Login für registrierte Nutzer
Benutzer: Passwort:

Noch nicht bei KV registriert?
Jetzt registrieren!
KV ist kostenlos und werbefrei!

Neu bei uns:
VogelohneStimme (12.08.), Eule2018 (12.08.), melmis (11.08.), krähe (11.08.), AlexSassland (03.08.), thealephantasy (02.08.), TheHadouken23 (02.08.), Buchstabenkrieger (01.08.), JGardener (31.07.), Aha (28.07.), RauSamt (25.07.), Nachtvogel87 (24.07.)...
Übersicht aller neuen Autoren und Leser
Wen suchst Du?

(mindestens drei Buchstaben)

Zur Zeit online:
KeinVerlag.de ist die Heimat von 682 Autoren* und 98 Lesern*. Was es sonst noch an Neuem gibt, steht hier.

(*Im Gegensatz zu allen anderen Literaturforen zählen wir nur die aktiven Mitglieder, da wir uns als Community verstehen und nicht als Archiv toter Texte. Würden wir alle Nutzer zählen, die sich seit Gründung hier angemeldet haben, und nur die abziehen, die sich selbst wieder abgemeldet haben oder rausgeworfen wurden, kämen wir auf 14.873 Mitglieder und 428.784 Texte. Musste auch mal gesagt werden.)

Genre des Tages, 18.08.2019:
Short Story
Die klassische Short Story hielt in abgewandelte Form unter dem Namen "Kurzgeschichte" Eingang in die deutsche... weiterlesen
... und was wir daraus machen:

Ziemlich neu:  Suspekt von Nimbus† (26.06.19)
Recht lang:  Herr Müller und sein Berghof von Viriditas (5237 Worte)
Wenig kommentiert:  noch eine geschichte zum thema(lüge) von Bohemien (noch gar keine Kommentare)
Selten gelesen:  Mädchen von Hartmut (nur 31 Aufrufe)
alle Short Storys
Lest doch mal ...einen Zufallstext!
Unser Buchtipp:

G dicht oder nicht
von leorenita
Projekte

keineRezension.de
KV woanders

keinVerlag.de auf Facebook
Eine Meinung: "Ich bin bei keinVerlag.de willkommen, weil ich nie lange bleibe." (erasmus)

Aeneis I - XI nach Vergil

Theaterstück zum Thema Krieg/Krieger


von drrobert

Schüler tritt durch den Vorhang.

Sybille:
Arma oirumque cano,Troiae qui primus ab oris. Italiam fato profugus Lavinaque venit litora.
Sybille ab.
Schüler1:
Ich bringe die Waffen und den Mann, der als erster von den Küsten Trojas – vom Schicksal geschlagen – nach Italien und den lavinischen Küsten kam.
Lehrer: Und? Von wem ist dieser Text?
Schüler1: Von Vergil, römischer Schriftsteller. Geboren 70 vor Christus, gestorben 19 vor Christus.
Schüler 3: Was erzählt der Text?
Schüler( zum Publikum): Es ist nicht möglich an dieser Stelle alles zu erzählen, was Aeneas widerfahren ist. So haben wir uns einige Stellen herausgesucht, die uns erzählenswert erscheinen. Die Dinge im Altertum waren tragisch und vom Schicksal der Götter abhängig. So wollen wir beginnen, wie Aeneas seinen kranken Vater aus der brennenden Stadt Troja trägt.
Schüler 2: Juno, die Frau von Jupiter, war Aeneas nicht wohl gesonnen und wollte mit allen Mitteln verhindern, dass der Halbgott ein neues Troja bauen würde, da sie aus der Vorsehung wusste, dass Rom Kathargo, die Stadt, der sie am meisten zugewandt war, zerstören würde.

Vorhang auf.

