Login für registrierte Nutzer
Benutzer: Passwort:

Noch nicht bei KV registriert?
Jetzt registrieren!
KV ist kostenlos und werbefrei!

Neu bei uns:
BabySolanas (23.04.), TaBea (19.04.), Ralf_Renkking (19.04.), Elizabeth_Turncomb (12.04.), jaborosa (12.04.), Deo_Dor_von_Dane (12.04.), Helstyr (04.04.), fey (02.04.), Gigafchs (02.04.), wellnesscoach (26.03.), Pelagial (25.03.), Böhmc (25.03.)...
Übersicht aller neuen Autoren und Leser
Wen suchst Du?

(mindestens drei Buchstaben)

Zur Zeit online:
KeinVerlag.de ist die Heimat von 714 Autoren* und 107 Lesern*. Was es sonst noch an Neuem gibt, steht hier.

(*Im Gegensatz zu allen anderen Literaturforen zählen wir nur die aktiven Mitglieder, da wir uns als Community verstehen und nicht als Archiv toter Texte. Würden wir alle Nutzer zählen, die sich seit Gründung hier angemeldet haben, und nur die abziehen, die sich selbst wieder abgemeldet haben oder rausgeworfen wurden, kämen wir auf 14.806 Mitglieder und 425.949 Texte. Musste auch mal gesagt werden.)

Genre des Tages, 23.04.2019:
Fabel
Die Fabel ist eine Gleichniserzählung; eine episch-didaktische Tierdichtung in Prosa, mitunter auch in Versen. Tiere mit... weiterlesen
... und was wir daraus machen:

Ziemlich neu:  Osterfeuer von BabySolanas (23.04.19)
Recht lang:  Der Frosch und der Kieselstein von tulpenrot (2246 Worte)
Wenig kommentiert:  O Escorpião von Lisboeta (noch gar keine Kommentare)
Selten gelesen:  Ostern eine Fabel von Borek (nur 29 Aufrufe)
alle Fabeln
Lest doch mal ...einen Zufallstext!
Unser Buchtipp:

Wo endet die Welt
von max.sternbauer
Projekte

keineRezension.de
KV woanders

keinVerlag.de auf Facebook
Eine Meinung: "Ich bin bei keinVerlag.de willkommen, weil "" (Ina_Riehl)

Besucher

Kurzprosa zum Thema Alles und Nichts...


von Mondsichel

Ich blicke hinauf zum Sternenmeer und weiß, das Schicksal hat mich erwählt. Es hat mir einen Namen gegeben der mich sehen lässt, mich verstehen lässt - kann ich auch nicht berühren was ich begehre. Denn die irdische Welt ist nicht für jene wie uns geschaffen.

Wir sind Besucher einer Illusion. Wollten erfahren wie es ist, einer von ihnen zu sein. Suchten das Paradies und fanden Verblendung. Im Tunnelblick gefangen, ist nichts so wie es von außen erschien. So wurden wir selbst zur ewigen Lüge unseres Forscherdrangs.
Die wenigen die sich erkannten mussten sich bald wieder trennen. Denn der gemeinsame Weg beraubt uns wichtiger Erkenntnisse. Jeder muss für sich selbst erfahren wo Liebe gedeiht und Schmerz erblüht. Wo Lügen sich ranken und Ungerechtigkeit die Augen erblinden lässt. Jeder von uns muss wissen wie und wann er sein Schwert erhebt. Niemand kann uns dies lehren, außer unserer Natur, die uns überwältigt ohne zu fragen.

Wir sind Einzelkämpfer die sich erst sammeln wenn der letzte Tag gekommen ist. Und der Schmerz über dieses unbewusste Wissen gräbt sich durch unsere Gedanken. Wir suchen und meinen zu finden. Wiegen uns in Leichtigkeit und festem Glauben, der sich stets auf das fokussiert was wir am ehesten an uns heran lassen können. Wir sind wie sie, wir agieren wie sie und doch werden wir niemals wie sie sein. Eine ewige Sehnsucht die in uns schlägt - die wir manchmal hören aber meist einfach überhören.
Schmerz ist nur von kurzer Dauer, ein Herzschlag in der Unendlichkeit. Wir müssen verlieren um zu gewinnen. Wir müssen fallen um wieder aufstehen zu können. Doch der Blick und die Schultern sind nach oben gerichtet. Der Rücken biegt sich nur für kurze Zeit. Resignation ist nicht für uns erschaffen worden. Jede selbsterschaffene Illusion findet einmal ein Ende und macht Platz für die Wirklichkeit. Denn der neue Morgen ist der Auftakt zu einem weiteren Abenteuer.

