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vom Eintauchen

Aphorismus zum Thema Dummheit


von managarm

Wahrheit ist interpretierbar!

Anmerkung von managarm:

© managarm, 07.Oktober 2010


 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von kleinerflirt (47) (07.10.2010)
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managarm meinte dazu am 07.10.2010:
Wahrheit ist vielschichtig. Ist weiß weiß? Sicher. Aber Weiß ist auch Spektralfarben. Weiß ist auch "kein Schwarz". Nicht immer, aber manchmal. Ich will damit sagen: Sicher mag es logische und eineindeutige "Wahrheiten" geben, aber die gleiche Wahrheit kann viele Interpretationsebenen haben und wahrscheinlich auch verschiedene qualitative Schichten.
Ich benutzte den Begriff Wahrheit zum Teil für das "Fürwahrhalten", welches jedem Verstand als eigene Wahrheit gilt. Da hast du Recht.
Mal sehen, was noch kommt, denn so genau weiß ich es auch nicht...
Danke!
Herzlich
Frank
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Sylvia
Kommentar von Sylvia (07.10.2010)
Hallo Frank...
also, ich würde es sinniger finden, wenn es hieße:


Thema: Dummheit
vorm Eintauchen ist die Wahrheit interpretierbar.

Wer erstmal aus seinem Blickwinkel heraus irgendwo eintaucht brauch nichts mehr interpretieren, da man involviert ist, und schon in seiner Wahrheit steckt, oder? Aber passt dann "Dummheit"?
Dumm wäre ja, in der Wahrheit zu stecken und sie dann zu interpretieren, je nachdem, wie man es braucht????
Hm..lä*..menno Frank, ganz ehrlich?
Ich weiß nichts....
Sylvia
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managarm antwortete darauf am 07.10.2010:
Entscheidend beim Eintauchen ist wohl, wie tief man taucht und dazu wohl noch, woher und in welchem Winkel man die Oberfläche durchdringt.
Vor dem Eintauchen ist "Wahrheit" für mich erst mal nur eine Behauptung.
Danke
Frank
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supernova (51) schrieb daraufhin am 11.10.2010:
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managarm äußerte darauf am 11.10.2010:
Da habe ich mir nun so eine Mühe gegeben und du meinst, es ist alles nur Luft.... ah ja.
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supernova (51) ergänzte dazu am 12.10.2010:
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managarm meinte dazu am 13.10.2010:
Es gibt nur eine Wahrheit auf dieser Welt: Zwei Pfund Rindfleisch geben eine gute Suppe!
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supernova (51) meinte dazu am 14.10.2010:
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managarm meinte dazu am 15.10.2010:
Indien? Heilig? Nö!
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supernova (51) meinte dazu am 15.10.2010:
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managarm meinte dazu am 15.10.2010:
Das habe ich mal wieder nicht gerafft... Indien ist so weit weg.
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supernova (51) meinte dazu am 16.10.2010:
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Kommentar von janna (61) (07.10.2010)
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managarm meinte dazu am 07.10.2010:
6 Milliarden Wahrheiten, oder? Danke
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Kommentar von Coastbar (26) (07.10.2010)
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managarm meinte dazu am 07.10.2010:
..sowie dreh-, wend- und faltbar.
Danke
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kleinerflirt (47) meinte dazu am 07.10.2010:
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managarm meinte dazu am 07.10.2010:
Jetzt stimmt das. Vor einigen Milliarden ajhren stimmte das nicht und es wird irgendwann auch nicht mehr stimme.
Ich weiß, was du sagen willst und gebe dir Recht. Da Menschen aber nun mal den Begriff "Wahrheit" willkürlich verwenden (denn nur der geringste Bruchteil der "Wahrheit" genannten Ansichten sind Wahrheit), ließ ich mich über genau dieses verwendete Wort aus.
Deine Synapse reißt nur, wenn man die Wahrheit zu sehr dehnt, oder?
Herzlich
Frank
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Coastbar (26) meinte dazu am 07.10.2010:
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kleinerflirt (47) meinte dazu am 07.10.2010:
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managarm meinte dazu am 07.10.2010:
Scharri ist gut!
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AZU20
Kommentar von AZU20 (07.10.2010)
Aber doch nur die subjektive, oder? LG
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managarm meinte dazu am 07.10.2010:
Die meinte ich. Nicht die im Verhältnis dazu verschwindend geringe Anzahl von objektiven Wahrheiten wie Neutronenverhalten, Erdbewegungen und Logarithmen. Wobei auch dort bei mir der Gedanke bleibt, dass Erscheinungen durch das Denken in ein System gepresst werden, dessen wahre Vielfalt wir nur insoweit erkennen, als unsere Möglichkeiten es zulassen und das deshalb auch der Begriff "absolut" immer noch relativ ist.
Danke und einen angenehmen Abend!
Frank
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Momo
Kommentar von Momo (07.10.2010)
Zuerst mal finde ich, ist das kein Apho, sondern lediglich ein (nicht neuer) Gedanke.
Und dann möchte ich Azu zustimmen. Die subjektive Wahrheit ist interpretierbar.
Darüber hinaus gibt es aber auch eine unverrückbare Wahrheit. Zu deiner Überschrift kommt mir gerade das Bild in den Sinn eines Denkers, Philosophen, der in „seine“ Wahrheiten eintaucht, immer tiefer, bis er vllt irgendwann einmal den Grund erreicht und eine Wahrheit entdeckt, die völlig unabhängig von ihm existiert.

