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künstlich

Gedanke zum Thema Kunst/ Künstler/ Kitsch


von Momo

Sicher, ich kann

mir meine Haare färben,
mein Gesicht liften,
meine Lippen spritzen, meine Zähne
erneuern, meinen Busen vergrößern,
meinen Arsch verkleinern, meinen Bauch
abspecken und meine Schenkel
straffen lassen,

doch wer
wäre ich dann,

eine Lüge
oder wäre das dann Kunst?

Anmerkung von Momo:

„In der Kunst muss man seine Haut dransetzen.“
Van Gogh

:)


 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von chichi† (80) (18.09.2012)
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Momo meinte dazu am 18.09.2012:
Ich glaube, es gibt auch genug Frauen, die mit dem Ergebnis der Schnippelei nicht zufrieden sind, die sich verunstaltet fühlen und tatsächlich hässlicher geworden sind.
Wenn das Kunst wäre, wäre auch die Renovierung eines Hauses Kunst. Man braucht dafür zwar Handwerkskunst und Können, das zusammen ergibt aber noch kein Kunstwerk.

LG Momo
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Kontrastspiegelung
Kommentar von Kontrastspiegelung (18.09.2012)
diAlles ansichtssache, liebe Momo,

da ich mich zwischendrinne für kunst interessiere und selber mal abstrakt denke. So würde ich sagen, das es kunst ist.
eine gesellschaftliche kunst. den durch die vorurteile der dicken, setzen viele frauen daran ihre figur/schönheit beibehalten zu wollen. nicht nur frauen, sondern männer die ihre frauen so sehen wollen.

aber das ist nur ein gedanke. der andere gedanke richtet sich nach der bildenen kunst. wie zbs. das tattoos/tribals,piercings und so weiter mit der figur harmonieren müssen.
selbst bei narbentattoos, auch wenns nicht jedermanns geschmack ist.


es ist nunmal eine kunst...
finde ich jedenfalls ^^


liebe grüsse, konti
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Momo antwortete darauf am 18.09.2012:
Hallo Konti,

„So würde ich sagen, das es kunst ist.
eine gesellschaftliche kunst.“


Das ist ein interessanter Gedanke, den ich jetzt mal ein bisschen weiterspinne.
Kunst spiegelt ja auch immer den jeweiligen Zeitgeist, indem sie ihn aufgreift und ihn zum Gegenstand eines Werkes macht. Die heutige Frau wäre nach deinem Kunstverständnis dann das (Kunst)Objekt, das sich zur Verfügung stellt, an dem die Kunst eines anderen (des Chirurgen) sichtbar wird. Die Kunst bestünde hier im Vergrößern eines Busens oder im Verjüngen eines Gesichtes usw.,
wobei wir bei Zweck und Mittel wären, die hier im rein Äußerlichen begründet liegen. Kunst ist einem Werk aber nie äußerlich, sondern wesentlich. Auch vermisse ich hier die Übereinstimmung von Inhalt und Form z.B. und der Beziehung der Teile zueinander. Wenn ich mir manche Busen anschaue, die noch dazu ausschauen wie Fußbälle, und dazu ein zierliches Persönchen, dann sieht das keinesfalls ästhetisch aus, finde ich. ^^
Aber diese Art (chirurgischer) Kunst spiegelt durchaus den Zeitgeist, da gebe ich dir Recht. Die Frau macht sich selbst zum Objekt, opfert ihre Individualität, und unterwirft sich damit noch radikaler, als die Frauen früherer Zeiten es taten, der männlichen Vorstellung, wie eine Frau zu sein habe.

Piercings usw. sehe ich als Körperschmuck, weniger als Kunst, Tattoos können aber schon sehr kunstvoll gemacht sein.

Danke für deine Meinung, Konti.

LG Momo
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Kommentar von fdöobsah (54) (18.09.2012)
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Momo schrieb daraufhin am 18.09.2012:
Warum sollte ich hier eine Aussage machen und keine Frage stellen können? Eine Frage, die sich eigentlich aber gar nicht stellt, ist keine, vergessen wir sie also.

„Lüge? … Kunst? Wo kommt das her? …
Also, ich empfinde die Auflösung als sehr unmotiviert, nicht durch den Text vorbereitet. Mir gefällt es nicht.“


Mir scheint, du hast ein Verständnisproblem, fdöobsah, in meinem Text geht es auch primär nicht um Ärsche und Titten, sondern diese werden hier nur metaphorisch gebraucht, um den Kunstbegriff zur Sprache zu bringen.

Du scheinst eine besondere Art von Humor zu haben, aber danke für deinen Kommentar.

LG Momo
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fdöobsah (54) äußerte darauf am 19.09.2012:
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Kommentar von Steyk (61) (18.09.2012)
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Momo ergänzte dazu am 18.09.2012:
Barbie habe ich noch nie als ein Kunstwerk betrachtet.
Ich frage mich manchmal, ob und welches Identitätsgefühl man hat, wenn man in den Spiegel schaut, und man erkennt sich fast selbst nicht mehr.

Der Künstler strebt danach, die Kunst in der Natur zu entdecken.

LG Momo
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Kommentar von Gruszka (62) (18.09.2012)
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Momo meinte dazu am 18.09.2012:
Das frage ich mich auch manchmal, wenn ich die starren Mienen mancher Frauen sehe, die nur noch mit Mühe lächeln können und deren Antlitz eher einer Clownsmaske, als einer schönen Frau gleicht. Oder ballförmige Busen, die aussehen wie aufgepfropft …

LG Momo
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (18.09.2012)
Für eine Lüge halte ich solche Eingriffe nicht, aber für ein medizinisches Risiko.
Schwer zu sagen, ob sie im gelungenen Falle als Kunst gelten können. Ich würde eher von medizinischer Kunstfertigkeit reden.
LG
Ekki
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Momo meinte dazu am 18.09.2012:
Die Eingriffe sind keine Lüge, aber ich, eine wandelnde, denn ich wäre nicht mehr authentisch.
Kunst ist wesentlich. In diesem Fall hätte sie aber nur den Zweck, dem Schönheitsideal unserer Zeit zu dienen (ewige Jugend). Auch plakative Schönheit ist für mich noch keine Kunst.

Ja, medizinische Kunstfertigkeit, manchmal auch nur Pfusch.

LG Momo
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TassoTuwas
Kommentar von TassoTuwas (18.09.2012)
Das sind Überlegungen, von denen, die es nicht tun. Die, die es machen lassen, denken darüber nicht nach.
Kann aber sein, dass das eine typisch "männliche Anschauungssache" ist. So oder so. Liebe Grüße TT
(Kommentar korrigiert am 18.09.2012)
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Momo meinte dazu am 18.09.2012:
Ich weiß nicht, ob sie darüber nicht nachdenken, doch wenn, dann vielleicht nicht in dieser Art, das mag sein.

Liebe Grüße
Momo
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