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Hügellandschaft. Eine Fantasiereise

Text zum Thema Allzu Menschliches


von KayGanahl

Eine Fantasiereise: Heute hast du sehr viel Zeit, die du mit Ruhe genießen willst. Du stellst dir vor, dass du ein junger Erwachsener bist. Vor dir liegt die Welt, die sich auch in einer schönen sanften, weit ausgebreiteten Hügellandschaft zeigt. Der Himmel ist leicht bewölkt, die Sonne ergießt sich über dich und deine Freunde, die bei dir sind.
Die Küste des Meeres seht ihr, wenn ihr nach Westen blickt. Das Meer ist ein ruhiges Wasser, aber doch zu weit entfernt. Lediglich ein schmaler Streifen eröffnet sich euren neugierigen Blicken. Vor etwa einer Stunde hat es leicht geregnet. Die Erde ist nass. Und dies findest du ja sehr angenehm. Am liebsten würdest du bei jedem weiteren Schritt das nasse Gras unter dir mit den Händen berühren.
Die letzten Häuser der Stadt liegen weit entfernt. Ihr habt die Stadt vor einigen Minuten, als ihr mit den Fahrrädern gekommen seid, hinter euch gelassen. Von hier aus wirkt die Stadt auf euch wie die städtische Idylle, die man sich gern als Heimatstadt wünscht. Ihr fühlt euch sehr wohl.

Ihr seid fünf Freunde! Fünf Freunde haben sich mit ihren Fahrrädern hierher begeben. Und ihr seid froh, dass ihr eine Gruppe bildet. Für heute habt ihr euch sehr viel Zeit genommen. Den heutigen Tag wollt ihr in aller Ruhe genießen! Nur zu diesem Zweck seid ihr heute gekommen. Unter euch befindet sich auch Alf, der kleine Farbige, dessen näselndes Geräusch beim Sprechen Frank immer wieder fasziniert.

Hier steht ihr nun. Ihr habt euch gerade zu Boden gekniet und frohlockt, während ihr mit der rechten Hand Grasbüschel streichelt. Die Gefühle sind nur gut, ihr seid die Ruhe selbst. Vor euch all die schönen Hügel, die euch schon seit vielen Jahren anziehen. Magisch anziehen. Sie kommen euch vor, als wären sie wie ihr als Menschen, wenn ihr euch ganz toll fühlt. Ihr identifiziert euch mit ihnen in der ganzen Vielfalt ihrer Gestalt, die die Natur bereithält. Die ganze Hügellandschaft ist, als ihr sie seht, in ein fettes Grün getaucht. Einige Bäume seht ihr auch. Sie stehen mitten auf einem der Hügel. Und auf diesem befindet sich auch noch ein kleiner weißer Tempel aus Marmor, den ihr auf der Stelle sehr gern betreten möchtet.
Schon habt ihr euch auf den Weg zum Marmortempel gemacht, da wird Freund Frank von hinten am Ellenbogen festgehalten. Es ist Alf. Frank dreht sich nach Alf mit einem fragenden Gesicht um. Dieser lächelt Frank ruhig an. Dann flüstert er Frank etwas ins Ohr, das diesem sehr vertraut vorkommt. Es sind nette Worte, die Frank immer wieder gern hört.
Sie können laut hörbar ausgesprochen werden: "Das ist die Schönheit der Welt, die nur in der Ruhe einen Ausdruck findet!"

Kay Ganahl
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Veröffentlicht am 27.12.2010. Textlänge: 453 Wörter; dieser Text wurde bereits 1.137 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 29.11.2020.
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