Ist jemand dumm, der seine Wahrheit für die absolute Wahrheit hält? Ja, ich denke auch.

LG Momo
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managarm meinte dazu am 07.10.2010:
Unabhängig von dem Erkennenden existierende Wahrheit. Interessante Denkweise!

Sicher ist der Gedanke nicht neu, denn tausende Philosophen grübeln seit Tausenden von Jahren darüber. Am Ende ist und bleibt es eine Definitionsfrage und ein philosphisches Grundproblem.
Eigentlich war dieser Einzeiler ein Augenblickseinfall. Ich wollte mal hören, wer was dazu zu schreiben hat und ihn abends wieder löschen. Ich muss zugeben, dass es um die Kommentare schade ist.
Herzlich
Frank
(Antwort korrigiert am 08.10.2010)
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BrigitteG
Kommentar von BrigitteG (07.10.2010)
Ob es nun unbedingt ein Apho ist, da wäre ich mir auch nicht so sicher. Aber er regt absolut zum Nachdenken an.

Gibt es überhaupt eine objektive Wahrheit? Ich habe da ganz extreme Zweifel. Selbst 1 plus 1 ist nur deswegen 2, weil sich die Menschheit darauf geeinigt hat. Und die Würde des Menschen ist unantastbar? "Natürlich ist sie das", würde ich sofort ausrufen.

Und dann kommt jemand mit dem Beispiel Idi Amin, der vor 20 oder 30 Jahren Massen an Menschen hat töten oder quälen lassen, und bei dem ich sofort angenehm überrascht gewesen wäre, wenn es ein gelungenes Attentat auf ihn gegeben hätte.

Kein Mensch ist objektiv, das geht überhaupt nicht. Wenn wir gut sind, schaffen wir es manchmal, einen winzigen Blick von außen auf uns zu erhaschen. Und können draus lernen.
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scalidoro (58) meinte dazu am 07.10.2010:
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BrigitteG meinte dazu am 07.10.2010:
Zweifel, ob sich die Menschheit darauf geeinigt hat? Oder ob das Ergebnis 2 ist?
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scalidoro (58) meinte dazu am 07.10.2010:
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managarm meinte dazu am 08.10.2010:
Hallo ihr beiden! Ihr seid gut!
So sehe ich das: Wahrheit kann Wahrheit sein oder auch nur eine Art von Wahrheit... solange ich mir meine Zweifelsfähigkeit und den Willen zum Hinterfragen bewahren kann, habe ich keine Angst vor Wahr oder Unwahr.
Wahr ist auch, dass die 1 Pfund-Note keine Zeitung ist.
Dazu die encyclopedia britannica 184? "Die Ein-Pfund-Note unterscheidet sich nur deshalb von einem Fetzen Zeitungspapier, weil die Menschheit die Übereinkunft traf, dass sie etwas wert sei" )
Frank

edit: Ich Lusch! Danke, Brigitte!
(Antwort korrigiert am 08.10.2010)
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Kommentar von Nehemoth (29) (07.10.2010)
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managarm meinte dazu am 08.10.2010:
Bis jetzt bin ich noch zu keinem anderen Ergebnis gekommen. Danke!
herzlich
Frank
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Kommentar von supernova (51) (11.10.2010)
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managarm meinte dazu am 11.10.2010:
Mister James Worte waren mir nicht bekannt, aber pragmatisch gesehen würde ich mich dahingehend äußern: SACH ICH DOCH!
Danke, liebe Bea!
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supernova (51) meinte dazu am 12.10.2010:
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Kommentar von Lila_Regenflieg (56) (21.03.2011)
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managarm meinte dazu am 22.03.2011:
Wandelbar? Eine gute Frage.
Auf alle Fälle scheint es viele zu geben.
Herzlich
Frank
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Lila_Regenflieg (56) meinte dazu am 22.03.2011:
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managarm meinte dazu am 22.03.2011:
bar nackt bloß entblößt... ja, man kann sich ihr nähern. Oder zwingt sich dieser Fremdling auf, wenn wir nur bloß genug sind?

