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Text zum Thema Abgrenzung


von Hillarts

Jedes Mal wenn ich sinne über den Inhalt meiner Zentrale raubt mir der Gestank den Atem. Und ich frage mich aufs Neue
wer denkt da gerade? Woher kommt dieser Ekel?
Wer wenn nicht ich, ich kenne dich nicht.
Offenbar dich, zeig dich.
Scheisse bekämpft man am besten mit Dreck und du scheinst wie gemacht dafür.
Öffnest mir mit deinem Imagedesaster nur allzu bereitwillig die Tür.
Schlafen möcht ich und denken überlass ich
Dir du konntest das schon immer besser,
schneidest mir mit deinem Messer
in die Phrasen meines Seins,
zerteilst es und ersetzt es durch deins.
Geh nicht weg,
verlass mich nicht sondern renne,
verblass nicht sondern sei einfach weg,
nimm meinen Kopf einfach mit, der ist nicht korrekt,
total verdreckt durch die Nachahmung all dessen,
was du ablehnst,
so auch ich und mich auf dem Strich
der Völker wozu sie immer und sie werden es immer sein bestimmt sind und den Weg nur allzu gerne annehmen.
Die Zukunft aus meinem Kotpapier zu lesen erscheint mir als wahre Sinnvöllerei, angesteckt durch angesagte Um-die-Ecke-Denker, deren Kreis sich niemals schließt
und gesehen ward ich nie wieder,
seit ich dich gegangen habe, dein Erbe,
alles woran ich mich noch labe,
leiert wie eine sich selbst überlebte Mc
und tut es noch weh
wenn ich über die Leichen der Ärzte geh,
deren hilfloses Werk, des Wundschnellverbands
sich wund in deinem Vorgarten verschanzt
und um Einlass bettelt aber in Stein gemeisselt
sich höchstens ins Auge des Orkans rettet während sich ein Rabe an dir wetzt,
bis Er dich an die Stelle seines Schnabels setzt
und stolz verkündet, dass wir die erste Sekunde der an Zweisamkeit mangelnden Ewigkeit endlich geschafft haben.
Ohne dich bin ich zweideutig einsam und treibe es zu weit kann die Spitze unter mir längst nicht mehr sehen.
Die Feder unter mir spannt sich und wirft mich in deinen Himmel, während du den Boden nach mir absuchst und es mich am Strick zurückreißt.
Jedes mal bring ich einen Wermutstropfen Ewigkeit mit in königlichem Rot.
Jeden Fall, den ich bereue, zerkaue ich bei jedem Schritt,
verteilt unter meinen Finger Nägeln, als Dreck, den du immer schon kritisiert hast,
nun verstehe ich warum, zu dumm
aber die konstant chaotisch ungeplante Wirklichkeit
einer Puppenspieler-selbstbestimmung auf dem Rücken einer Armee von Holzköpfen
brachte uns nur in des Kochtopfs Beschichtung,
ein Teil unseres Schutzes, zernagt durch Verwirrung die dich nie sonderlich interessierte,

Interesse, mag ich nicht,
ich interessier mich nicht mehr für mich.

 
 

Kommentare zu diesem Text


toltec-head
Kommentar von toltec-head (20.09.2012)
Lyrik wird oft zur Ich-Aufblähung mißbraucht. Finds toll, wie Du den umgekehrten Weg gehst und mal eine Nadel in den Luftballon steckst. Schlußzeilen: "Interesse mag ich nicht..." korrespondieren mit einem Gedanken, den ich dich Tage hatte: "Ich will nicht mehr stimuliert werden." Will die Dinge nackt. Auch mich. Mags zB nicht, wenn´s jetzt Herbst wird und Leute anfangen, das durch Gedichte interessant zu machen. Auch da müsste mal die Nadel rein

Ganz kleiner Kritikpunkt: MC und weh reimen sich in einem ansonsten reimlosen Gedicht. Ist das gewollt? Fänds vollständig ungereimt schöner.
diesen Kommentar melden
Hillarts meinte dazu am 20.09.2012:
Erstmal danke für deinen Kommentar.

Ganz ungereimt und ganz gereimt würde eine Entscheidung vorraus setzen für eine der beiden Richtungen und wäre dadurch, ich will nicht sagen generell, aber im Sinne des Verfassers am Ziel vorbei, hehe
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parkfüralteprofs (57) antwortete darauf am 23.09.2012:
Diese Kommentarantwort ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Hillarts
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Veröffentlicht am 20.09.2012. Textlänge: 409 Wörter; dieser Text wurde bereits 869 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 18.05.2019.
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