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Falhados (mit schlechter Übersetzung)

Gedicht zum Thema Existenz


von Lisboeta

Quantas dúvidas e receios nos preenchem os dias!
Inseguros caminhamos por cima de tábuas vacilantes
sob as quais esperam crocodilos impacientes e esfomeados.
E nós lá avançamos, rotos e nus de sabedoria.
Os livros deixámo-los do outro lado
por ser a ponte demasiado frágil e dançante.

Os livros não nos ensinaram o caminho,
nem os astrolábios a rota.
Foi o acaso que nos levou a essa ponte
entre a luz e a vida.

Esse acaso cheio de episódios
que nos escorregaram entre os dedos,
como de entre as mãos de uma criança
escorregam os torrões de que se fazem as ameias de defesa,
num castelo à beira da praia, ao sabor da maré.

E no entanto ligam-se os grãos de areia uns aos outros,
como os episódios terrestres num livro de História,
os particulares e individuais
como um colar de pérolas ali e acolá partindo-se,
dando-se nós e permitindo-lhe a continuidade
e a beleza de poder ser um fio de pedras luzindo ao sol.

Ao fim de alguns anos perguntamo-nos
sobre o sentido do nosso ser.
Sentimo-nos gastos e exaustos da caminhada,
concluindo não terem servido de nada
essas estradas longínquas, quase infinitas.

De repente grita uma voz lá do fundo da vegetação densa
“Socorro!” e todas as nossas forças se agitam.
Será por curiosidade, será por medo, como o sabermos?

E nós paramos no meio das madeiras apodrecidas,
esquecemos que de novo podemos cair sem remédio,
olhamos para a frente e corremos,
pressentindo a avidez dos olhos sob os nossos pés.

Esticamos a mão, puxamos para o alto.
A voz daquela criança já grande, olha-nos de frente.
O alívio e a alegria brilhando-lhe nos olhos,
exclama-nos, a nós, os falhados na vida:
- Obrigada!

Será na verdade que o Mundo não tem sentido,
que a nossa vida seja vazia e pesada de passado?
O que significa ter falhado?
Seja o falhanço essa afirmação perene:
- Sim, existo!


07.06.2011

Anmerkung von Lisboeta:

(selbst gemacht und unkorrekte Übersetzung aus dem Portugiesischen)


Versager


Wie viele Zweifel und Befürchtungen erfüllen unseren Tage!
Unsicher gehen wir auf wackeligen Brettern,
unterdessen ungeduldige und hungernde Krokodile warten.
Und wir gehen vorwärts, die Kleidung zerfetzt und von Wissen nackt.
Wir ließen die Bücher an der anderen Seite,
weil die Brücke viel zu schwach und schwankend ist.

Die Bücher lehrten uns den Weg nicht,
auch nicht die Astrolabien die Route.
Es war der Zufall, der uns zur Brücke fuhr,
die zwischen Licht und Leben steht.

Dieser Zufall erfüllt von Episoden,
die uns zwischen den Fingern glitten,
wie zwischen den Händen eines Kindes
die Brocken rutschen, von denen die Verteidigungszinnen bestehen,
in einer Burg am Strand, an die Flut ausgeliefert.

Und doch verbinden sich die Sandkörner zu einander,
wie die irdische Episoden in einem Geschichtsbuch,
die privaten und individuellen Episoden
sind wie eine Perlenkette, die sich hier und dort bricht,
und man sie zusammen knotet um ihre Kontinuität, samt die Schönheit
einer unter der Sonne leuchtenden Kette aus Steinen, zustand zu bringen.

Nach manchen Jahren fragen wir uns selbst
nach dem Sinn unseres eigenen Dasein.
Wir fühlen uns von Wandern verbraucht und erschöpft,
wir schließen daraus, dass die langen Straßen
nichts genutzt haben, die fast unendlich waren.

Plötzlich schreit eine Stimme aus der Tiefe der dichten Vegetation
„Hilfe!“ und alle unsere Kräfte rütteln sich.
Ist es Neugierde, ist es Angst, wie sollen wir es wissen?

Und wir halten in Mitte der verfaulten Hölzer,
wir vergessen, dass wir erneut und heillos fallen können,
wir schauen nach vorn und rennen,
wir spüren die Gier der Augen unter unseren Füßen.

Wir strecken die Hand, wir ziehen in die Höhe.
Die Stimme dieses schon gewachsenen Kind, schaut uns von Angesicht zu Angesicht.
Die Erleichterung und die Freude strahlen in seinen Augen,
es ruft uns zu, zu uns, die Gescheiterte des Lebens:
- Dankeschön!

Soll die Welt wahrhaftig keinen Sinn haben,
soll unser Leben leer und schwer von Vergangenheit sein?
Was bedeutet es versagt zu haben?
Sei das Scheitern diese unaufhörliche Affirmation:
- Ja, ich bin!


07.06.2011



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Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Caty (71) (08.06.2011)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Lisboeta meinte dazu am 08.06.2011:
Liebe Caty,

vielen Dank für den lieben Kommentar und Empfehlung! Es freut mich sehr, wenn jemand mit meinen Hirngespinst was anfangen kann.

Dir einen schönen Tag.

Liebe Grüße

Lisboeta
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Kommentar von magenta (65) (08.06.2011)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Lisboeta antwortete darauf am 08.06.2011:
Liebe magenta,

Dankeschön für den netten Kommentar und für die Empfehlung - ich fühle mich sehr geehrt.

Einen schönen Abend und liebe Grüße

Lisboeta
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PassandoInhaltsverzeichnisAprender a esperar (mit schlechter Übersetzung)
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Dies ist ein Text des mehrteiligen Textes Amar a Vida.
Veröffentlicht am 08.06.2011, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 11.06.2011). Textlänge: 327 Wörter; dieser Text wurde bereits 1.200 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 03.08.2020.
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