Sie ist wandelbar... jeden Augenblick millionenfache Umfügung.

F.
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Lila_Regenflieg (56) meinte dazu am 22.03.2011:
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managarm meinte dazu am 22.03.2011:
Vielleicht bar genug an Kreuzen, deren Wege in Wege führen. Vielleicht.

Selbst bloß viel zu tief. Und doch!
Selbst klar viel zu fremd. Doch wahr!
...und salzigsüß der aufgescheuchten Wellen Trübe

Trick? Nein. Reich!
.. und Überfülle netzt des Kelches Rand.

Herzlichst
Frank
(Antwort korrigiert am 23.03.2011)
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Lila_Regenflieg (56) meinte dazu am 23.03.2011:
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managarm meinte dazu am 23.03.2011:
Ach, so tief...

dort

wo es sich eben bäumt in dumpfer Qual

um Freiheit ringt, die uns wohl Trauer bringt

oder Leere

und wenn man nicht als Fremdling sich begleitet,
bleibt dieser Weg in alle Ewigkeiten ungegangen

und Wissen

gefangen

Trickster sollen Häute sein...
dürfen, können, wollen auch
doch ich hab weniger zu sagen.

Herzlichst
Frank
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Lila_Regenflieg (56) meinte dazu am 23.03.2011:
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managarm meinte dazu am 24.03.2011:
Ein Dichter nicht, ein Sucher schon im Purpursee und Fischer auch im Traum
und bloß
doch viel zu klein das Netz, die Maschen viel zu weit
und unstet der Blick

zu finden
die eigene Art
oder die ihm gleich

Häute, Mäntel, Masken, Wort -
Schild und Wehr und Oegishelm und
fast
ein eig'nes Wesen
das Trickster sein kann, hassen, hatzen
ein Molech fast
der dies auch wollen darf und lachen noch dabei
und heuchelnd gut verbirgt die Fremdheit seines Wirts
und dessen Weh
Heute keine Steinigung!

das E! das E!
wozu mit Kleinem rechnen
wo doch Mammuts streifen im Geviert?

die ihren Käfig in sich tragen
wie manchereins

Hinaus ist nicht die Schwierigkeit
Hinein! Wie nur hinein... und dann: Wohin? ...das ist hier die Frage

Herein, nur zu, komm spiel mit mir!
Li-La-Le-Lu... doch bist du dafür ernst genug?
Nicht Haut, nicht Maske kommt auf diese Lichtung
Nur Wesen.tliches

Fleder, Flieder, Flunder, Rochen
Muschel gar

auch
Flügelhundspitzzähnchen müssen essen

Kein Käfig, sondern Adlerflug, Libellentanz
und Unangreifbarkeit wie in der eig'nen
Gruft
Zwei Stühle
Schatten dicht an dicht
und Tee... vielleicht
mehr hab ich nicht zu bieten
und weniger zu sagen

Herzlichst! Ja!
(Antwort korrigiert am 24.03.2011)
(Antwort korrigiert am 24.03.2011)
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Lila_Regenflieg (56) meinte dazu am 24.03.2011:
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managarm meinte dazu am 24.03.2011:
Nicht überlegt, gedacht, gerichtet in hasenpanischer Manier!
Gesprungen, ganz nach vorn gewichtet und weit ins fremdelnde Revier!

Vom Heu ein Hauch ist in dem Trank
auch von der Sonne
Funkeln
vom Wind ein Flügel
Quellenlicht
ein Kraut, nein, derer drei
zartwolkig mondenfleckig Schleier
und Glanz vom Sternenheer
ein Schatten noch im Wellenspiel
und düster ist der Grund
ein Tröpfchen Wabensaft, nur Hauch
vom Salz ein Korn zum
Gegensatz
doch Gras natürlich auch
Gras
dazwischen
Trockenduft
So muss es sein, so sollt‘ es gehen
es ist
bereit
Zum Wohl!

