Kümmere dich um dein Herz, welches fühlt

Gedankengedicht zum Thema Gefühle

von  Prinky

a
Lass mich doch in deine Träume,
ich will bleiben, ganz bestimmt!
Denn wie fühlt sich ein Bergsteiger,
der den höchsten Berg erklimmt?
Wenn ich mit dir etwas träume,
wird es bestimmt wunderschön.
Doch wie muss ich mich wohl fühlen
wirst du wach und ich muss gehn?

b
Schließe dein Fenster nicht in der Nacht,
ich träume, bin also bald da!
Ich fensterl für dich auch im Rheinland,
und bin dir so unsagbar nah.
Mein Herz legt sich in deine Hände,
ich koste die Frucht, die so süß!
Und bleibe die Nacht im erwünschten,
im sehnlichsten Liebesverließ.

c
Weißt du wie oft die Tränen mir kommen,
wenn ich allein bin, dich will?
Du aber schweigst wie windlose Tannen,
und somit bleibt alles nur still.
Die Tränen versickern in alternder Haut,
und ich muss neue herstellen.
Unbedingt aber muss ich es nicht,
aber ich hör sie schon schellen.

d
Vorbei ist vorbei, nein, ist es nicht,
denn Hoffnung lässt sich nicht begraben.
Drei Kilometer Luftlinie. Pech,
das wir nur geringe Chance haben.
Denn zu dem Glück gehört auch die Macht,
dem andern begreifbar zu machen,
daß Liebe nur lebt, wenn man sie will,
so lass uns doch endlich aufwachen!

e
Es flüstert der Wind, es lacht dir ein Kind,
und Sonnenlicht lächelt dir weise.
Die Bäume am Ufer wehen dir sacht,
und jemand flüstert ganz leise:
"Nimm wahr ihn, und kümmere endlich
dich um dein Herz, welches fühlt!
Wenig von allem ist dennoch genug,"
als es schon wieder abkühlt.

f
Weißt du was es heißt zu fühlen,
weißt du wann ein Schmerz vergeht?
Da ich dich unsagbar liebe,
weiß ich, das ein Wind verweht,
doch nur kurz, dann kommt er wieder,
ich bin selber daran schuld.
Und ich übe mich an Schmerzen,
und an einer scheiß Geduld.

g
Heute sitze ich und ich schreibe
von Gefühl, dem Herz und mir.
Von unsäglichen Momenten,
von der Sehnsucht nur nach dir.
Heute weiß ich nicht mehr weiter,
morgen reist du wieder weg.
Leben leidet im Verborgnen.
Tränen sickern in den Dreck.

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