Szene Troja

Leinwand zeigt Hauen und Stechen
Gefährte 1: Aeneas, wir sind verloren. Die Angreifer haben Troja erobert. Wir sind verloren.
Aeneas: Dann wollen wir nicht tatenlos sterben. Wir wollen kämpfen.
Gefährten ziehen die Schwerter. Danaer kommen auf die Bühne. Es beginnt ein Kampf. Aeneas und seine Gefährten gewinnen den Kampf.
Aeneas: Zieht die Rüstungen unserer Feinde an.
Aeneas und seine Gefährten ziehen die Kleidung der Toten an.
Aeneas: Ich muss meinen Vater und meine Frau aus den Flammen retten. Schnell, folgt mir!
Schauspieler verschwinden in den Backstage.

Sie kommen wieder
Aeneas: So Vater, wir haben es gleich geschafft. Du kannst von meinen Schultern steigen.
Sie betreten die Bühne.

Aeneas blickt sich um.
Aeneas: Wo ist meine Gebliebte Frau? Sie muss zurückgeblieben sein. Ich muss sie holen.
Gefährte: Aeneas, geh nicht, sie ist sicher tot. Bleib hier.

Im Hintergrund sieht man wieder Hauen und Stechen.
Aeneas kommt wieder auf die Bühne.
Aeneas: Meine geliebte Frau ist tot. Kommt, besteigen wir die Schiffe.
Mast wird hochgezogen.

Szene: Sturm, der Aeneas nach Libyen führt, Ankunft

Juno: Du bist der Gott der Winde, und ersuche Dich, die Flotte des Aeneas in mächtigen Fluten versinken zu lassen. Ich versprach ihm in meinem Reich zwölf Jungfrauen.

Licht: Lichterflackern
Musik
blaue Tücher werden geschwängt, von unten mit Baustrahlern angestahlt

Schauspieler halten sich am Mast fest, als ob ein Sturm sie schüttelt. Juno tritt beiseite.
Juno: Als ich das nächste Mal auf Aeneas herab schaute, sah ich ihn gegen die Wellen ankämpfen. Die Schiffe trieben durcheinander und mein Wunsch, die Vernichtung der Flotte, war fast erreicht. Da ertönte die Stimme meines Mannes durch den Äther.
Jupiter: Wer wagt es jenen zum Untergang zu bringen, der bestimmt ist Rom – das neue Troja – zu begründen?
Juno: Augenblicklich wurde das Meer ruhig. Die Gefährten des Aeneas erreichten mein geliebtes Kathargo, wo die anmutige Dido regierte.

Gefährte 1: Wenn Neptun nicht das Meer geglättet hätte, wären wir im Sturm untergegangen.
Gefährte 2: Aber wo sind wir?
Gefährte 3: Ob die Menschen hier feindselig sind?
Dido erscheint auf der Bühne.
Dido: Ich bin Dido, das ist mein Reich. Wir haben das Land gekauft und die Stadt hier in Karthago aufgebaut.
Gefährte 1: Euch erwähnte Jupiter hier eine neu Stadt zu bauen.Wir, die unglücklichen Trojaner,  bitten dich, verhindere, dass Fremde unsere Schiffe anzünden. Wir sind nicht gekommen, um deine Stadt zu zerstören. Wir suchen eine Zuflucht, denn der Sturm hat uns von unserem Weg abgebracht. Unser König war Aeneas. Niemand übertraf ihn in Waffengewalt und Gerechtigkeit. Wenn das Schicksal wollte, dass er noch am Leben ist, dann wird uns nichts schrecken. Wir wollen nur die Ruder reparieren und die Schiffe neu aufbauen.
Dido: Entlasst aus eurem Herzen die Furcht. Wer kennt nicht das Geschlecht der Aeneaden? Ich will euch mit Hilfe wohl versehen und euch in meinem Reich gleichberechtigt sesshaft werden lassen.

Aeneis tritt auf die Bühne.
Aeneis: Ich habe eure Worte gehört, Königin Dido und danke euch für eure Gastfreundschaft.
Vorhang zu.
Szene Heirat und Städtebau

Juno: Augrund eines kurzen Friedensschlusses zwischen mir, der Juno und Venus beschlossen wir, Aeneas und Dido zu vermählen. Sie schickten Amor, Dido liebestrunkend zu machen. Amor nahm die Gestalt eines Freundes an und gab seine Liebeskraft in den Wein. So trank die unglückliche Dido in reichen Zügen und wollte von Aeneas alles wissen. Über die Hinterlist der Danaer, den Untergang von Troja und  die Irrfahrten.