Zum Fass gehört der Kerze Wachs,
der Tropfen Rot, der sanft und leise tränt
die Dunkelheit, ein Klang im Klang
ein Quentchen Haut
ein Wangenduft
und
Zeit

Verkleidet, verschraubt
die Milchzeit ist Vergangenheit

vernagelt nicht
doch eingeschraubt, gesperrt,
gespannt
zum Bersten
Lava
die kein Purpur mehr
nur
Glut

Hinein ist recht, doch was soll mir die Höhle?
Dort war ich schon

und wenn!

noch mal ich höhlen muss,
wird’s dunkel sein und kalt
und Madenfraß
das einzige
Spiel
der.zeit

Hinein ins Innen, auch in deins
selbst wenn dort Wölfe deiner Wut mit blutigwildem Fang
sich verbeißen in meinem Raubzeug und alles flammt.
Wenn’s Purpur regnet, reißt das Leid und Kummerbruch
zertrümmert Pranken, bis nur Hände bleiben.

Was fängt man an mit dieser Last?
Kein Mammut mehr, kein Säbelzahn,
kein blutig Büffelfleisch
mit spitzem Zahn gerissen
kein frostig Gletschertrank
zu Beeren, Kraut und Strauch

kein Staunen, keine Einkehr mehr
klein wie die Murmel unser Heim
raumverloren zeitverfehlt
nur Straßen, Lärm und Mittelmaß
egal
eben

selbst Gleichung klingt mir schal

Da stösst man Türen auf mit seinem Tod
Was tut die Brut?
sie lamentiert
Hält sich starr am Gitter fest
aus Angst vor kleinen Schritten
im zu großen Schuh
rutscht auf der Stelle bis zum Sterben
frisst, säuft und lamentiert
Manteltier, das keinen Pflock mehr braucht
lamentiert
egalisiert
Halt!
UNI heißt es jetzt

Ach strömen, strömen
Das ist fein
allein, doch mit ein ander
ein anderes wäre Insel sein
doch treiben
Boote gingen auch,
doch viel zu menschlich sind die Nachen
Insel wäre gut
treib gut
zueinander treiben
auch miteinander
auseinander
wenn offen ist die Möglichkeit
zu tun
dann muss man nicht
dann kann man
SEIN

Was ist schon Tun?

Ein Grad nur, wie schwer das wiegt…
Ein Grad, ein Gran, ein Krabbeltier,
das einen Blick lang fesselt

Das Kleine ist der Herr, der Augen.blick,
Gedanke auch, Gefühl und schnelle Ahnung

der große Schritt , der Sprung, der Flug
was sind sie gegen Hauch und jetzt?

Und en passant: Was sind sie gegen Farb‘ und Strich?

Zur Einkehr fehlt mir wohl das WO?
Zur Auskehr just die Lust.

Wenn Wege doch in Wege führ'n
und Horizonte weichen
nicht sonnenschnell
doch langsam nie
dann ahne ich
der Wanderschaft Vergeblichkeit

Wer lachend spielt, muss ernsthaft sein!
Die Frage war ein Spieß,
zu stechen in die Dunkelheit
und abzuwarten,
was da kreucht und fleucht und singt und leucht
und doch die Stille wahrt
mich sticht und zwingt
zu sein
zur Heilung

Stufenfragen, Fragestufen
unter wegs unter gang
Wurzelfragen, Fragewurzeln
Erdverzweigung noch und noch
Immer weiter zweigen und verdünnen
entstricken, entleinen , enthaaren
Und am Ende
ganz am Ende
die nutzlosen Augen schließen,
denn im Innen
sieht man
nicht
(Antwort korrigiert am 24.03.2011)
(Antwort korrigiert am 25.03.2011)
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Lila_Regenflieg (56) meinte dazu am 25.03.2011:
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Muuuzi meinte dazu am 25.03.2011:
Was soll ich schreiben
hier in diesem Wann
aus hundert Wörtern
die sich lieben und umarmen
tausend werden
und die million küssen und
verschlingen

Wörter nur, der Liebe
der Freiheit, des AUgenblicks
der Erwachens
Blut, Wölfe, Höhlen
und doch zerfleischen sie uns
nicht.
Nur wenn wir sie lassen
sind wir nicht unser eigen Herr?
Wählen wir nicht unsren Weg
in die Höhle?
Nein! Ja! Zeit!

