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von Koschka

Die Tage gehen vorbei. Wenn unvermeidbar verlasse ich das Haus. Jederzeit bereit Amok zu laufen. Es ist so viel Aggression in mir. Wenn vermeidbar, vermeide ich die Außenwelt. Zurückgezogen, abgeschnitten vegetiere ich vor mich hin. Die Tage vergehen. Manchmal schaffe ich es kaum aufzustehen. Aber wenn ein Tag wie der andere ist, wenn es keinen Antrieb gibt, dann kann man auch im Bett bleiben. Ich beobachte die Stadt von oben. Ferne Menschen sind mir die liebsten. Vielleicht nähe ich mir den Mund zu. Wann habe ich das letzte Mal gesprochen und mit wem. Wünschenswert wäre nur der Tod. Aber selbst der wäre zu anstrengend.

Ich habe alles hinter mir gelassen als ich aus dem Haus meiner Erzeuger ausgezogen bin. Jetzt muss ich feststellen, dass ich mein größtes Problem mit genommen habe: Mich selbst. Vor mir kann ich nicht davon laufen.

Ich ertrage mich nicht.

Ich ertrage die Welt nicht.



Ich  ertrage  mich    nicht.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Dieter_Rotmund
Kommentar von Dieter_Rotmund (07.12.2018)
Ganz klassischer Depressions-Text, dennoch gerade in seiner Einfachheit recht gelungen. Eigentlich hätte es der folgenden gefühlten 1000 Depressionstexte hier auf kv seit diesem 6. Juli 2011 nicht mehr gebraucht. Dieser hier reicht völlig aus.

Guten Morgen.
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AbsturzInhaltsverzeichnisabgefuckt
Koschka
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Dies ist ein Absatz des mehrteiligen Textes alltag.
Veröffentlicht am 06.07.2011, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 06.07.2011). Dieser Text wurde bereits 618 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 11.12.2018.
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