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Rachedurst

Ballade zum Thema Rache


von Prinky

Er ritt durch seinen eig`nen Wald,
nicht weit des Dorfes Hille.
Ganz tief, am Rand des Felsenmeer`s,
die Schwester ruhte stille.
Sie lag in ihrem Grab, gestreckt,
schon seit sovielen Jahren.
Geschändet und ermordet, war
ihr schlimmstes widerfahren.

Nun ritt er hin, fast jeden Tag,
um Nähe ihr zu schenken.
Und dabei schwor er Rache ihr,
in stillem Angedenken.
So eilten Tage wie das Jahr,
als er am Hofe weilte.
Ein fremder Ritter suchte Streit,
grad als der Schmerz verheilte.

Der Ritter gab volltrunken zu,
als er die Menge wollte,
das er vor Jahren lüstern war,
und jemand spüren sollte,
wie es wohl wär, wenn er sich nähm,
doch er im Unrecht wäre.
Der Bruder hörte allem zu,
und schoss aus seiner Leere.

Da bohrte sich auch schon sein Schwert
durch fremdes Rittereisen.
Und wie das Leben endlos schwieg,
begann er zu vereisen.
Er kniete schon am Felsenmeer,
als die Gefühlswelt tobte.
"Ich tat es Schwester, nur für dich,
wie ich es einst gelobte!"

Der fremde Ritter, bald verscharrt,
er war schon bald vergessen.
Das Felsenmeer im tiefen Wald
blieb tief im Herz von Hessen.
Das Grab ist nicht zu sehen mehr,
nur Raben kann man schauen.
Die sitzen still auf Felsen und
auf grünen Wiesenballen.

und manchmal krächzen sie erstaunt,
als würden sie was wissen
dann fliegen sie zum himmelszelt
während sich tote küssen

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