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My Lord

Kurzprosa zum Thema Liebe und Sehnsucht


von Mondsichel

Ein Umbruch, eine neue Schwelle die ich betrete. Ein Schauen und hoffen nach Unbekanntem, das von neuem und doch so verwandtem, Gefühl herbeistrebte. Das lange Zeit gelebt nur ein Abbild einer Enttäuschung ist, die ich nicht noch einmal erfahren mag. So schweigt die Sehnsucht hinter eisernem Vorhang, doch der süßen Worte Klang, zerbrechen mehr und mehr das Mauerwerk der Angst.
Und ein schaudern treibt sich durch meinen Leib, vor Erwartung, Erregung zitternd, von wundervollem Grauen erfüllt. Es fällt ab die Furcht für einen Moment und das Fallen in die Tiefen den Hunger stillt, nach Träumen und Leidenschaft. Ich weiß, sie ist dort in mir, diese Kraft zu überwinden alle Schranken. Mein Herz, My Lord, ich habe zu danken.

Oh Liebe, Liebe, wie bist Du doch so wunderschön anzusehen. Dich in mir zu spüren wenn Du verführst mein gottesgleiches Wesen, das nicht abgespalten, sondern stets einsam gewesen. Doch ist’s am Ende fündig nach dem wonach es strebt? Oder ist’s nur die Illusion in die mich flüchte, die Wunschwelt von der ich koste? Das Bangen das noch immer lebt, will mir schmeicheln mich umgarnen und mich vor dem kopflosen Sinnen warnen, doch zu spät.
Dein Blick mich unbarmherzig bindet, auch wenn das Verlangen sich noch windet. Doch ist nicht nur das Meine das noch zweifeln mag. So forsch der Trieb auch spricht, wenn Stille einkehrt ist’s manchmal doch zu überdenken, wohin man seine Energie will schenken. Und vor allem was ist wenn’s mehr als nur ein Feuer ist, an dem man möglich sich verbrennt? Was ist wenn plötzlich der losgelöste Verstand, das Kind beim richtigen Namen nennt? Oh Liebe, Liebe, nichts ist so gefährlich, wenn das Bewusstsein erweitert und unbedarft ehrlich.
Ich sehne. Ich erlebe. Ich eile und laufe vor der Erkenntnis des Nichts davon. Wohin nur, wohin? Nützt es zu fliehen? Ich weiß… das Herz will mehr als der Verstand es vermag. Lieg’ gebettet auf der Vergangenheiten Grab. Kaltes Fleisch es zittert in Deinem Arm’, doch feurig Aug’ durchströmt mich warm.

Von einer Nacktheit umschmeichelt, das Gefühl, die Seele, die ungeschminkte Zeit. Du weißt, My Lord, es ist soweit. Noch tief im Schlummer, schon ahnend den Neubeginn des Äons, Dein Platz zu Lehnen des Götterthrons. Ich bin Dein Erwachen, ich bin Deine Lust, ich bin Dein Erfahren, ich lösche den Durst. Ich bin die Macht die in dir mündet, den Kriegergeist in Dir entzündet, die Lust und Leidenschaft entflammt, die irdischen Fesseln löst von Bewusstsein und Verstand. Zum Greifen so nah, das man kaum es kann verstehen. Auch Du willst mich erfahren, Du willst endlich sehen. Und je mehr Du danieder sinkst ins Sinnen, flieht die Leichtigkeit von Hinnen.
Rinnt Leib zu Leib und Seele zu Seele, wird das Tor sich öffnen zur Göttlichkeit. Das gespaltene WIR wird ICH und EINS, die Welt wird nichts, niemand und keins. Auflösung der Illusion am Ende der Fusion, nur unendliche Liebe im Sturm der Energien. An nichts mehr gebunden, nicht mehr zu fürchten, wir können verweilen, müssen nie mehr fliehen. Und während die Welt zusammenbricht, kehren wir zurück zum Ursprung des Lichts. Bis das Leben sich verwandelt und erneut den Preis des Gleichgewichts aushandelt.

Auch wenn wieder das Sein sich spaltet und das Seelengeflecht sich trennt. Was ist die Zeit im Angesicht der Unendlichkeit, wenn man sich doch beim Namen kennt? Am Ende bleibt nur die Gewissheit, dass nichts im Leben Zufall ist. Das ist auch ist der Grund warum Du mich erkanntest als Du mir begegnet bist… Egal wie oft und wo es geschieht. Vereint sich stets doch immer was sich liebt…

(c)by Arcana Moon

 
 

Kommentare zu diesem Text


franky
Kommentar von franky (23.02.2012)
Hi liebe Arcy,

Wenn das Kind den richtigen Namen nennt;
Du läufst durch einen herrlichen Irrgarten der Gefühle. Hast Angst wieder verletzt zu werden, deshalb kannst du dich nicht frei geben. Immer wieder kommst du an Stellen vorbei, wo du schon mal warst. Nur eine ganz große Liebe kann dich aus diesem Märchenwald erlösen.
War gerne bei dir zu Gast

Liebe Grüße

Franky
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Mondsichel meinte dazu am 23.02.2012:
Juhu Franky,

Du hast mich erkannt *lach*
Liebe Grüßle an Dich.

Deine Arcy
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