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Unver-söhnlich

Villanelle zum Thema Beziehung


von Irma

Es mag schon sein, es ist wohl nicht gelogen,
dass Eltern oftmals viel zu viel erlauben.
Mein Sohnemann, so sagt man, sei verzogen!

Die steten Worte wurden aufgesogen,
ich schenkte ihnen bald Gehör und Glauben.
Es mag schon sein, es ist wohl nicht gelogen.

Mein eigenes Gefühl hat mich getrogen,
der Sicherheit ließ ich mich leicht berauben.
Mein Sohnemann, so sagt man, sei verzogen!

Ich habe dich gleich kräftiger gebogen,
gezogen umso fester an den Schrauben.
Es mag schon sein, es ist wohl nicht gelogen.

Ach Kind, was hat uns nur zum Streit bewogen?
Ich halt dein Bild in Händen beim Entstauben.
Mein Sohnemann, so sagt man, sei verzogen!

Das Haus steht leer, und du bist ausgeflogen.
Ob du wohl jemals heimkehrst wie die Tauben?
Es mag schon sein, es ist wohl nicht gelogen:
Mein Sohnemann, so sagt man, sei verzogen.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Peer
Kommentar von Peer (16.04.2012)
Ja, wo setzt man die Schraube an und wie fest zieht man, das ist immer die Frage. Man sollte einen Mittelweg wählen zwischen eigenem Empfinden und den Aussagen anderer.
LG Peer
P.S. Schön, wieder von dir zu lesen.
(Kommentar korrigiert am 16.04.2012)
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Irma meinte dazu am 16.04.2012:
Ja, Peer, auch eine Schraube will mit viel Gefühl ins Gewinde geschraubt werden. Denn wie heißt es doch so schön: "Nach fest kommt ab!" ) Freue mich über 's Vermisstwerden und die Empfehlung. LG BirmchenIrmchen
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Kommentar von magenta (65) (16.04.2012)
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Irma antwortete darauf am 16.04.2012:
Ich dachte mir auch, liebe magenta, dass sich diese ständige Litanei der Schwiegermütter usw., die sich nur allzugern in die Erziehung einmischen, als Thema für eine Villanelle anbietet. Nein, man kann wohl nicht alles richtig machen. Und man kann es erst recht nicht jedem recht machen...

Wichtig ist, glaube ich, auf sein inneres Gefühl zu vertrauen. Was nicht bedeutet, dass einen das vor Fehlern bewahrt (es gibt sie ja zu recht, diese Theorien über Geschwisterfolgen, Sandwich-Kinder usw.). Egal wie sehr man sich bemüht, man wird seine Kinder nie alle gleich behandeln. Diesen Anspruch sollte man gar nicht erst haben, weil ja jedes Kind auch ganz individuelle Bedürfnisse hat. Aber wenn die Beziehung stimmt, wird später auch die notwendige Loslösung gelingen und sich die Leine lockern, ohne zu reißen.