Dido kommt mit ihrer Schwester auf die Bühne.
Dido: Oh Anna, was soll ich nur tun? Ich habe doch nach dem Tod an meinem Ehemann geschworen, niemals wieder zu heiraten. Aber welch ein ungewöhnlicher Gast hat meinen Palast betreten? Oh, wie hat ihn das Schicksal umtrieben und welche Kämpfe er bestand. Hatte ich mich doch für unerschütterlich entschieden nachdem mich der Tod meines armen Gatten Sychaeus nicht mehr zu heiraten. Aber dieser Halbgott hat meinen Entschluss ins Wanken gebracht. Hat doch der, dem ich meine Liebe als erster gab, als diese Liebe mit ins Grab genommen.
Schwester Anna: Oh Schwester, willst du denn einsam trauernd dein ganzes Leben fristen? Ohne das Glück von Kindern? Meinst du etwa die Asche des Verstorbenen würde sich darum kümmern? Also du einst trauerst, stimmte kein Mann dich um. Abgewiesen wurden all die Fürsten der Stämme, die unser Reich umgeben. Aber was soll ich viel reden von den Kriegsgebahren und den Ränken deines Bruders? Schwester, welch eine Stadt wirst du hier aufsteigen sehen durch solch eine Heirat? 
Dido: Nach dem Tod meines geliebten Gatten, der durch die Hand meines Bruders strab musste ich aus meiner Heimat flüchten und habe diese Stadt hier aufgebaut. Aber die Völker, die uns umgeben, sinnen nach Krieg und warten nur darauf Karthago für sich einzunehmen.


Szene: Ankunft Merkur (Hermes)

Jupiter: Was sehe ich da? Ich, Jupiter, oberster Gott, habe bestimmt, dass Aeneas die mächtige Rom gründen wird, die große Stadt. Aber der Sohn der Venus verleugnet seine Bestimmung. Er hat sich in Kathargo niedergelassen und denkt nicht daran ein neues Troja zu erbauen. Merkur kommt her.
Merkur kommt auf die Bühne.
Merkur: Ja, großer Jupiter.
Jupiter: Eile hinab zu den Menschen, eile zu Aeneas und sage ihm, er soll unverzüglich die Schiffe besteigen und über das Meer fahren um seiner Bestimmung zu folgen, ein neues Troja zu gründen.
Merkur. Ja, ehrwürdiger Jupiter.
Beide ab.
Aeneas kommt mit Dido auf die Bühne, sie stehen am Bühnenrand.
Aeneas: Sieh, die Stadt wächst. Die kriegerischen Nomaden werden uns nichts anhaben können. Auch dein Bruder wird es nicht wagen, diese Stadt anzugreifen.
Dido: Hier ist eine mächtige Stadt entstanden. Niemand wird es wagen diese Mauern anzugreifen.
Sie stehen noch einen Moment da. Dido geht ab.

Vorhang auf.

Merkur kommt auf die Bühne.

