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Am See

Text zum Thema Alles und Nichts...


von wupperzeit


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Als er kam saß sie schon auf der Bank am See und ließ Steinchen springen über das Wasser. Steine, es regnete leicht und langsam wurde es: dunkel. Als er sich zu ihr setzte sagte er etwas, wie: Ich habe mich verspätet. Und sie sagte etwas, wie: Nichts. Und ließ Steinchen hüpfen über das Wasser. Wie Steine.

Selbstrotation, dachte er, die Steine müssen in Rotation gebracht werden, sonst gehen sie unter. Ellipsoidenform, flacher Winkel zum Wasser, Geschwindigkeit. Bei jedem Aufprall auf das Wasser verliert der Stein an Energie, schließlich taucht er unter.

Dann sagte er es.

Sie: Ja. Kann sein.

Er dachte: Seen trocknen aus mit der Zeit, Verdunstung und menschlicher Einfluss, und am Ende bleiben Steine übrig am Grund. Steinchen. Die hebt der Irgendjemand auf  und baut daraus etwas, vielleicht, ein Haus, dann eine Stadt, ein Land, eine Welt. Es leben Menschen in den Steinchen und Steinen. Die: leben, - dann führen sie Kriege, verhungern oder verdursten, so etwas, bis alles zu Staub wird und wieder zu Gestein. Am Ende regnet es und es entsteht wieder ein See. Vielleicht ein See.

Schon Homer hat über das Steinchenwerfen geschrieben, sagte er, man nahm Austernschalen dazu.

Sie lächelte. Ein wenig.

Die Beduinen nehmen den Sand als Unterlage, und die Inuit das Eis, sagte sie, aber es regnet jetzt nicht mehr.

Sie warf einen großen Stein in das Wasser, der schnell versank. Dann standen sie beide auf und gingen in die Stadt, Hand in Hand, um etwas zu essen. Oder so etwas. Dabei sprachen sie über neue Filme und Bücher, am Ende des Tages über das Wetter.

Anmerkung von wupperzeit:

 Danke.


 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von bookishasearlgrey (29) (01.11.2010)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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wupperzeit meinte dazu am 01.11.2010:
Danke schön. Danke sehr. Für diesen Kommentar, für das Empfehlen und Favorisieren, vor allem aber auch dafür, dass es ohne Dich dieses Projekt überhaupt nicht geben würde. Aber überhaupt nicht.

Ich danke Dir sehr,

Andreas
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Bergmann
Kommentar von Bergmann (01.11.2010)
Eine sehr schöne Prosaminiatur!
LG, Uli
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wupperzeit antwortete darauf am 04.11.2010:
Vielen Dank. Übrigens, wie gefällt Dir das Projekt?

Dir auch liebe Grüße

Andreas
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Bergmann schrieb daraufhin am 04.11.2010:
Projekt: Unklar. Ich glaube, überflüssig.
LG, Uli
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Fidibus (51) äußerte darauf am 27.02.2011:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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wupperzeit ergänzte dazu am 27.02.2011:
Wie bitte?
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Lala
Kommentar von Lala (01.11.2010)
Hallo Wupperzeit.

Naja. Hm. Vielleicht.. Vielleicht auch nicht. Häschen hüpf einmal. Ich sehe eine Idee. Vage. Aber sie versinkt schnell und ich schalte um, hüpfe auf den nächsten Kanal und der Text? Versinkt. Vielleicht. Oder auch nicht.

Was ich damit sagen will, Wupperzeit, dass es für einen Dünnbrettbohrer wie mich, immer eine Enttäuschung ist, wenn ein Text so gar nichts außer dem Versacken in der Zeit, im Alltag und vor einem weißen Papier mitzuteilen gedenkt.

Dieser Text ist für mich ein relativ fruchtloses Kreißen eines Lyrischen Iches in einer Mifdlife Krise. Fruchtlos, weil es nichts mitteilt. Es ist stumm. Der Leser mag denken was er mag oder auch nicht. Blöd. Aber wohlgemerkt für mich. Andere werden gerade die Leerstellen, die Pausen, das Nichtgeschriebene besonders reizend finden. Mich langweilt es und das ist für mich narzisstische Literatur.

Gruß Lala

PS: Homer kann mich da nicht einschüchtern ;)
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wupperzeit meinte dazu am 04.11.2010:
Und zu meinem narzisstischen Text ein narzisstischer Kommentar,- warum sich nicht auch einmal gegenseitig langweilen?

Dir auch einen Gruß

Andreas
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Kommentar von Savignon (26) (29.12.2010)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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wupperzeit meinte dazu am 21.01.2011:
Ganz herzlichen Dank für Deinen Kommentar.