Danke Dir ganz herzlich für Deinen ausfühlichen Kommentar und die Empfehlung. LG BirmchenIrmchen
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Kommentar von Caty (71) (16.04.2012)
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Irma schrieb daraufhin am 16.04.2012:
Es gibt wohl so 'ne Männer und so 'ne Männer, Caty. Und die Kunst (der Erziehung) liegt darin, den richtigen Weg zwischen Presse und Freiheit zu finden. Daneben liegt in jedem Fall, wer Ich und LyrIch gleichsetzt. Meine Vier sind alle noch lange nicht flügge, und es wird sich erst in einigen Jahren zeigen, ob sie eher Nesthocker oder eher Nestflüchter sind. LG BirmchenIrmchen
(Antwort korrigiert am 16.04.2012)
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princess
Kommentar von princess (16.04.2012)
Mhh. Zwei Töchter, keinen Sohn. Und null Ahnung von Villanellen. Da kann ich wohl nicht wirklich mitreden. Wenn andere sich einmischen in den (immer angreifbaren) Umgang mit den eigenen Kindern, dann darf man auch mal sehr versöhnlich mit sich selber sein. Meine ich jedenfalls. Liebe Grüße, Ira
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Irma äußerte darauf am 16.04.2012:
Na und ich dachte, königliche Hoheit, dass es in den Königshäusern noch gestrengere Regeln gibt und dass der Thronfolger - sofern es denn einen gibt - es noch schwieriger hätte, sich freizuschwimmen, da sein ihm vorbestimmter Platz bereits vorgewärmt ist... ) Verbeuge mich und bedanke mich artig für den versöhnlichen Kommentar, liebe Prinzessin Ira. LG BirmchenIrmchen
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TassoTuwas
Kommentar von TassoTuwas (16.04.2012)
Ist so, Erziehung kann man nicht lernen. Und Villanelle werde ich nie versuchen. Bleibt mir nur zu sagen: sehr mutig, sehr schön. Liebe Grüße TT
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Irma ergänzte dazu am 16.04.2012:
Erziehung muss man versuchen. Und Villanelle kann man lernen. (Versuch es! Es ist auch mein erster Versuch!) Bleibt mir nur zu sagen: Bedanke mich, freue mich sehr! Herzliche Grüße, BirmchenIrmchen
(Antwort korrigiert am 16.04.2012)
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Kommentar von Gruszka (62) (17.04.2012)
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Irma meinte dazu am 18.04.2012:
Liebe Gruskzka, es freut mich, dass Dir mein erster Villanellen-Versuch vom verlorenen Sohn gefällt. Ich wollte ein wenig die Unsicherheit des LyrIch wiedergeben. Erst lässt es die Leinen zu sehr schleifen und dann zieht es sie, verunsichert durch die Meinung anderer, urplötzlich viel zu stark an. Kein Wunder, dass der Knabe da rebelliert! Andersrum wäre es meiner Ansicht nach besser: Zunächst etwas enger halten und später immer mehr Leine lassen. LG und Dank, BirmchenIrmchen
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FloravonBistram
Kommentar von FloravonBistram (18.04.2012)
Auch mir sagte man, ich sei zu milde mit den Kindern. Meine Antwort war immer: sollten sie wirklich auf die schiefe Bahn geraten, dann auf keinen Fall, weil ich zu streng war.


Ich habe Kinder und Enkel großgeküsst (sagen Kinder und Enkel und Verwandte) Sie sind einfach nur toll.

Liebe Grüße
Flo
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Irma meinte dazu am 18.04.2012:
Das ist bewundernswert! Ich verliere schon manchmal die Nerven, wenn alle vier sich mal wieder lautstark in den Haaren liegen, die Zimmer aussehen, als wenn eine Bombe eingeschlagen hätte, und ich nur noch maulige Antworten erhalte. Dann komme ich mir vor wie ein Feldwebel und fühle mich, als wäre ich nur noch Räum- und Sortiermaschine, Putzlappen, Kochlöffel, Wäschemonster und Taxi in einem. Und trotzdem, ich liebe sie über alles, meine vier Nervbolzen. Und das ist, denke ich, das Wichtigste. Danke Dir ganz herzlich, liebe Flo. LG BirmchenIrmchen
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Kommentar von Regentrude (52) (23.04.2012)
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Irma meinte dazu am 23.04.2012:
Ja, es stimmt: Sind sie alle hier, beschwere ich mich über den Krach. Sind sie mal länger fort, stört mich die Stille. Danke Dir herzlich, liebe Trude! LG BirmchenIrmchen
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Irma
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Veröffentlicht am 16.04.2012, 2 mal überarbeitet (letzte Änderung am 08.07.2013). Textlänge: 141 Wörter; dieser Text wurde bereits 1.294 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 14.06.2019.
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Sohnemann verzogen unversöhnlich heimkehren Streit
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