Login für registrierte Nutzer
Benutzer: Passwort:

Noch nicht bei KV registriert?
Jetzt registrieren!
KV ist kostenlos und werbefrei!

Neu bei uns:
Simian (18.09.), norbertt (14.09.), Fischteig (13.09.), una (07.09.), Smutje (05.09.), Jaika (30.08.), egomone (27.08.), Merlin_von_Stein (24.08.), VogelohneStimme (12.08.), Eule2018 (12.08.), melmis (11.08.), krähe (11.08.)...
Übersicht aller neuen Autoren und Leser
Wen suchst Du?

(mindestens drei Buchstaben)

Zur Zeit online:
KeinVerlag.de ist die Heimat von 676 Autoren* und 91 Lesern*. Was es sonst noch an Neuem gibt, steht hier.

(*Im Gegensatz zu allen anderen Literaturforen zählen wir nur die aktiven Mitglieder, da wir uns als Community verstehen und nicht als Archiv toter Texte. Würden wir alle Nutzer zählen, die sich seit Gründung hier angemeldet haben, und nur die abziehen, die sich selbst wieder abgemeldet haben oder rausgeworfen wurden, kämen wir auf 14.889 Mitglieder und 429.534 Texte. Musste auch mal gesagt werden.)

Genre des Tages, 21.09.2019:
Elegie
Die Elegie besteht oft aus Distichen; hat traurige, klagende Inhalte und eine sehnsuchtsvolle, schwermütige Stimmung. In... weiterlesen
... und was wir daraus machen:

Ziemlich neu:  O Bitterkeit von Artname (11.07.19)
Recht lang:  Die Klage des Orpheus von EkkehartMittelberg (633 Worte)
Wenig kommentiert:  Trilogie der Leidenschaft.03 von toltec-head (noch gar keine Kommentare)
Selten gelesen:  Gib dir den —◡◡ , Willibald. von Willibald (nur 76 Aufrufe)
alle Elegien
Lest doch mal ...einen Zufallstext!
Unser Buchtipp:
Bastian - Auf der Suche Nach dem Glück
von Borek
Projekte

keineRezension.de
KV woanders

keinVerlag.de auf Facebook
Eine Meinung: "Ich bin bei keinVerlag.de willkommen, weil ich bin wie ich bin" (irakulani)

Am Ende des Weges!?

Betrachtung zum Thema Depression


von Ginkgoblatt

Vorwort

„Am Ende des Weges“ ist ein Mehrteiler, dessen Texte aus der Perspektive einer Verschlungenen, einer Gestrandeten, einer Verloren-geglaubten geschrieben sind.

Das Wort Depression ist vielen Menschen in den letzten Jahren bekannter geworden und noch viel mehr Menschen bilden sich ein, sie wüssten etwas von (der Schwere) der Krankheit. Auch wenn in anderen Krankheitsbildern die Stigmatisierung viel stärker zur Sprache kommt, ist es mir trotzdem ein Verlangen, schonungslos offen über diese Momente des Grauens zu schreiben.

Ich will kein Mitleid, aber ich will es auch nicht totschweigen, was in so einer Krankheitsphase mit der Seele und dem Körper passiert. Es ist ein Teil von mir und ich bin froh meine Erlebnisse jetzt wieder in Worte fassen zu können. Vielleicht kann der ein oder andere durch meine Worte die Dunkelheit, in der die Betroffenen plötzlich versinken, kurzzeitig sehen. Vielleicht einen Hauch der Tragik spüren, die sich wie ein Blitz durch sämtliche Körper- und Lebensfaser frisst. Vielleicht einen winzigen Ausschnitt des Schmerzes vorstellen, der sich in einem Chaos von wilder Panik und Erstarrung überflutend bricht.
Es sind nur Worte, aber vielleicht schockieren sie, rütteln auf oder machen auch nur sprachlos, wütend. Was auch immer, sie machen (hoffentlich) etwas mit dem Leser, denn alles ist besser als Schweigen und Vertuschen.

