im Drehschwindel.

Gedankengedicht

von  Vaga

an Ecke und Kant stößt der Kopf
die Wand ist
das Ding an sich

im Blick darauf wird es
dahinter Nacht
durch den Verstand
gedreht um sich selbst gebracht.

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Kommentare zu diesem Text


 AZU20 (11.02.11)
Mich schwindelt auch leicht. Gut geschrieben. LG

 Vaga meinte dazu am 14.02.11:
Danke!

 styraxx (13.02.11)
Die letzten zwei Zeilen lassen den Schwindel auffliegen. Der Text greift die Tatsache auf, dass Gedanken das Individuum um den Verstand bringen können. LG
(Kommentar korrigiert am 13.02.2011)

 Vaga antwortete darauf am 14.02.11:
Auch hier noch einmal vielen Dank für die Empfehlung und dein Feedback, styraxx.

 unangepasste (01.07.14)
Besonders die letzten zwei Zeilen sprechen mich sehr an, da sie das Problem unserer Wahrnehmung auf den Punkt bringen: Wir nehmen nichts absolut wahr, sondern nur durch unsere Sinne gefiltert, wissen also gar nicht, wie die Dinge wirklich sind. Wenn sie dann auch noch "durch den Verstand" gedreht werden, bleibt gelegentlich wenig vom Eigentlichen übrig - wobei wir nicht mal das wissen.
(Kommentar korrigiert am 01.07.2014)

 Vaga schrieb daraufhin am 04.07.14:
Ich danke ganz herzlich für diesen Kommentar. Lb. Grüße!
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