Wir sind nur Besucher einer Illusion. Manchmal spielen wir mit und lassen uns treiben. Doch wenn das Zeichen am Horizont erglüht, dann wissen wir wohin wir gehören. Und nichts irdisches wird uns mehr binden. Denn es ist der Tag an dem wir uns selbst wiederfinden...

(c)by Arcana Moon

Anmerkung von Mondsichel:

Gewidmet Orion und allen die sich angesprochen fühlen...


 
 

Kommentare zu diesem Text


franky
Kommentar von franky (01.10.2011)
Hi liebe Arcy,

"Wir müssen verlieren um zu gewinnen. Wir müssen fallen um wieder aufstehen zu können."
Das ist eine Kernaussage, der ich mich voll anschließen kann.
Ein sehr mutiger kämpferischer Text.

Liebe Grüße

Franky
diesen Kommentar melden
Mondsichel meinte dazu am 01.10.2011:
Danke mein lieber Franky. Das Leben ist eben ein ewiger Kampf! Wer könnte das besser wissen als Du

Liebe Grüßle
Deine Arcy
diese Antwort melden
Kommentar von KingCrimson (37) (01.10.2011)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
diesen Kommentar melden
Mondsichel antwortete darauf am 02.10.2011:
Ganz lieben Dank. Werde die Änderungen im Laufe des Tages übernehmen
diese Antwort melden

Mondsichel
Zur Autorenseite
Zum Steckbrief
Zum Aktivitäts-Index
Veröffentlicht am 01.10.2011, 2 mal überarbeitet (letzte Änderung am 01.10.2011). Textlänge: 358 Wörter; dieser Text wurde bereits 1.599 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 23.04.2019.
Lieblingstext von:
franky, Erdenreiter.
Leserwertung
· aufwühlend (1)
· fantasievoll (1)
· nachdenklich (1)
Was meinst Du?
Diesen Text kommentieren
Schlagworte
Liebe Sehnsucht Leidenschaft Träume Verlangen Glück Angst Hass Tod Schmerz Gefühle Emotionen Kamp Krieg Kämpfe Kämpfer
Mehr über Mondsichel
Mehr von Mondsichel
Mail an Mondsichel
Blättern:
voriger Text
nächster Text
zufällig...
Weitere 10 neue Kurzprosatexte von Mondsichel:
Reinecke Fuchs (Sado Maso) Fick meine Seele! Es ist Wahnsinn! Wintermorgen Melodie Deines Herzens Der König unter den Blinden Nebelschwaden Das Licht im Dunkel Wüste der Möglichkeiten Kleckerburg
Mehr zum Thema "Alles und Nichts..." von Mondsichel:
Nebelschwaden Kleckerburg Wandel Als die Welt zu Eis wurde... Es ist Krieg, mein Freund Vom Selbstbetrug Schneeblind Bündnis Begrabenes Königreich Das Porträt Ich traf Reinecke Fuchs... Vertonte Songtexte Das Gesetz des Untergangs Von falschen Propheten Das ewige Sterben
Was schreiben andere zum Thema "Alles und Nichts..."?
Wir wussten uns nicht zu helfen (1) (Inlines) Ach, det fehlte noch (Epiklord) Leben à la carte. (franky) Rebenstockimarsch (Omnahmashivaya) Nehmen wir an (Teichhüpfer) Susanne (Teichhüpfer) Stimmt doch (Teichhüpfer) 7 – I fall in love too easily (ZAlfred) Teutoburger Wald (Teichhüpfer) Traumwandeln (Momo) und 825 weitere Texte.
Dieser Text ist höchstwahrscheinlich urheberrechtlich geschützt. mehr Infos dazu
diesen Text melden
© 2002-2019 keinVerlag.de   Impressum   Nutzungsbedingungen 
KV ist kein Verlag. Kapiert?
© 2002-2019 keinVerlag.de