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Erlösung

Kurzprosa zum Thema Liebe & Schmerz

von  rebell91

Die Fingerkuppen voller Blut. Nagelhaut abgekratzt. Liebst du mich? Zerbissen

auf Gleis zwei.

Danach mindestens Panik.  Eine Stunde oder länger. Überall Nichts. Nicht einmal du. Ich fürchte mich. Ich habe Angst vor Nichts.
Wo bin ich? Blut und Kreischen in meinem Kopf. Tut so weh. Tutsowehsowehsoweh.
Abgehakte Erinnerungsfetzen mit eitrigen Enden durchkreuzen mein Sichtfeld.
Wer bist du? Hör,
Hör bitte,
Hör bitte auf zu lächeln. Tut so weh. Tutsowehsowehsoweh.
Laufe blind links. Irgendwer ruft einen Namen. Ich rufe nach dir.



Falle auf Schienen. Geschmack von Rost.

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Kommentare zu diesem Text


 Diablesse (03.08.11)
mir gefällt der hier nahezu besser als der erste, aber die letzten zwei sätze triefen meiner meinung nach etwas. das ist für mich etwas zu profan, zu übertrieben dramatisch. und die metaphorik eines sanften kusses ist abgegriffen.

 rebell91 meinte dazu am 03.08.11:
danke. habe lange überlegt, ob die letzten beiden dazu sollen oder nicht. denke, das ist geschmackssache.

 Vessel (20.08.11)
die beiden texte gefallen mir richtig gut, rebell91 :)
dieser hier ist nüchterner, finde ich, er spricht mich dennoch genauso an, sehr gut!
mit den letzten beiden sätzen geht es mir wie diablesse, aber du hast recht, es ist wirklich geschmacksache und das ist auch OK!

liebe grüße,
vessel

 rebell91 antwortete darauf am 21.08.11:
Danke, das freut mich wirklich sehr. Wenn ich den letzten Satz sehe, überlege ich auch immer, was mir besser gefallen würde. Vielleicht ändere ich es irgendwann noch. :)
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