ISt Freiheit der Kelch der Ummantelung?

Ferner.

Der Kelch der Gefangenschaft?
Ohne Freiheit, Freiheit
Und ohne Gedanke, Gefängnis.

Wählen? Ohne Wahl?

Wörter zerbeissen sich.
Und doch vertragen sie einander.
Brauchen sich.
Wahrheiten verschmelzen.
bald.
Einst.
Ehe sie sterben.

Und werden zu einer Schmelze.
Aus Licht und Klang
Denn nur der Klang der Erinnerung
ist die wahre Freiheit.

Wahrheit existiert nur im Sein.
Nicht im nicht sein,
so versuche ich zu dichten, wie ihr
in diesem Fluss der Anordnung.
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managarm meinte dazu am 27.03.2011:
La-le-lu und Frühlingszeit,
meines schreibt nicht nur, es schreit
meins ist ein lauter Geselle
es schreit
so laut, so bunt und schreitet
um und umher, hervor aus dem Gries
wie ein Tier, das endlich frei
freigelassen aus seinem Käfig
gelassen nicht, genutzt die Chance
geflohen, nun schüttelt es sich
in Form, schüttelt, schüttelt,
rüttelt an der Dämmerung
formt sich hell und laut
und bunt und schafft sich
Berechtigung
formt Form und Gestalt,
Lachen, Hunger Gier Hunger Gier
Schlägt Auge, Hand aus dem Schlaf
Schafft Lebensberechtigung
Hunger Gier
holt außen rein,
so rein das Blatt bei Geburt, so klar das Blau
das Blau das Grün das Braun das Grau
das Augengrau
schon Stoff für Träume gibt
ein Sein? Ein Schein?
Ein Lebensberechtigungsschein?
ausgestellt von dir und ich schreib
deinen
für diese Welt mag‘s einfach sein
ein Schein, ein Schein
und alles fließt und schwingt
und läuft und rennt und brennt
Hodscha Nassredin sieht zu
und erstickt vor Lachen
über diesen Maskentanz
Daneben ist die Nebenspur
wie’s schon der Name sagt
Dort wege ich dahin und stege
und selbst der Name gilt dort nicht
dort kennt man mich
dort nennt man mich
Ein heimatlicher Trampelpfad
Nicht fad, nicht voll
Kein Stau, nur Luft und Trank
und Licht
und doch verfehlt so dann und wann
ein Fuß und landet in der Spur
zwischen Stahlkreisch, Gestank und Schmutz
und wieder Schmutz und wieder und widerlich
zwischen Bla und Blabla und Blablabla
Dazwischen Augenfutter, Sinnentrank
Doch wenig nur, so rar so rar
Hunger Gier
So schnell gestillt
Nicht lang, nie lang, dann kommt Vergehen,
die Heilung liegt im Heimatweg,
weitab von dort, wo Schuhe rutschen
Im Nebenweg
wo Grautier reißen kann
und Sperber schlagen
Arachne weben
und Pirol mir gleich
Wo Gast ich bin
mir selbst
Und jeder selt’ne Gast
Familie
Wo Schweigen doch so einfach ist

Cut

li-lu-la… die Gleichung klingt so gleich
gleich ausgeglichen, unextrem
seicht, autistisch, ohne Kraft
gleich Schema
F oder H oder X oder wie
auch immer
immer gleich
Gestammel
Versuch einer Erklärung
wo keine ist
gleich unwahr?

Ein Lied vom Spiel
füllt Ohr und Herz
die Wurzel singt, das Gras, der Tau
die Dämmerung, das Himmelsblau
selbst Nordwind schlägt die Pauke nur
und Luna summt verloren

Der Grauwolf klagt, die Buche stöhnt
und selbst die Leere flüstert leis‘
Das Schweben knistert mit den Schwingen
und mein „Ich will!“ wie Bronze schallt
Nie ist es totenstill an diesem Ort
ganz ohne Stimmen
ohne Wort

Ganz ohne Wort
Ganz ohne Wehr
Weit geöffnet Aug‘ und Sinn
Zwar Fels, zwar Insel, doch nie tot
Lug ich hervor und runzle meine Brauen
Was spielt da, singt dort, tanzt hier hell
Und singt und klingt und wedelt
mit den Gänseblümchen?