Merkur(geht durchs Publikum): Ich schwebe mit meinen Flügeln herab, nehme den Westwind mit, um zu Aeneas, der sich nicht um seine Stärke kümmert, ebenso wenig um sein Schicksal Italien zu regieren. Mit goldenen Flügelschlägen gleite ich auf mächtigen Schwingen gleichermaßen durch die Lüfte wie über Meeresoberflächen. Ich nehme die Winde auf, schwimme durch graue Wolken und erblicke die Gipfel und steilen Hänge des Atlas(gebirges). Schneemassen lasten auf seinen Schultern, Flüsse stürzen herab.
Hier warf ich meinen Körper den Wellen entgegen und erblicke Aeneas, wie er Festungswälle und neue Gebäude in Karthago erbaut. 
Merkur: Durch die Berge bin gekommen um dir die Nachricht des Jupiter zu bringen. Er sieht mit Zorn, dass du dich hier im Städtebau versuchst und nicht deiner Bestimmung nachkommst, ein neues Troja zu gründen. So lässt er dir ausrichten, dass du sofort deine Flotte besteigen sollst und meiner Bestimmung folgen sollst.
Merkur ab.
Aeneas: Soll ich meinem Herzen folgen oder meine Bestimmung erfüllen? Ich habe einen Fehler gemacht, als ich mich mit der Königin Karthagos verheiratete. Ich muss dem Willen der Götter folgen. Gefährten setzt die Segel. Wir stechen in See.
Gefährten bauen das Schiff auf.
Dido kommt auf die Bühne.
Dido: Du willst gehen? Du willst mich und Karthago verlassen? Denkst du denn nur an dich? Was soll aus mir werden? Habe ich doch für dich meinen Schwur gebrochen meinem geliebten  Sychaeus ewig Treu zu sein. Hält dich deine Liebe denn nicht zurück? Willst du mich eines schrecklichen Todes sterben lassen?
Aeneas geht zum Schiff. (große Bühne- hinter die Vorhangslinie)
Aeneas: Geliebte Dido, ich muss gehen. Die Götter wollen es so. Habe ich eine Wahl?
Dido: Geh und fahre nach Italien! Ich jedenfalls hoffe, sofern redliche Gottheiten noch etwas vermögen, dass du zwischen den Klippen noch deine Strafe erhalten wirst und noch oft Didos Namen rufen wirst. In schwarzen Feuern  werde ich dich verfolgen, werde überall als Schatten um dich sein. Sühne wirst du mir geben, du Schurke. Und die Kunde wird mich erreichen bei den Mannen der Unterwelt.
Vorhang zu.
Dido bleibt auf der Vorbühne zurück.

Dido: Ich kann so nicht weiterleben. Soll ich mit ansehen, wie meine Stadt von den Feinden niedergebrannt wird? Soll ich mit der Schmach leben, verlassen worden zu sein?
Dido stirbt in dem sie sich zu Boden fallen lässt.
Schwester von Dido(aufgeregt): Dido,  du hast dich vom Turm gestürzt. Verflucht soll Aeneas sein, dass er dich verlassen hat.
Licht aus.

Lehrer: So, nachdem ihr das gelesen habt, glaubt ihr wirklich, die Römer stammen von griechischen Halbgöttern ab?
Schülerin: Nein, die Römer waren ganz normale Menschen.
Lehrerin: Eben. Dieses Werk lieferte eine Begründung, dafür, dass die Römer etwas besseres seinen, als normale Menschen. Dieser Gründungsmythos brauchten die römischen Herrscher, um sich selbst zu erklären, warum sie alle anderen Völker unterwerfen dürfen.

Szene Schüler und Lehrer

Schüler 1: Dum Juppiter prima luce ex alto caelo ingentia maria, litora longa, moltos populos spectat, Venus dea flens ei occurrit:
,,O pater, qui deos et homines imperiis tuis regis, cur meum Aeneam tibi semper parentem in Italiam pervenire vetas?

Schüler 2: Sobald Jupiter bei Tagesanbruch vom hohem Himmel das gewaltige Meer, die lange Küste  und die vielen Völker erblickt, beklagt die Göttin Venus sich und tritt ihm entgegen:
„Oh, Vater, warum verbietest du dir immer das Kommen  von Aeneas der die Menschen in deinem Reich in Italien regiert? Warum vertreibst du die eine neue Heimat suchenden Trojaner, so eine lange Zeit? Ich will, dass du die einst gesagten Worte wiederholst: „“ Die Trojaner werden die Herren der Welt sein. Sie werden alle Völker beherrschen.“
Was hat deine Gesinnung geändert?
Lehrer: Was passiert also?
Schüler 3: Venus, die Mutter von Aeneas, beschwert sich bei Jupiter, dass er Aeneas nicht genügend unterstützen würde. Aus Angst um ihren Sohn versucht sie das Schicksal zu beeinflussen. Schließlich erreichen die Trojaner aber Italien.

