ein Traum

Gedanke zum Thema Verfolgung

von  Muuuzi

Ich renne weg. Ich spüre meinen Atem. Meine Angst.
Alles ist grau.
Schwarz.
Weiß.
Verschmolzen. Ich bin in der alten Stadt. Altstadt. Sie suchen mich- sie verfolgen mich.. Ich laufe. Immer schneller.
Hektischer. Panischer.
Meine Beine tragen mich. Bis ans Ende der Welt. Bis zu einer Brücke, die über den Graben führt. Ich verstecke mich unter ihr. Ich krieche immer weiter in ein Loch.
Ein Schacht, der die Unendlichkeit in sich trägt. Ich krieche weiter und weiter. Minuten. Stunden. Tage.
Es ist dunkel. Doch ich kann die Wiese erkennen. Das Tageslicht. Die Gitterstäbe. Gefängnis!
Es ist so weit weg. Ich bin von Eisenstäben umzingelt. Überall. Ich winkle meine Füße an. Ängstlich. Ungewissheit. Trostlosigkeit. Einsamkeit. Ich bleibe sitzen. Ich warte bis der nächste Tag anbricht. Mein Herz hat sich noch nicht beruhigt. Es schlägt immer noch heftig.
Nervös. Unruhig.
Es ist kalt und finster.
Bald wird es hell. Ein neuer Tag bricht an. Die Sonne geht auf. Sie wärmt mich mit ihren Strahlen.
Sehnsucht. Liebe. Wärme.
Doch ich bewege mich nicht.
Ich bleibe in meiner Gruft. In meinem Kerker. In meinem Gefängnis. Ich habe Angst vor meinen Verfolgern. Sie kommen und werden mich holen.
Bin ich eine Hexe?
Werde ich ermordet? Verunstaltet? Vergewaltigt?
Wer sind meine Verfolger?
Welches Verbrechen habe ich begangen?
Was passiert hier? In dieser Welt! Fremd. Kalt. Und doch Vertraut. Plötzlich...
Ich warte.
Es sind 100 Jahre vergangen. Dann erst verlasse ich mein sicheres Versteck.
Die Kinder auf der Wiese draußen spielen immer noch...
Sie haben mich bis jetzt nicht gefunden..

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Kommentare zu diesem Text

managarm (57)
(14.03.11)
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 Muuuzi meinte dazu am 14.03.11:
tja... wenn ich wenigstens wüsste wovor ich mich verstecke!
die blöden verfolger sind nach 100 jahre sicher schon tot. aber warum spielen die kinder immer noch?
managarm (57) antwortete darauf am 14.03.11:
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 Muuuzi schrieb daraufhin am 14.03.11:
hmmm... ich weiß es nicht. möglich wärs.
scheiß unterbewusstsein!
managarm (57) äußerte darauf am 14.03.11:
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 EkkehartMittelberg (14.03.11)
An diesem Traum gefällt mir, dass er typisch ist, aber in seiner Gestaltung individuell.
Liebe Grüße
Ekki

 Muuuzi ergänzte dazu am 14.03.11:
typisch ist ja, dass man nicht von der stelle kommt. das hab ich schon oft geträumt.
Oder dass man immer was vergisst oder der verfolger schneller ist.
ich danke dir, ekkehart (ich mag diesen namen )
ichbinelvis1951 (64)
(16.03.11)
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