Welch Feuerwerk, welch Wellenmacht
Versteckt im Wort
Im Wort?
Da ist es wieder, dieses arme Ding
das ich zu schonen mir geschwor
So oft missachtet, oft missbraucht
gequält, verstümmelt, gefesselt
zerkaut, zerbissen, ausgeblutet
und doch bis zum Rand gefüllt,
wenn mit Respekt gebeten

Zum Fremdeln ist heut nicht der Tag
wozu die Pranke, wenn es Hände braucht
Ein jegliches hat seine Zeit
und mancher Luxus kostet viel zu viel
Geworfen werden will ich oder springen
Oder springen lassen
das Fangen sollte klappen
Fang auf, fang an, ich hab dich
Und die Ehr‘.

Bloß genug sein
mehr braucht es nicht,
wie du schon sangst
Die Sonne ist anbei und auch die Leere
Hab beide im Arm
im Herz sind sie auch

Gastgeber bin ich gern
für Gäste ohne Schein
Doch was geb ich?
Ein Grasgewand? Ein Wurzelbett?
Nachtfrost, Sturm und Hitze?
oder doch?
Vielleicht?
ein Wort?

ich hab gesprochen und du hast vernommen
du hast gesprochen und ich hab gehört
keines ist unterwegs uns entkommen
sie kehrten ein
kehr ein
ein
zurück gibt es nie

himmlische Kinder dürfen
alles mögliche
doch möglichst nicht
in den spiegel sehen
denn dort lauert der teufel
was soll mir himmlisch?
Kometen ja, doch auch Vulkane
Sommerregen, Boreal
Nelken, Disteln, Sumach gar
Nachtigall und Condors Schrei
Rehlein, Affe und… ja auch
den Herrscher Wurm
auch Made nennt man ihn
weiße fette Mitbewohner
Was soll mir eine Seite,
wenn ich nicht die and’re kennen kann
Zwei Enden muss das Eisen haben
wenn der Schimmel gut laufen soll

Im Trab hinein, wenn nicht Galopp
Will sehen, was da lebt und ruht
und wartet
ganz tief vorbei an schein und haut
an blick und klang
bis zu magnolie und scorpion
bis aufs Blut ist flach gedacht
bis weit dahinter
und brech ich mir die Knie entzwei
geh ich auf Händen, einerlei

ein fahrtenbuch ist unnütz kram
selbst aufgeschrieben lügt
die spuren les ich im gesicht
am Hemd, am Hut
und an der Hand
die nicht wie deine zeichnen kann
das Wesen des Wesens
lauter als Wort
meine ist nicht mein
so wie der Rest, in den mich steckte
die vorsehung oder ein Fitcher
oder nasreddin

gefahren hin, gefressen her
im tode ist ein ewig ruh’n
bis dahin schreit ich tapfer aus
Vorbei?
Das gilt nicht
Ohne Schrunden ist zu glatt
Zu unbeleckt, zu unbedarft
Fast ungeboren
Schrunden sind ein guter Ort
zum Einkehren

ein spelzenwolf, der schnalzt und knackt
im brunnen spielt und klappert
staunend mit den eisen,
der rösser baut und Schlösser träumt,
rhizome flicht und igel sticht,
das höfchen heizt und Rost zerduftet
die Wangen aus den Waben streichelt
verwirrt die kleinen Blättlein hört
der mag ich sein

kreuchen, fleuchen, welche wunder
scheuchen nie, doch scheuen hie und da
ein wenig nur, die Form zu wahren
man ist ja wer… vielleicht
wenn Gäste kommen, hat es einen grund
doch selber Gast zu sein, ist hohe Ehr‘
und davon ab
hab heute ich nicht viel zu sagen.

(Antwort korrigiert am 28.03.2011)
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managarm meinte dazu am 27.03.2011:
Die Kuh macht Muuu
die Ziege miau
ach nein, die Katze war’s
die streunte
im Salat
der Wörter
ganz dekorativ
und wortlos frei

Wir, die wir doch nun schon
die Wörter haben im Hundert
und brauchen in der Zahl
Warum?
Können in die Ferne küssen
streiten, wagen, fragen…

Verschlungen flochten flechten Flachs
Augenblickserinnerung
Geschrieben fest
und ohn‘ Verhall
und eine Halbwertszeit
jenseits
von gut und böse

Ein Wort der Liebe, eins für Hass
für Freiheit, Knechtschaft, Blut und Fleisch
so rot, so warm, so Glück
Höhle, Wolf und Mutterbrust
wir waren nie der Herr
auch wenn wir dachten
ein Wort für ICH
vielleicht noch eins für DU
denn andere gibt es nicht

