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Starre

Gedicht


von Nostuga

Ich staute den Fluss in verlassenen Nestern
und stiere; ich starre, wie Stiere wohl starren,
die endlich ihr letztes noch lüsternes Gestern
ans Heute verloren, als Ochsen verharren,

und schaue auf Brache – versalzen, sinister –
auf Lachen voll Lake in rissigen Poren,
in Furchen, die tiefer, vertrockneter, trister
das Brechen bezeugen, das Lachen verloren,

und habe sie satt, diese dörrenden Nüstern,
die darrende Schnauze und trotzige Stimme,
das Knistern der Haut, dieses lügende Flüstern,
beim Lächeln. Ich breche zusammen und schwimme.


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Kommentare zu diesem Text


Peer
Kommentar von Peer (16.02.2011)
Erinnert mich ein klein wenig an Hermann Hesse's Gedicht Stufen, wo es heißt:

Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Wobei dein Text diesen Zustand tiefer auslotet. Schöne Bilder sind dir dabei gelungen, die diesen kompromissbehafteten Schwebezustand zwischen Wunsch und Wirklichkeit, diese tiefe Resignation widerspiegeln.
LG Peer
(Kommentar korrigiert am 16.02.2011)
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Nostuga meinte dazu am 25.02.2011:
Vielen Dank für diesen Kommentar, Peer. Ich habe mich sehr darüber gefreut.
Liebe Grüße
Nostuga
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Kommentar von DerAutor (42) (16.02.2011)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Nostuga antwortete darauf am 25.02.2011:
Ich danke dir, KoKa.
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Kommentar von Manu (56) (16.02.2011)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Nostuga schrieb daraufhin am 25.02.2011:
Vielen Dank, Manu. Hat mich gefreut.
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Vaga
Kommentar von Vaga (16.02.2011)
Was kann ich einem WortArtisten sonst noch sagen, als dass er m. E. in der (großen) Kunst zu Hause ist.
(Kommentar korrigiert am 16.02.2011)
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Nostuga äußerte darauf am 25.02.2011:
Was soll ich mehr dazu sagen, Vaga, als dass es mir aus deiner Feder ganz besonders ölig runtergeht. Hab vielen Dank dafür.
Nostuga
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makaba
Kommentar von makaba (16.02.2011)
wow. das muss man mehrmals lesen und entdeckt noch immer wieder den schönen klang.

makaba
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Nostuga ergänzte dazu am 25.02.2011:
Vielen lieben Dank, makaba. Freut mich ungeheuer.

Viele Grüße
Nostuga
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wa Bash
Kommentar von wa Bash (16.02.2011)
hui,, das ist ein großartiger text...
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Nostuga meinte dazu am 25.02.2011:
Ich danke fein, wa Bash.
Liebe Grüße
Nostuga
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Bergmann
Kommentar von Bergmann (17.02.2011)
Schön geschrieben. Nur - mir fehlt der Bezug zu einer plausiblen konkreten Wirklichkeit... Mir zu allgemein. - Hzlst, Uli
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Nostuga
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Veröffentlicht am 16.02.2011, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 02.03.2011). Textlänge: 80 Wörter; dieser Text wurde bereits 4.654 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 05.09.2021.
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