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Böhses erwachen

Text zum Thema Gefangen


von Hillarts

Das Parkett wird zum, nicht erkennbaren, Staubkorn. „…und deine Mutter heißt Elfriede!“, antwortet die neongrün leuchtende Spinne, die neben meinem Teller sitzt. Wahrscheinlich bin ich mal wieder der Einzige, der sie sehen kann. Ich weiß leider nicht, was sie zuvor sagte, da meine Gedanken zu laut waren.

Auf einmal schmerzen meine Augen, wenn man sie noch so nennen kann, denn Augen sind ja bekanntlich zum Sehen da_eine Funktion, die mir schon seit längerem als Fremd erscheint.

Mir fällt auf, dass es die Sonne diesmal schneller geschafft hat ihrem Ziel näher zu kommen. Ich weiß nicht ob ich mir Das nur einbilde, aber ich habe das Gefühl, dass sie höher steht als je zuvor, wobei ich ihren Aufstieg heute verpasst hab. Auf meinem MP läuft ‚Ready or not’ aber ‚or not’ trifft mehr auf mich zu als ‚ready’ es sei denn man übersetzt das mit ‚feddich’.

Die Spinne fängt an mir zu erzählen wie hart es ist mit sooo vielen Beinen laufen zu lernen. Ich trinke meinen Kaffee mit einem Schluck leer und stelle fest, dass mal wieder jemand seine Kippenstummel in meinen Kaffee geschmissen hat. Bevor ich den Gedanken zu Ende gedacht habe finde ich mich über der Toilette
wieder und zähle die Kippenstummel, die sich gerade noch in meinem Magen befanden.

Die Spinne beendet gerade ihren Selbstmitleidsanfall mit den Worten: “Weißt Du, Öko, Das was da am Himmel tagtäglich explodiert, ist gar nicht die Sonne. Die scheint immer.

Es sind deine, meine, jedermanns Nerven, da wir nicht kapieren, dass die Sonne, entgegen Dem, was sie uns alle immer weißmachen wollen,“-verdammt nochma, die weiß doch wie ich heiß, „gar nicht die CDU, die NPD, die SPD wählen geht und dass sie gar nicht vor Clinton kniet, um ihm ein paar wunderschöne Sekunden
zu bereiten. Ja es stimmt noch nicht einmal, dass die Sonne täglich so oft stirbt wie es Menschen auf dieser Welt gibt.

Ich dreh mich um und blicke das erste Mal in Richtung der Spinne. Erst jetzt fällt mir das Netz auf, dass sie für mich die ganze Zeit so geduldig gewoben hat - Ein Netz in Herzform.

Der Wecker klingelt und im Radio werden gerade sehr viel versprechende Angaben zum heutigen Wetter verkündet. Es verspricht ein schöner Tag zu werden. „Ich hab dich lieb“ sind die letzten Worte, die ich noch
aufschnappen kann bevor…..

Ende der Geschichte

 
 

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Kommentar von K.o.Arts (29) (23.01.2012)
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Veröffentlicht am 28.09.2011, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 29.09.2011). Textlänge: 391 Wörter; dieser Text wurde bereits 808 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 19.05.2019.
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