Wortameisen wimmeln und
immer dann,
wann,
wenn man es nicht gebrauchen kann
entfleucht uns eine und
mutiert, kaum dass sie uns verließ
und
unversehens schau‘n wir
auf den Hintern eines Elefanten
der uns Weggefährten nimmt oder bringt
oder tötet
frische Pfade tritt
und seine Haufen auf die Spuren fallen lässt
die man gerade weißer Weste und sauberen Schuhs
betänzeln wollte
so kann es gehen

Ameisofanten, augenrollend, geifernd, schnatternd
und
die anderen…
aus Licht und Klang und Freiheit
Willigkeit, Freiwilligkeit
Wobei ich meine
Liegt Freiheit dort
Wo Schweigen leicht
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Lila_Regenflieg (56) meinte dazu am 28.03.2011:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Muuuzi meinte dazu am 28.03.2011:
manchmal küssen wanderer doch
und gebären wahrlich kleine eisbären
manchmal wird aus einer banane ein
...
apfel, für wahr.
oder eine birne, die krampfhaft versucht,
sich im sand zu begraben
aus scham

aus angst

vor himmelregen

Kann des Weges Abgrund
abgrundtief sein?
oder abgrundseicht?

Warum schmelzen kristalle am Mond?

Des Rotes Grün ist manchmal unbeschreiblich
wirksam.
Manchmal alleine, manchmal oh weh..
fern.
Denn es existiert nur in der fantasievollen
Fantasie. Schloss. Schlüssel.
Trauerkarusell aus Farben, die sich biegen.

Des Leides Ross ist manchmal nur ein Staubkorn,
das sich in den Nähten der Vergangenheit und
im Stoffe der Zukunft
Unterschlupf sucht.
Nass und weiß galoppiert es durch die Birkenallee
und bleibt trotz Sattel nicht
zähmbar.
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Lila_Regenflieg (56) meinte dazu am 29.03.2011:
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Lila_Regenflieg (56) meinte dazu am 30.03.2011:
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managarm meinte dazu am 30.03.2011:
lalilalu, vielleicht war’s gar nicht laut,
nur metallen tief, wohl silbrig
wie man hört
metallen zwar, doch bar jeder schwere
quecksilbrig vielleicht sogar
ein wenig
wie ein sommerregen
den ein windhauch in die waage bringt
und frech ins gesicht

benetzt es, was bloß dort auf dem floß
und kichert unterm zeh beim salben
quecksilbert hin und her und silbert auch
dem grau vor der nase weg
und muss ich denn noch lauter singen
es wird gelingen, getragen
wird der ruf vom wind und naseweis
quecksilbrig dir zum schmuck sich
auf dich legen und ebnen deinen weg
nicht ganz, nur sanft als pfad,
als pfädchen wie ein fädchen im labyrinth
wie klatschmohn im lupin
wie will den Weg man sonst denn finden
wenn alles glitzert ohne fehl?

ernsthaft sinne ich und denke:
ja, es mangelt nicht am ernste
blumen seh ich, edelstein
und frage: frau hyazinth, frau hyazinth,
ist silbrig fröhlich genug?
ein mäntelchen zu weben vielleicht
in braun und rot mit weißen streifen
so spannend schön,
dass wildgans ihren flug vergisst
und blöde glotzend an die föhre klopft
mit voller wucht.

ein tragebuch ist wahres wort
ein blendfrei spiegelleben
und gute medizin gegen verinnerung
innen liegt die innerung in rot und schwarz
und wieder rot und staubgrau allerorten
und dazwischen tote träume
und toter fisch
nicht mehr ganz frisch stinkt er
still vor sich hin doch wenigstens still
still sind die toten träume auch
doch welch krawall beim sterben
wie zäh das pack doch ist
und einige sind wahrhaft widergänger

sowie ich berge weise momente
und trage ein spiegel und fitcher und flöße
durch die zeilen frisst sich mitnichten zahnlos
ein spießgeselle wenig spießig ans licht
noch den strick um die kehle, mit dem ich ihn
schon dreimal erdrosselte
aber kein bisschen tot
und lacht mich aus
wie nero rom während des großen heizens
flöße bücher boote fahren wie boten umfassend
reset
booten
märz

reisstrohkleid, welch großes wort für röckchen
und nach dem mähen noch mehr platz
für silberregen gegen grau
ein horn beim frühstück wäre fatal
was geb‘ ich dem zu fressen
und wie viel?