Schüler 1: Was wohl Juno, Jupiters Frau dazu gesagt hat?
Schüler 2: Also ich stelle mir das ganze so vor:
Vorhang auf.
Streit 1 Zeus wiegelt Juno ab.
Vorhang zu.
Schüler 3: Aber wenn es so wäre, dann würde Aeneas doch ohne Probleme Rom erbauen können. Ich stelle mir das so vor:
Vorhang auf.
Streit 2: Juno macht Zeus Druck. Zeus windet sich aus der Affäre.
Vorhang zu.
Schüler2: Und so befragten sie die große Seherin Sybille, die Aeneas in die Unterwelt führen würde, da der trojanische Held seinen verstorbenen Vater noch einmal wiedersehen wollte.



Szene: Gang in die Unterwelt

Licht aus.
Lichteffekt: Lichtflackern, Stahler an
Musik.

Sybille führt Aeneas durch den Raum. Gestalten huschen als Schatten über die Bühne.

Sybille: Gut, du hast das goldene Blatt des Busches übergeben. Kannst du das Gurgeln des Totenflusses? Der Styx, der Totenfluss ist voll toter Seelen, die hundert Jahre nicht ruhen dürfen, da sie nicht beerdigt wurden.

Sybille: Sieh, hier in dem Sumpfland öffnet sich die Pforte. Wenn du wirklich deinen Vater wiedersehen willst, dann musst du zweimal den Styx durchschwimmen.

Hinter der Leinwand 2 taucht ein Schatten auf. Aeneas erschrickt, zieht sein Schwert.
Sybille: Das sind nur Illusionen. Lass dein Schwer stecken, mutiger Aeneas.
Sie gehen an den Bühnenrand. Charon geht zum Schiff.
Das dort ist Charon, der Fährmann, der die Toten sicher über den Styx bringt, damit sie ihre letzte Ruhe finden.

Charon: Ich bin Charon, der Fährmann. Die auf den Wellen mit mir reisen, sind die Bestatteten. Nicht einer darf den Styx überqueren und die Ufer des Grauens verlassen und durch die gurgelnde
Strömung reisen, als bis ihre Gebeine in Gräbern ruhen. Werden sie nicht bestattet , so irren sie 100 Jahre an den Ufern umher.

Dido tritt wütend auf die Bühne.
Aeneas: Unglückliche Dido, also ist es wahr, dass du tot bist. Bei den Gestirnen schwöre ich, nicht nach meinem Willen habe ich dich verlassen, sondern nach dem Willen der Götter, die mich jetzt zwingen durch die Unterwelt zu wandern. Warum läufst du weg? Sieh mich an.
Dido entfernt sich immer weiter. Sie sieht nicht mehr so wütend aus.
Anchises betritt die Bühne.
Anchises: Endlich bist du gekommen mein Sohn. Was für Länder  und welche Meeresweiten hast du durchfahren, da ich dich nun empfange. Wie sehr ich doch bange, dass dir im lybischen Reich noch Schaden zugefügt wurden.
Aeneas: Warum drängen sich dort so viele Menschen an das Ufer?
Anchises: Die Seelen, denen es ein zweites Mal vergönnt ist sich zu verkörpern, trinken aus dem Fluss, der von Sorgen befreit und das Vergessen unterstützt.Ich werde dir einige nennen, die sich darüber freuen, dass du Italien gefunden hast.
Aeneas: Oh Vater, so muss man glauben, dass manche der schweifenden Seelen in ihrem schwerfälligen Körpern zurückkehren? Welche ein heilloses begehren erfasst die Armen?
Anchises: In der menschlichen Seele ist die Kraft des Feuers, solange sie nicht im irdischen Körper gefangen ist. In dem menschlichen Körper empfinden die Seelen Angst, Schmerz, Begehren und Freuden.
Auch nach dem Tod werden alle Missetaten gesühnt, da sie sich von ihren Ängsten und ihrem Schmerz nicht lösen können.
Wenn diese Schande getilgt ist, werden wir von dem Totenfluss ausgesandt. Somit erschafft das Totenreich eine riesige Herrscharr von Kriegern, die ohne Erinnerungen wiedergeboren werden. Siehe, dein Nachfolger, dein Geschlecht wird ein großes, mächtiges Reich erschaffen. Jene Jünglinge werden vermischt mit italienischen Geschlecht. Die alten trojanischen Könige werden wiedergeboren in Caesar und Augustus.  Sie werden Rom in ein goldenes Zeitalter führen.

