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Wahrheit

Kurzprosa zum Thema Wahrheit


von Mondsichel

Wahrheit, sie ist das nackteste Fleisch das es auf dieser Welt gibt. Jede noch so kleine Narbe, jede Unebenheit und jeder Schatten, wird zu einer Geschwulst aus selbst verursachter Einsamkeit. Wahrheit macht einsam, denn sie zu offenbaren bedeutet zuzugeben dass nichts so ist wie man es behauptet hat. Und es bedeutet auch seine kleine heile Welt in Trümmer zu legen. Denn meist belügt man sich noch selbst. Und was ist wohl schmerzhafter als zuzugeben dass man in Illusionen und Traumschlössern seine Zeit verschwendet hat?
Wahrheit ist die unbarmherzigste Peitsche auf dem Leib der Selbstsucht. Um seinen eigenen Vorteil bedacht wird man am Ende um seinen Ruf gebracht. Was im dunkelsten Gewissen sich versteckt und die Welt um einen herum zumauert, schneidet mit Klingen die Haut in Streifen. Zieht an den Sehnen und Nerven und lässt die Seele ins Loch ohne Boden fallen. Oh welch Genuss, welche Machtgefälle für den Mitwisser.
Wahrheit ist die ätzendste Chemikalie in den Augen und auf der Seele. Die Energie der Fröhlichkeit entfließt und verblendet den Blick. Nichts was schön ist wird noch bunt erstrahlen. Kein Duft die Sinne vernebeln. Da ist nur der Gestank der Eitelkeit. Das Gewissen schreit und schreit und so manifestiert sich Aggression auf die Außenwelt. Ja, was ist es am Ende, das man eigentlich noch möchte? Womit kann man noch glücklich sein? Das Leben um einen herum stagniert, das Glück ist zerfressen von Angst. Und in jedem Moment in denen man anderen die Schuld für seine Misere gibt, zerfällt der Schein ein wenig mehr.

Am Ende gibt es nichts mehr zu wissen...

©by Arcana Moon

 
 

Kommentare zu diesem Text


franky
Kommentar von franky (17.01.2012)
Hi liebe Arcy,

Wahrheit ist die unbarmherzigste Peitsche auf dem Leib der Selbstsucht. Um seinen eigenen Vorteil bedacht wird man am Ende um seinen Ruf gebracht.“
Diese Selbsterkenntnis isst wie eine schmerzhafte Offenbarung, die dein Innerstes nach außen kehrt. Wie immer, mit gebührendem Pathos belegt.

Liebe Grüße nach Berlin

Franky
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Kommentar von SigrunAl-Badri (52) (17.01.2012)
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