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Schweig still, mein Herz

Kurzprosa zum Thema Liebe und Sehnsucht


von Mondsichel

Was ist das nur, das dort in mir pocht und schreit? Eine Sehnsucht? Nach all der Zeit? Woher nur? Warum nur? Warum kann ich nicht einfach wieder in Stille ruhen? Mir vormachen das ich nie wieder fühlen kann? Warum kann ich mich nicht selbst belügen? Warum nicht eiskalt das Schwert zur Hand nehmen und mir das antun was ich schon immer tat? Warum nur? Warum? Schweig still mein Herz. Bevor Du Dich verliebst…

Ich sitze hier und warte, auf ein Zeichen. Auf die Gewissheit das all die Träume wieder nur Schäume sind. Auf das Lachen aus der Ferne, dass mir erklärt: Naives Ding, wer sollte Dich begehren? Doch ich spüre und fühle von Sekunde zu Sekunde dieses Leben in mir wachsen, das längst begraben war. Und egal wo ich mich auch verberge, in welchen Ecken ich auch kauere, auf welchen Bühnen ich auch tanze, ich spüre Dich. Nur Dich.
Du fließt durch mich hindurch und weckst immer neue Abgründe in mir. Wir tänzeln entlang am Rand und wissen doch nicht, ob unsere Flügel uns auch tragen werden, wenn wir fallen. Da ist nur Neugier, Forscherdrang und Ergebenheit. Erstaunen, Entsetzen und Erkenntnis. So Licht und doch so Dunkel.

Verdammt, warum nur? Warum hast Du mich berührt? Warum nur hast Du die Türen geöffnet und bist stolz hindurch geschritten? Sicher, was Du sahst hat auch Dich ins Chaos geworfen. Denn auch Du hast nie erwartet dermaßen überwältigt zu werden. Ein neuer Horizont hat sich eröffnet und lässt den alten vergehen.
Fingerspitzen fuhren die Innenseite meiner Seele entlang, so wie die Meinen an der Deinen. Wie Blinde versuchen wir die Welten zu erfühlen und nicht nur den Augen und Ohren zu trauen. Wir müssen wegwerfen all die Sinne die Täuschung uns auf die Spiegel malen. Müssen harren in der Dunkelheit, wo wir die Präsenz des anderen erahnen. Und dort flammt das Mal der Verbundenheit, der Unendlichkeit. Doch auch die Frage, wohin, wohin nur mit all dem Gefühl? Wohin mit all der Zeit die so sinnlos voran schleicht, ohne eine Erlösung mir zu offenbaren? Es schmerzt und ist doch die Befreiung von allem was mich betäubte. Und erneut erblüht die Rose der Gewissheit. Der neue Tag hat mich ereilt.

Ich spüre Dich und mich im Einklang schlagen, in einer Verwirrung und einem unbeschreiblichen Begehren. So viele Fragen, keine Antworten, was ist richtig – was ist falsch? Wo ist der Weg der gerade noch so deutlich war? Wo die Ziele die zum greifen nahe? Nichts von alledem ist mehr unser. Unsere Begegnung ließ den Turm fallen, in dem das Märchen einer vorgemachten Glückseeligkeit darauf wartete sein Haar herab zu werfen. Doch Du wirst nie mehr den Turm besteigen. Und ich werde nie mehr das Lied der wandelnden Leichen singen. Leben ist jetzt. Leben! Auch Lieben und Begehren. Und ich werde glücklicher sein als diese Welt es jemals sein wird.

Ich weiß, es ist zu spät… und dennoch: Schweig still mein Herz. Schweig still…

©by Arcana Moon

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von KoKa (44) (16.01.2012)
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Mondsichel meinte dazu am 16.01.2012:
Ganz lieben Dank Dir. :)))
Weißt gar nicht wie viel mir das bedeutet.

Liebe Grüßle
Arcy

PS: Kommentare zu früheren Kommentaren kommen noch. War leider ein bissi im Stress in letzter Zeit :D
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Kommentar von Traumtänzerin (27) (11.09.2013)
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Mondsichel
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Veröffentlicht am 16.01.2012. Dieser Text wurde bereits 1.492 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 14.11.2018.
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