Eine Krankheit, die sehr viele Gesichter birgt und noch viel mehr Symptome hat. Die tatsächliche Macht offenbart sich oft erst in letzter Konsequenz - kurz vorm Durchdrehen des Betroffenen oder der Angehörigen.
Dann, wenn selbst größte Anstrengungen keine Besserung mehr hervorrufen, wenn das Leben einfach zusammenbricht in dieser herabstürzenden Dunkelheit, die alles umhüllt und in depressiven Phasen Ewigkeit ist. Dann, wenn nur noch ein stationärer Aufenthalt Besserung bringen kann oder eine längere Auszeit aus dem Beruf bzw. Medikamente begleitend eingesetzt werden (müssen). Trotz all der vielfältigen Therapie- und Hilfemöglichkeiten gibt es für jeden Zehnten keine Rettung. Weitaus höher liegen jedoch die Versuche aus dem Leben zu scheiden.

„In der medizinischen Fachsprache wird diese Störung als rezidivierende depressive Störung kategorisiert. Der Volksmund betitelt es als Depression, also als jemanden, der nicht „richtig“ will und sich deswegen auch nicht aufraffen kann. Ebenso daran Erkrankte sagen, es ist ein Sturz in die Nacht. Wie auch immer, für mich ist es ein Trip in die Hölle. Ein Verbrennen und zugleich Erstarren, fixiert an die Ambivalenz, irgendwo noch fallend und doch schon lange tot…“
[Auszug aus Teil 2 – Es werde Stille]


Eine Woche in einer ausgeprägten Depression ist so viel mehr und zugleich so viel weniger…

…tiefes Schwarz im farbenexplodierenden Mantel der Unbeschreiblichkeit, ein Hängenbleiben im verwobenen Netz der Sprachlosigkeit…


Inhaltsverzeichnis

Schmerz oder so ähnlich
Ein Hängenbleiben im Vakuum
(von Coline)

Nachbemerkung

Auf Grund der Thematik betone ich noch einmal ausdrücklich, dass die Texte keine Ankündigungen darstellen.



Möchtest Du einen Kommentar abgeben?
Diesen Text kommentieren

Ginkgoblatt
Zur Autorenseite
Zum Steckbrief
Zur Fotogalerie
Zum Aktivitäts-Index
mehrteiliger Text, bestehend aus 4 Teilen.
Veröffentlicht am 22.05.2012, 5 mal überarbeitet (letzte Änderung am 10.11.2016). Textlänge: 15 Wörter; dieser Text wurde bereits 962 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 15.09.2019.
Was meinst Du?
Diesen Text kommentieren
Schlagworte
Schmerz Einsamkeit Tod tot Leben Trauer Traurigkeit Depression Suizid Freitod Selbstmord sterben töten morden Freunde Liebe Tränen sprachlos Tiefe Sehnsucht Sucht lieben
Mehr über Ginkgoblatt
Mehr von Ginkgoblatt
Mail an Ginkgoblatt
Blättern:
voriger Text
nächster Text
zufällig...
Weitere 5 neue Betrachtungen von Ginkgoblatt:
Ich war. Einmal Hölle und zurück [überarbeitet!] Im Tanz der Stille 5-Sinne-Atmung Engel meiner Seele
Mehr zum Thema "Depression" von Ginkgoblatt:
Im verlassenen Himmel Leben – Kampf – Ferne – Überleben – Kampf – Weite – Leben Verstehen fördern, heißt Stigmatisierung eingrenzen! [Teil 1] Kurz vor dem Fall Ohne Perspektive Mitten am Leben [vorbei] Verloren Serotonin-Feuerwerk Ausgesetzt Wie sterben, nur ohne Ende An fernen Tagen VerSuche schwarz auf weiß Stille. Zwischen Einst und Sein
Was schreiben andere zum Thema "Depression"?
Sensus personae depressione laborandae (AlexxT) Ohne Sonne und Mond (elissenzafine) Депрессивный сонет номер 1 (AlexxT) Kein (Kettenglied) Unter dem Radar (Anifarap) Leere im Kopf (SKARA666) Токсчиная рябинушка или Патриархальная & (AlexxT) So nah dran (Dunkelheit) (Xenia) Golden Gate Bridge (Jack) Das Fallen sei tröstlich (Xenia) und 194 weitere Texte.
Dieser Text ist höchstwahrscheinlich urheberrechtlich geschützt. mehr Infos dazu
diesen Text melden
© 2002-2019 keinVerlag.de   Impressum   Nutzungsbedingungen 
KV ist kein Verlag. Kapiert?
© 2002-2019 keinVerlag.de