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Heiße Mörike-Parodie (Er ist's: Frühling lässt sein blaues Band ...)

Parodie zum Thema Jahreszeiten


von Dieter Wal


Dieser Text gehört zum Projekt Parodien und Satiren.
Er dörrt's.

Sommer lässt sein Cola-Glas
austrocknen in praller Sonne;
Sonnencreme eine Wonne.
Zart gerötet deine Nas'.
Männer träumen schon,
wollen balde kommen.
dich erschreckt ein schriller Klingelton!
Sommer, so uncool,
dich hab ich vernommen.


D. Wallentin
22. März 2012.

Anmerkung von Dieter Wal:

Er ist's.

Frühling läßt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen
Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist's!
Dich hab ich vernommen!

E. Mörike
9. März 1829.


 
 

Kommentare zu diesem Text


loslosch
Kommentar von loslosch (22.03.2012)
hier ist die metrik des originals voll adaptiert. das gelingt nicht jedem. kommen sie denn wirklich? lo

ps: dazu als akrostichon. das wär der hit!
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Dieter Wal meinte dazu am 22.03.2012:
Die kommen immer! Ein Akrostichon dazu ist ein reizvoller Gedanke. Danke für die Anregung! Machste mit?
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princess antwortete darauf am 22.03.2012:
Die wollen zumindest immer. :-p
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Lluviagata schrieb daraufhin am 22.03.2012:
chchch ...
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magenta (65) äußerte darauf am 22.03.2012:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Dieter Wal ergänzte dazu am 22.03.2012:
Männer kommen notorisch! Und wann sind sie da?
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Kommentar von janna (66) (22.03.2012)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Dieter Wal meinte dazu am 22.03.2012:
Als Jugendlicher hatte ich instinktive Abneigung dagegen, weil mir das im Frühlingswind flatternde blaue Band so ... kleinbürgerlich vorkam. Dabei empfand ich schon damals für die geniale Metapher etwas wie Ehrfurcht. Es funktionierte einfach. In nur zwei Versen wird die ganze Stimmung aufgebaut und bis ans Ende durchgehalten. Ich glaub, es ist das populärste Frühlingsgedicht überhaupt in deutscher Sprache. Als ich es schrieb, hatte ich überhaupt nichts dagegen. Wollte nur auch ausprobieren, ob ich es hinbekäme, als ich Gruzkas gestern las. Sie hat das Gedicht als Wintergedicht parodiert. Da lag es für mich auf der Hand, den Sommer zu nehmen. Wollte es "mörikenah" halten und verzichtete auf Gruzkas Fülle an Wortspielen in ihrer Er ist's-Parodie. Als es fertig war, dachte ich, es wäre formal ok, aber misslungen. Erst Stunden später, als ich Gruzkas private Antwort auf meinen Privatkommentar unter ihrer Parodie las, wunderte ich mich, weshalb sie so viele Klammern hinter ihr Smiley gesetzt hatte und las diese Version mit anderen Augen. Es war doch nicht so mies wie ich dachte!

Mörike ist ein ungeheuer starker Lyriker.
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loslosch meinte dazu am 22.03.2012:
aber, aber. sie ist doch mit klammern auf du und du!
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Dieter Wal meinte dazu am 22.03.2012:
Die ursprüngliche Antwort wurde am 22.03.2012 von Dieter Wal wieder zurückgenommen.
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (22.03.2012)
Er ist wirklich unkaputtbar. So viele versuchen sich daran. Du bist den anderen durch die Verschiebung in den Sommer voraus.-)))
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Dieter Wal meinte dazu am 25.03.2012:
Mir wurde vorhin bewusst, dass d u ja das Thema dieser Parodien erst angestoßen hast in deinem Ordner über König Ludwigs Frust, dem deine Er ist's-Mörike-Parodie als Motto vorangestellt wurde. Und so nahmen endlose Parodien davon seinen Lauf. Mir bereiten sie noch immer Freude. Hiermit "hochoffiziell": danke für deine ja fast schon flächendeckende Inspiration! ) Vielleicht sollten wir noch Ludwig als Little Mephisto zusätzlich für Parodien-Segen und weitere zahlreiche Inspirationen danken?
(Antwort korrigiert am 25.03.2012)
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Kommentar von magenta (65) (22.03.2012)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Dieter Wal meinte dazu am 22.03.2012:
Moritz August von Thümmel hätte es vielleicht gemocht. Er hat wunderbare Parodien geschrieben! Aber auch sonst mag ich den.  Kennste?
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BrigitteG
Kommentar von BrigitteG (22.03.2012)
Schön. Ich hab herzlich gelacht! Wenn aber dann der Herbst kommt, dann schwenken wir um  auf diesen klassischen Text! Wäre mal ne schöne Sache für ein Schreibprojekt, so eine Sammlung...
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Dieter Wal meinte dazu am 25.03.2012:
Das freut mich: danke! Was für eine wundervolle Parodie du verlinkt hast. Vielen Dank auch dafür!!! Vielleicht sollten wir eine Parodien-Anthologie nicht irgendwelchen namenlosen Kleinverlagen überlassen, die nichts für uns als Autoren leisteten, sondern selbst aktiv werden? )) In der Art von magentas Bello-Projekt? Marketing-Methoden kenn ich einige.
(Antwort korrigiert am 25.03.2012)
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BrigitteG meinte dazu am 25.03.2012:
Ist ne interessante Idee, mit der Parodien-Antho. Sinnvoll wäre es allerdings, denke ich, wenn das Original dann auch gleich dabei stände, denn viele Menschen kennen zwar oft die Anfänge von ein paar Gedichten, aber nicht, wie es weiter geht (ich inklusive). Abdrucken der Klassiker ohne Erlaubnis? Hm. Ist das immer erlaubt, wenn es über 80 Jahre alt ist?

Außerdem können in eine Antho ja nicht nur die fünf in Deutschland bekanntesten parodierten Gedichte rein, d.h. es werden etliche Klassiker zwar gut sein, aber nicht so breit bekannt.

Aber die Idee ist gut.
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Veröffentlicht am 22.03.2012, 8 mal überarbeitet (letzte Änderung am 23.02.2020). Textlänge: 35 Wörter; dieser Text wurde bereits 3.310 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 30.03.2020.
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