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Epilog

Geschichte zum Thema Fantasie


von ThalayaBlackwing

Thalaya kniete in der Kapelle eines kleinen Transportschiffes. Wie lange war es her, dass sie vom Tempel aufgebrochen war. Tage? Wochen? Monate? Jahre gar? Sie konnte es nicht sagen. Es musste aber doch schon länger her sein. Sie war mittlerweile auch in den Augen der „normalen“ Menschen eine erwachsene Frau. Sie blickte zur Statue des heiligen Drusus auf, der hier die Kapelle krönte. Er hatte den Sektor befriedet, zu dem sie auf dem Weg war. Sie seufzte schwer. Sie hatte immer gehofft, dass sie die Rache zufrieden stellen würde. Sie hatte ihre Rache gehabt. Sie hatte die Angst in den Augen derer genossen, die ihr vor so vielen Jahren alles genommen hatten. Es schien so viel länger her zu sein, als nur ein paar Jahre. Es fühlte sich an, als wäre es ein ganz anderes Leben gewesen.

Thalaya wurde auf ihrem Heimatplaneten noch immer vermisst. Sie konnte in das Leben zurückkehren, aber sie wusste, dass sie das nicht wollte. Es war ihr einfach nicht bestimmt. Ihr Weg lag in einem anderen Sektor. Andere Welten bedurften ihres Geschicks. Und dahin war sie unterwegs. Sie war auf dem Weg, eine neue Gruppe von Akolyten zu treffen. Akolyten der Inquisition. Es waren die Agenten, das Fußvolk. Ein jeder war fähiger als der normale imperiale Bürger. Ein jeder hatte sich durch sein Talent oder einfach durch sein unverschämtes Glück in den Fokus der Inquisition gerückt. Aber jeder war ersetzbar. Darin waren sie alle gleich. Ob Assassinen, Soldaten, Psyoniker, Adepten, Priester, Tech-Priester, Mitglieder des Adeptus Arbites, Kinder der Schwesternschaft vom Schwert, ob reich oder arm. Sie alle hatten eines gemeinsam. Sie waren ersetzbar. Wer versagte, wurde ausgetauscht. Aber Thalaya hatte sich als würdig erwiesen. Sie hatte bereits erfolgreich den Willen des Gottimperators im Auftrag der Inquisition ausgeführt. Aber das meiste war für Thalaya nicht wichtig genug, um sich daran zu erinnern. Dienstleistungen, mehr nicht. Aber jetzt, wie sie in der Ruhe der Kapelle kniete, sehnte sie sich wieder nach Hause, und zum ersten Mal seit langer Zeit, betete sie zum Imperator mit dem Wunsch, eines Tages zurück in den Heimattempel zu kommen. Aber sie wusste auch, dass die Zeit noch nicht gekommen war. Thalaya musste sich noch in Geduld üben. Aber sie wusste, dass der Tag kommen würde. Er musste kommen, denn allein die Aussicht darauf, hielt Thalaya auf Kurs. Ließ sie jeden Tag mit reinem Herzen begehen.

* * *

Für den Gottimperator! Sie würde jeden Feind des Imperators töten, der ihr begegnete. Denn Unschuld war eine Illusion. Noch ein Satz war zu Thalayas Leitsatz geworden:

Es gibt keine Zivilisten im Krieg der Menschheit.


The End

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ThalayaBlackwing
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Dies ist ein Kapitel des mehrteiligen Textes Das verlorene Kind.
Veröffentlicht am 16.08.2012, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 21.08.2012). Textlänge: 430 Wörter; dieser Text wurde bereits 635 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 01.08.2021.
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am heil'genschrein die heil'gen schrei'n... (harzgebirgler) es hat manch sockenschuss echt ein kaliber... (harzgebirgler) was macht 'der ochse auf dem dach'? (harzgebirgler) Die Enttäuschung (Terminator) Pop (Teichhüpfer) das tollste sind an pudeln ihre kerne... (harzgebirgler) es frisst der teufel in der not auch fliegen... (harzgebirgler) Auch noch Kunst? (franky) Rachsüchtiges Gänseblümchen. (franky) Kümmerliches Herz. (franky) und 1435 weitere Texte.
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