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Wer Hass sät wird keine Liebe ernten

Kurzprosa zum Thema Liebe & Schmerz


von Mondsichel

Du sagst: Wer Hass sät, wird keine Liebe ernten. Und so frage ich Dich, mit welchen Lügen gießt Du den Acker auf dem Du das Antlitz Deiner Gefühle pflanztest? Oder ist es doch das Herzblut der Seele die sich nicht wehren darf? Die nicht wissen darf mit welch verhohlener Begierde da falsches Zeugnis geflüstert wird? Glaubst Du wirklich, dass ein Pflänzchen auf diesem vergifteten Boden gedeihen könnte? Vergiftet von Gier, Lust und Verlangen, dass Dich da trieb zu den wildesten Auswüchsen einer Eifersucht.
Neid, Heuchelei, Illusionen, Wunschdenken, vergebliche Hoffnung, Herrschsucht und der Wille danach jemanden nach seinem Sinnen zu formen sind der Dünger der die Liebe allmählich verderben lässt. Doch damit nicht genug: Du tust alles um die Atmosphäre mit Phrasen zu füttern um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. Deinem eigenen Denken fern und nur zur Selbstbestätigung für eine krankende Seele. Ach ja, es ist so schön wenn passende Antworten wie Sterne am Himmel sind, für die man sich nur ein wenig recken muss um sie zu pflücken. Juwelen einer spirituellen Selbsterfahrung, von der Du meilenweit entfernt bist.
Doch wie es so ist mit der Liebe, fühlt sie sich nur wohl in einem Umfeld aus Ehrlichkeit und eigenem Charakter. Wo gestohlene Züge einer Erinnerung nur für kurze Zeit ein Aufflammen der Lebensgeister verursachen. Spürst Du schon die Schlingpflanzen die sich um die Triebe Deiner Liebe legen und allmählich ihren Atem erstickt? Du glaubst doch schon selbst nicht mehr daran das diese kleine Pflanze einmal Blüten tragen wird. Mit dem Spaten der Dummdreistigkeit hast Du bereits ein neues Loch gebuddelt und ein weiteres Korn in den Boden gelegt. Eines das weniger schwer zu handhaben ist und den Namen „Wollust“ trägt.
Du sagst: Wer Hass sät, wird keine Liebe ernten. Doch frage ich Dich: Ist es nicht des Gärtners Aufgabe die Pflanze zu hegen und zu pflegen? Wer nur sich selbst und seine Eitelkeiten pflegt, um zu bekommen was er am Ende eigentlich doch nicht will, der brauch sich nicht wundern, dass er niemals den Duft der wahren Erfüllung einatmen wird...

©by Arcana Moon

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von KingCrimson (37) (26.08.2011)
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Mondsichel meinte dazu am 26.08.2011:
Weißt Du was ich immer amüsant finde? Menschen die Texte anhand der fehlenden Kommatas oder der falsch geschrieben "dass oder das" Regel kritisieren. Und anstatt Hinweise zu geben an welchen Textstellen man Änderungen vornehmen kann oder sollte, wird gleich rumgeprollt das das Thema sowieso nicht dem persönlichen Geschmack entsprechen würde. Ganz ehrlich? Deine Kritik bringt mir genausoviel als wenn ich beim Bäcker ein Stück Fleisch bestellen würde. Nämlich gar nix. (btw: Ich liebe schräge Vergleiche)
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KingCrimson (37) antwortete darauf am 26.08.2011:
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Mondsichel schrieb daraufhin am 26.08.2011:
Dazu gibts von mir nur noch ein Lächeln, ganz ehrlich. Und weißt Du auch warum? Nenne mir einen Autor der perfekt alle Regeln beherrscht und keinerlei Fehler in seinen Texten hat - dazu müsstest Du die Texte aber kennen bevor der Lektor drüber gegangen ist. Ich gebe zu, ich kanns nicht, aber da habe ich auch nie einen Hehl draus gemacht. Ich bin ein Autor mit Schwächen und das ist mir bewusst. Und wenn Du es genau wissen willst, genau wegen Kommata und dem "dass - das" Zeug, habe ich früher immer eine Fünf in Rechtschreibung gehabt. Egal wie oft ich über den Text drüber gehe, ich würde den Fehler nicht sehen. Und genau deswegen sage ich auch, ich finde es amüsant, wenn Texte nur aufgrund solcher "kleinen" Fehler bewertet werden. Es gibt Leute die haben starke Legasthenie und da wird nicht so ein Bramborium drum gemacht. Da wird geholfen und nicht gespuckt. Im Endeffekt geht es aber um den Inhalt. Schönheitskorrekturen bezüglich Kommata ect. sind nicht maßgeblich, solange der Text einen inhaltlich anspricht. Ist zumindest meine Meinung.
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Dieter_Rotmund äußerte darauf am 24.09.2019:
KingCrimson spricht mir aus der Seele. Mondsichel muss man als "kritikresistent" zu den unkommentierbaren Autoren zählen. Nichts für ungut, nur ein Feststellung.
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franky
Kommentar von franky (26.08.2011)
Hi liebe Arcy,

Das ist eine prutale Abrechnung, was du hier aufzeigst. Nur eine verletzte Seele kann so empfinden.
Die Vergleiche mit der Natur finde ich ausgesprochen gelungen, sehr stark.

Herzliche Grüße nach Berlin

Franky
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Mondsichel ergänzte dazu am 26.08.2011:
Lieber Franky,

ganz lieben Dank an Dich für Deine Worte und auch für Deine Änderungsvorschläge. Ich ahbe sie gleich übernommen

Liebe Grüßle
Deine Arcy
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Kämpfer (75) meinte dazu am 19.03.2015:
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Mondsichel
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Veröffentlicht am 26.08.2011, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 26.08.2011). Textlänge: 341 Wörter; dieser Text wurde bereits 2.913 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 02.06.2020.
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