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Tanka
Ein Tanka ist eine reimlose, japanische Gedichtform bestehend aus 31 Silben. Während in Japan durchweg geschrieben wird,... weiterlesen
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Wenn eine Arcy Geburtstag hat

Geschichte zum Thema Abrechnung


von Mondsichel

Jedes Jahr nähert sich der Tag an dem man ein Jahr älter wird. Ja, auch an mir geht der Kelch nicht vorbei. Und genauso wie jedes Jahr, gibt es dann eine Flut an Glückwünschen und freudigen Bekundungen von Familie, Menschen die einem sehr nahe stehen, Fans oder Bekannten. Auch über diverse Foren bekommt man Gratulationen in Massen von wildfremden Menschen, die einem zeigen wollen: „Auch wenn wir uns nicht kennen, wir denken mal an Dich.“ Natürlich freu ich mich immer sehr über Glückwünsche. Aber in diesem Jahr bekam ich auch Gratulationspost von Menschen die ich als allerletztes auf meiner Karte gehabt hätte.

Es gibt da diese nette Plattform, auf der man alte Schulkameraden, Bekannte oder Freunde ausfindig machen kann. Ich bin so ein Mensch der auch Leute addet, die zwar Schulkameraden waren, aber emotional für mich keinerlei Bindung darstellen, bzw. an die man sich eher negativ erinnert, aber was solls. Und wie das so ist, wird von dort ebenfalls jährlich einmal die Möglichkeit gegeben dem anderem zu gratulieren, den man da über x-wieviel Ecken kennt. Ob nun eine Standartgratulation oder eine persönliche Grußkarte mit eigenen Worten, sind einem keine Grenzen gesetzt die Glückwünsche zu übermitteln.
Von genau jener Plattform kamen dann routinemäßig auch die jährlichen Geburtstagswünsche, bei denen diesmal auch richtige persönliche Grußkarten dabei waren. Aber als ich sie mir durchlas, da musste ich doch ehrlich stutzen. Ich bekam eine persönliche Grußkarte, mit den zuckersüßesten Worten die der Friede-Freude-Eierkuchen so hergab, von einer Frau die mir in Schultagen das Leben zu einem Horrortrip gemacht hat. Die Anführerin der netten kleinen Mädchengang unserer Klasse, die es immer auf mich abgesehen hat, weil ich die jüngste und ruhigste von allen war. DIE schickt mir eine PERSÖNLICHE Karte zu meinem Geburtstag! Seit Jahren sind wir gemeinsam auf diesem Portal, seit Jahren stehen wir gegenseitig in den Listen, seit Jahren ignoriere ich ihren Geburtstag und sie Meinen. Und plötzlich bin ich interessant – wohl nachdem sie aufmerksam mein Profil gelesen hat. Im ersten Moment musste ich wirklich lachen, aber dann änderte sich mein belustigter Gesichtsausdruck in ein süffisantes Grinsen.
Es gibt so einen schönen Spruch, der zu dieser Situation am besten passt: „Man sieht sich immer zwei Mal im Leben“. Ist wohl klar das ich keinen Dankesbrief zurückgeschrieben habe. Es ist schön zu wissen das jemand bereut, aber es ist noch viel schöner seinen Weg weiter zu gehen, ohne sich davon beeindrucken zu lassen. Sicher, Erkenntnis ist eine Sache, die man oft erst sehr spät hat. Aber ich brauche keine Menschen in meinem Leben, die mich erst treten, mich verletzt liegen lassen und dann nach Jahren, wo sie sehen welche Ziele ich erreicht habe, plötzlich doch feststellen was für ein nettes Mädel ich bin. Herzlichen Dank, aber ich halte mich für jemanden der von solchen Schmerzen befreit ist.

Diese Geburtstagsbekundung ist nicht die erste Erinnerung aus der Vergangenheit die mich eingeholt hat. Ich habe schon viele Menschen aus meiner Teeniezeit staunend vor mir stehen sehen, die niemals damit gerechnet hätten, was ich aus mir mache und welche Talente in mir schlummern. Nun ja, stille Wasser sind eben sehr tief - und dreckig. Dementsprechend ist es mir ein Vergnügen weiterzugehen und mich um solche Menschen nicht mehr zu kümmern. In gewisser Hinsicht hole ich mir durch solche Erfahrungen die Energie wieder zurück, welche ich durch den erlittenen Schmerz in ihrer Gegenwart verloren habe. Man sieht sich eben IMMER zwei Mal im Leben...

(c)by Arcana Moon

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Dies ist ein Gedicht des mehrteiligen Textes Zeit des Erwachens.
Veröffentlicht am 15.07.2010, 2 mal überarbeitet (letzte Änderung am 03.08.2010). Textlänge: 572 Wörter; dieser Text wurde bereits 1.818 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 18.05.2019.
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