfomeados de amor e de pão,
alimento dos canhões e das granadas de mão,
defendendo a lembrança das muitas ideologias
desses tantos patronos amorais e violentos.

03.05.2010



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