ich lass die beine baumeln
und wackel mit dem zeh
oh je
der schuh ist nicht allein
auf wanderschaft
wo ist meine linke socke?
von gold war nicht die rede
von silber nur und bloß von einem hauch
zum stäuben spuren richtung geben
gerad mit nacktem fuß ist’s schön
nicht nur auf splitt und fels zu geh’n

ich werf schon mal ein wort
ein blick fliegt auch und die gedanken
schweben manchmal gar
geworfen werden ist ein übel ding
doch springen just ein sprung
und fall und die gefahr
gefangen werden in der hand
heißt: ich bin in deiner dort
drum sei gut überlegt der hüpfer
wenn’s denn geht
und wenn nicht gar,
dann sei es drum.

die glitzer kamen schon mir zu
sie kicherten so hell
und ungeniert wie du
nun hab ich sie am fell
im fell im fall, der fall geht
glimpflich aus und auch
dein mahl schmeckt gar nicht
schal

oh nein, gar mundet’s mir
in einem fort fort mit dem wort
doch warte
niemals mit dem wurzelbett
das soll mir bleiben
uns
nicht wahr
und scheine scheinen nur

soll ich nun kommen
oder warten oder treffen
auf dem weg
was mich ruft und lockt
und gelockt ist besser als gepflockt
gelockt, gelöckt auch wider ihn
den stachel
des scorpions
und wenn? dann kraute mir mit lab
das brennen zu dem kicherkitzeln

ist es nicht immer noch ein weilchen
und viel zu oft? Ein veilchen hier,
ein teilchen dort und da ein kleines beilchen
zum netzekappen?

die knie fein fest und weitgestreckt
frage ich: frau circe, frau circe, wie weit
reicht der ton?
ich hör‘ ihn schon
vermein ich
eine weile

frau circe, frau circe, wohin
muss ich gehn?
der wind trägt den schall
hall echo gibt es auch
und klang und meisen
ob die vielleicht mit mir reisen
und mich ergötzen
mit meisenwort?
Wobei, ich geb es zu
die wildgans ist mir näher
der kranich nah
und raabe wollt ich selber sein
auch außen

das dreiwort lugt mir ins gesicht
von rechts von links von innen
und piekt mich unterm lid und
unterm arm und hinterm knie
doch halt:
wo ist mein linker strumpf?

cut

die nervenäste ließ ich am gebäum
und bleibe nicht mehr
in fremden worten hängen
zwölf enden waren’s
und nun kann ich spielen
mit dir und schwimmen
welche lust im freien lauf
ich streu dir spelzen
wo ich geh, denn heulen
hallt
davon zum mond und der ist nicht
bewohnt, so dass am ende
niemand meine rufe hört
vielleicht
und ich frage: wer?
zweifelt an und das beim ersten denken?
ein zweifler sicher mit verbranntem fell
und einer, der nicht traut dem mond
und ameisen sind überall
auch elefanten.

cut


klick klack knick knack
ist tag da, um die nacht zu trennen
oder ist es
umgedreht
wird ein schuh draus
ach apropos: wo ist mein linker strumpf?

der hase haust im bücherwall
dort ist nicht kalt, nur staubig
und jedes käferlein läuft drumherum
denn worte gibt’s im bücherwall genug
ameisofanten, wortelkäfer
was für ein gewimmel
frau metronom, frau metronom, was schlägt mir die stunde?
schlägt sie mir in die knie oder aufs gemüt
wie mut man früher nannte
denke ich
nicht im ernst
der zeitbruch ist voller spelzen
und schon geschehen
hast du nicht gesehen
der ring ist vollendet
die reise im gang
mit käfern und meisen und anderm getier
ist denn noch reichlich silber an dir?
an brust und hand, an aug und haar?
ich träum dir silber vom zeh bis zum kragen
und habe weniger zu sagen.
)
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Lila_Regenflieg (56) meinte dazu am 31.03.2011:
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Lila_Regenflieg (56) meinte dazu am 01.04.2011:
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Lila_Regenflieg (56) meinte dazu am 01.04.2011:
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Kommentar von Schrybyr† (67) (01.10.2013)
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managarm meinte dazu am 02.10.2013:
So kann man das sehen. Quasi. Danke!
Beste Grüße
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Veröffentlicht am 07.10.2010, 5 mal überarbeitet (letzte Änderung am 16.06.2012). Textlänge: 3 Wörter; dieser Text wurde bereits 2.737 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 19.09.2021.
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