Sie gehen über die Bühne.
Sybille: Komm, wir müssen gehen. Die Unterwelt hat zwei Tore. Dort, geh dort entlang. Dort sind deine Schiffe.
Aeneas verschwindet im Backstage. Sybille folgt ihm.
Vorhang zu.

Szene Schüler und Lehrer Abschluss

Lehrer: Was lehrt uns die Geschichte des Aeneas?
Schüler: Das Kriege Heldentaten erfordern?
Lehrer: Sicher nicht. Sicher können wir auf solche Heldentaten verzichten.
Schüler: Vielleicht will und Vergil sagen, dass unsere gesamte Geschichte auf Krieg beruht und unser Schicksal von den Göttern abhängig ist.
Lehrer: Wir leben in einer aufgeklärten Zeit und ich glaube, die Lehre dieses Werkes kann nicht sein, dass unsere Verantwortung bei den Göttern liegt, sondern allein in unser Hand.
Lehrer wendet sich an das Publikum:
Vielleicht sollten wir alle aus diesem Raum gehen, mit dem Gedanken, dass Kriege und Missgunst, von wem auch immer verursacht, unendliches Leid erschaffen.

Schauspieler/innen kommen durch den Vorhang. Verbeugen.

Anmerkung von drrobert:

Theaterstück für den Lateinkurs der 8. Klasse, aufgeführt im April 2011.


 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von Graeculus (69) (25.08.2017)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
diesen Kommentar melden
Willibald
Kommentar von Willibald (24.01.2019)
Bilibaldus s.p. comiti drroberto

Ja, große Arbeit.

Nichtsdestotrotz:
Was is´n das für ne 8. Klasse, in der man Aeneas liest.
Und wieso die recht vielen Flüchtigkeitsfehler im Lateinischen Text?

Sixtus Beckmesser sagt "Vale".
diesen Kommentar melden

drrobert
Zur Autorenseite
Zum Steckbrief
Zum Aktivitäts-Index
Veröffentlicht am 12.06.2011. Textlänge: 2.466 Wörter; dieser Text wurde bereits 1.180 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 17.08.2019.
Was meinst Du?
Diesen Text kommentieren
Schlagworte
Aeneis Aeneas Vergil Theater klassisch Rom
Mehr über drrobert
Mehr von drrobert
Mail an drrobert
Blättern:
voriger Text
nächster Text
zufällig...
Weitere 3 neue Theaterstücke von drrobert:
Geisterjagd Unter freiem Himmel Schlüsselkind für die 7.Klasse
Mehr zum Thema "Krieg/ Krieger" von drrobert:
Der Sturm
Was schreiben andere zum Thema "Krieg/ Krieger"?
von vätern und söhnen (Perry) That old flower power dream (Regina) Mein Krieg (klaatu) die Geister der Vergangenheit (souleria) Papierkrieger (Ralf_Renkking) Feuerland (wa Bash) Zeit um Zeit (albrext) Nachgedacht und mitgemacht (Fritz63) Krieg (Walther) Krieg und Flieder (Regina) und 344 weitere Texte.
Dieser Text ist höchstwahrscheinlich urheberrechtlich geschützt. mehr Infos dazu
diesen Text melden
© 2002-2019 keinVerlag.de   Impressum   Nutzungsbedingungen 
KV ist kein Verlag. Kapiert?
© 2002-2019 keinVerlag.de