Danke schön,

Andreas
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Bergmann
Kommentar von Bergmann (07.02.2011)
En passant:
1. Passen solche Schema-Kommentare zum Text?
Nein.
2. Was macht der Kommentar mit dem Autor?
3. Habt ihr se noch alle?
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wupperzeit meinte dazu am 08.02.2011:
Auch en passant:

1) Sie passen nicht zu allen Texten, kommen einer Interpretation aber recht nahe. Besonders die Frage nach der Intention, sie ist als Antwort sehr schwer zu formulieren.

2) Eine Frage auf diese Antwort geben wir am Ende des Projektes in einer Art Selbstinterpretation.

3) Ich zumindest: nicht immer. Und ich finde diesen Zustand und empfinde diese Zustände angenehm.
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bookishasearlgrey (29) meinte dazu am 08.02.2011:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Bergmann meinte dazu am 09.02.2011:
Ach so, das ist ein Projekt... Na ja, dann ausführliche Freude beim langen Lesen! - Ich ziehe mich still wieder zurück und grüße die Liebhaber der Interpretation! Herzlichst: Uli
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wupperzeit meinte dazu am 10.02.2011:
Danke sehr, und Dir auch herzliche Grüße, Andreas
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Vessel
Kommentar von Vessel (13.06.2011)
dann greif ich das doch mal mit auf, gefällt mir, diese Kein-Kommentar-Idee.

Passt der Text zum angegebenen Genre?
Ein Text ist es auf jeden fall.

Rechtschreibung?
Bis auf die genannten Kommata ... Aber die sehe ich mehr als Stilmittel.

Sind ungewöhnliche Schreibweisen in gelungener Weise als bewusst erkennbar?
Die Satzzeichen scheinen erst ungewöhnlich, sind für wupperzeit aber typisch und ein echer Wiedererkennungwert. dadurch entsteht so etwas wie eine Lautschrift, der Leser bekommt sehr genau den Wortfluss definiert.

Könnte man an Interpunktion und Absätzen noch etwas verbessern?
-

Überwiegt bei dem Text (sogar) Form gegenüber dem Inhalt?
-

Wirkt der Text rein optisch und/oder laut gelesen?
Er wirkt.

Lädt der Titel zum Lesen ein?
Mich auf jeden Fall, ich mag ausschweifende Titel oder irgendwelche Wortverrenkungen nicht. Lieber schlicht. Genau richtig!

Worum geht es in dem Text und welche Botschaft vermittelt er?
Ein Paar am Wasser. Die Kommunikation findet nicht wirklich statt, es ist als würden beide miteinander reden, aber sich nicht verstehen, nicht wahrnehmen. Der Protagonist geht gedanklich den Weg vom Entstehen zum Vergehen und versucht sich mitzuteilen. Vergeblich, wie es scheint. Dann geht der Alltag weiter. Auffällig ist zudem, dass beide im Regen am See sind, mit dem Ende des Regens gehen sie in die Stadt - erwarten würde man es andersherum.

Erinnert das Gelesene an bereits erlebte Kultur (Kunst, Theater, Literatur, Film...) oder ist es gar ganz neu und einzigartig?
Der Geist einiger modernern und postmoderner Autoren schwingt hier sicherlich mit: Wir suchen einen Sinn und versuchen uns mitzuteilen, aber das gelingt nur Bruchstückhaft. (in einem meiner Texte heißt es:  "Wir suchen Sinn und finden Steine" - fällt mir hierzu gerade ein, weil es sich so schön mit meiner Interpretatin deckt ;)

Was macht der Text mit dem Leser? Hier ist subjektive Synästhesie und private Assoziation angebracht!
Ich fühle mich nicht in den Text hineingezogen, ich muss zuschauen, kann nur auf äußers blicken und die Figuren bleiben Fremde. Mir kam  the future of speech von Katatonia in den Sinn. "i have no lies or truth in what i say, there is no meaning"

Gefällt der Text? Hält der Leser die Überarbeitung für lohnend und sinnvoll? Sollte der Autor sich für künftige Texte ein Beispiel an diesem nehmen?
Und wie er mir gefällt! Überarbeitung? Nein. Ein Beispiel? Ich denke er ist schon ziemlich beispielhaft, wenn ich mir das Portfolio in Erinnerung rufe.

Beschreiben des Textes in drei Worten.
Lakonie. Leben. Bewusstsein.

Liebe Grüße
Vessel
(Kommentar korrigiert am 13.06.2011)
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wupperzeit meinte dazu am 16.06.2011:
Ganz herzlichen Dank für Deinen Kommentar. Danke schön, Andreas
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wupperzeit
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Veröffentlicht am 01.11.2010, 2 mal überarbeitet (letzte Änderung am 01.11.2010). Dieser Text wurde bereits 3.495 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 13.12.2018.
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