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Im stillen KelcheInhaltsverzeichnisWenn der Augenblick Stille trägt

Wie die Nacht, nur unendlich

Skizze zum Thema Schmerz


von Ginkgoblatt

Ich sollte mir das Blut von den Händen wischen. Heute am helllichten Tage, während die Nacht noch in meinem Inneren hallte, habe ich versucht „das Böse“ aus meiner Seele zu schneiden.  Dass, was mich in Momente niederreißt, die in der Gegenwart nicht mehr geheilt werden können, die wie ein sengendes Licht der Verzweiflung meine Träume verbrennen…

Ich habe nur ein Stück Lebenswille erwischt, der wirklich noch in einem dunklen  Versteck namens Hoffnung hauste. Ich habe ihn rausgeschmissen, soll er sich eine andere Hülle suchen, in der er Heimat spielen kann, wo er mit seinem oberflächlichen Getue von Liebe und Glück einen anderen Menschen belabern kann.

Für mich ist es Zeit.

Zeit Abschied zu nehmen – während die Welt sich weiterdreht, während meine Lippen dir ein Lächeln schenken und meine Worte dir Sicherheit geben. Es ist nicht der laute Aufschrei, der mit wilder Panik durch die Nacht dringt, es ist das Erstarren meiner Wünsche, die mit tiefem Schweigen den Tag in Aussichtslosigkeit betten.

Anmerkung von Ginkgoblatt:

vom 28.08.2011



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Kommentare zu diesem Text


Fuchsiberlin
Kommentar von Fuchsiberlin (05.09.2011)
Kraftvoll, traurig, gefühlsstark. Ein Gewitter an fühlenden Worten.

Ganz liebe Grüße
Jörg
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Ginkgoblatt meinte dazu am 05.09.2011:
Hallo Jörg,
schön wieder von dir zu lesen, dankeschön. Dein letzter Satz trifft es ganz genau. Zu viele Gefühle, zu viel Macht, zu viel Schmerz... KG Coline
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TrekanBelluvitsh
Kommentar von TrekanBelluvitsh (03.02.2015)
Für mich lesen sich das wie die Worte eines getriebenen Mörders, teilweise verletzlich, teilweise sein Tun schönredend, aber immer gefangen in sich selbst.

Keine Ahnung ob diese Deutung zu dem Zyklus passt, zu der Überschrift ("Aufzeichnungen aus dem Chaos") wäre es kein Gegensatz... find ich...
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Ginkgoblatt antwortete darauf am 03.02.2015:
Hallo Trekan,
für mich passt es im Nachhinein eher zur Kategorie "Hölle", denn genau das war es - dieser Zyklus "Aufzeichnungen aus dem Chaos". Wenn ich diesen Text jetzt lese, frage ich mich wirklich, wie ich es geschafft habe, diese Nacht hinter mir zu lassen. Der Zustand war das Ergebnis dieses Chaos. Lieben Gruß und danke für's Sternchen. Coline
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TrekanBelluvitsh schrieb daraufhin am 04.02.2015:
Jeder findet immer einen Grund für das was er tut ... das kann erschreckend sein ...
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Ginkgoblatt äußerte darauf am 04.02.2015:
das stimmt wohl...
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Kommentar von Graeculus (69) (17.10.2017)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Ginkgoblatt ergänzte dazu am 08.11.2017:
Doch ich habe Abschied genommen von den Aufzeichnungen aus dem Chaos. Diese liegen nun endlich hinter mir und haben mir eine große Tonne Lebenserfahrung geschenkt.
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Im stillen KelcheInhaltsverzeichnisWenn der Augenblick Stille trägt
Ginkgoblatt
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Dies ist ein Blatt des mehrteiligen Textes Aufzeichnungen aus dem Chaos - oder das Vermächtnis einer Lebenden.
Veröffentlicht am 04.09.2011. Textlänge: 161 Wörter; dieser Text wurde bereits 1.366 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 15.09.2019.
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