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Stille sein

Gedankengedicht zum Thema Schmerz


von Ginkgoblatt

Mit tränendem Herz,
die Nacht so weit,
liegt sie trunken von Schmerz
im Arm der Ewigkeit.

Die junge Seele einst noch rein
und mit Liebe gefüllt,
wandelt über Feld und Stein
in Hoffnung gehüllt.

Begegnet der Dunkelheit
stets mit edler Gnade,
das Geben war ihr Lebensgeleit
in der vergangenen Dekade.

Doch selbst diese wahre Engelskraft
ward gebrochen im Sog der Zeit,
aus ihrem Herzen nur noch Leere klafft
bis zum Tanz in die Unendlichkeit.

Im Blick nun ein Flehen
gen glühender Lichtermacht,
flammt zwischen Schreien und Wehen
der Todesmut in Verzweiflungstracht.

Da fließt das Leben
in purpurrotem Gewande,
besiegelt das kraftlose Streben
mit sterbenden Bande.

So nährt sich die Klinge
mit blutiger Spur
und festigt die Schlinge
um des Erlöschens Tortur.

Endlich, als Sterne und Mondschein
sich in dunkle Wolken ergießen,
kann das gequälte Herz Stille sein
und Frieden in die Seele fließen.

Anmerkung von Ginkgoblatt:

ein Versuch sich der reimenden Gedichtform anzunähern



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Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Anne (56) (01.06.2011)
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AZU20 meinte dazu am 01.06.2011:
Stimmt. Lg
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Ginkgoblatt antwortete darauf am 01.06.2011:
Ich danke euch beiden erst einmal und freue mich über eure Kommentare. Für Verbesserungsvorschläge/ Tipps bin ich offen, weil das wie gesagt eines der ersten gereimten Gedichte ist. KG Coline
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