das tor der welt.

Gedicht zum Thema Leben

von  Bohemien

das tor der welt
es kostet geld
auch das leben ist in gefahr
und ist nicht immer wunderbar



verlockungen, versuchungen
kaufrausch und abbuchungen
sie sind am ende rasch vollzogen
und man fühlt sich dann betrogen



die insolvenz wird eingereicht
damit der kuckuck langsam weicht
man luft bekommt und lebt
den kopf auch wieder hebt



ja das leben ist oft hart
hat auch jeder einen smart
meistens nur nichts angespart
kreditverschuldung dient als start



das tor der welt
und der vorhang fällt
für den einen viel zu früh
für den andern aber nie



er hat gelernt sich zu behaupten
ist selig mit der angetrauten
bescheißt sie hin und wieder
steht nun mal auf schwarzes mieder



kohle scheffeln ohne ende
als schutzwand eine blende
die andre nicht erkennen
und sich dann verrennen



kredite intressiern ihn nicht
lebt im dunklen, schwarzen licht
und nutzt sie alle aus
lebt im großen villenhaus



das tor der welt
kennt keinen held
nur den einen der bekennt
dass er sich oft verrennt



höhen, tiefen oft durchlebt
mal auf rosa wolken schwebt
wenn der glaube ihn sanft trägt
die liebe ganz tief innen pflegt



er geht den weg mal kreuz und quer
mal geht es leicht, dann wieder schwer
doch im grunde immer gut
hat er stets hoffnung und auch mut



der glaube ist sein tor zur welt
er kostet ihn auch nicht mal geld
nur überwindung ab und an
weil er sehr gut zweifeln kann.

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Kommentare zu diesem Text

Caty (71)
(26.04.12)
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 Bohemien meinte dazu am 27.04.12:
kennen...jeder erfährt das leben anders...und das ist gut so ;)
lg bo
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