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Krimi mit Hauptkommissar Hühnerrasch - Leiche im Keller und kitzliches Beiwerk.

Erzählung zum Thema Leistungsdruck


von franky

*

Krimi mit Hauptkommissar Hühnerrasch - Leiche im Keller und Kitzliges Beiwerk.

Kommissar sitzt am Schreibtisch, stützt das Gesicht auf die geschlossene Faus der linken Hand und bläst geräuschvoll die Luft aus seinen aufgeblähten Backen. 
    „Wie könnte ich aus diesem Wirr Warr eine vernünftige Vernehmung aufbauen, gestalten;“ „Den Kärnbeiss muss ich wohl oder übel durch Gruber ersetzen, sonst pennt der Kerl vor Müdigkeit beim Bett des Mörders ein. So was wäre ein gefundenes Fressen für meinen Boss!“ Kaum halblaut vor sich hin gedacht, scheppert das Telefon. „Hallo Hühnerrasch, wie weit sind sie mit dem fast hundertjährigen Übeltäter? Schon was Brauchbares ausgeknobelt?“ Der stark verzerrte Ton des Chefs sticht Hühnerrasch schmerzlich ins Ohr. Ebenso schmerzlich knetet er seine Gehirnmasse um eine Antwort für den Boss auszutüfteln. 
„Ja,  hm .  .  .       
Da,    .    .    .    ist
Die    .    .    . Sache die . . . .
Der Mörder liegt mit einem Herzinfarkt auf der Intensivstation im Spital.“
„ich warne sie Hühnerrasch! Sie werden mich mit solchen Meldungen nicht verarschen!!!!“ Mit lautem Schnauben legt der Bigboss den Hörer auf. Mit gewisser Erleichterung folgt Hühnerrasch seinem Vorgesetzten und legt ebenfalls  den Hörer auf. „Die Wahrheit ist manchmal so was von kratzbürstig, dass sie nur mit Ketschup halbwegs schmerzlos geschluckt werden kann." Mit geschlossenen Augen schlürft er den letzten Schluck aus der Kaffeetasse. Ob der Kommissar auch an Ketschup gedacht hat? 
    Aufmüpfiges Vibrieren kitzelt Kärnbeiss am Bauch, „Ach, muss das sein? Hätte da so viele schöne Gedanken; Wenn nur dieser halb tote Mann nicht wäre.“ Er zieht sein Handy aus der Hosentasche, „Der Chef!“ und knipst an: „Kärnbeiss sie werden in einer Stunde von Gruber abgelöst, machen sie sich parat.“ „Jawohl Chef!“ Erschrocken blickt Kärnbeiss in die Runde, als an den Apparaten sämtliche Lichter zu blinken beginnen und ein gellender Sirenenton abgeht. Im Laufschritt nähernde Personen. Die Türe wird aufgestoßen und Ärzte und Krankenschwestern stürmen zum Bett. Ein Pfeifton meldet den Herzstillstand. Kärnbeiss meint: „Ob hier eine Wiederbelebung sinn macht?“ Weheline steht zitternd am Fußende des Bettes und ruft: „Nein Opa! Du darfst nicht sterben! Sonst erfahren wir nie, wo du deinen Reichtum vergraben hast.“ Arzt und Krankenschwestern machen betretene Gesichter. Der Arzt stellt fest: „Herr Bengasius Fischer ist leider verstorben und kann nicht wieder zurückgeholt werden.“     
  Die Zeitung schreibt: „Hauptkommissar Hühnerrasch versetzt bei der Verhaftung den Hundertzehn Jährigen Mörder in den Tiefschlaf, Bengasius Fischer wacht nicht mehr auf. was ist da geschehen?“
Der Staatsanwalt hat eine Untersuchung angeordnet.
    „War doch nur ganz kurz am Tatort und schon wollen die mir einen Fehler ankreiden.“
Hauptkommissar Hühnerrasch zieht Kärnbeiss aus dem Spital ab: „Sie übernehmen für kurze Zeit die Leitung meines Büros.“ Kärnbeiss steht da, mit offenem Mund und geweiteten Augen. „Ja,      .      ,    und
Was        .          ,     
mache ich              .      ,    .
,      dann?
Hühnerrasch: „Sie nehmen Telefongespräche entgegen und leiten sie weiter. Weiter koordinieren sie die Einsatzkräfte.“ „Nehmen sie die Hand aus der Hosentasche, Werden wohl nicht Weheline darin versteckt haben!“ Kärnbeiss: „Nein, aber das Handy kitzelt so am Bauch, muss es heraus nehmen.“ Hühnerrasch: „Sie dürfen es auch küssen.“
Beim Verlassen seines Büros sieht Hühnerrasch Weheline aufgeregt mit jemanden diskutieren. „Ein gebrochenes Herz sieht wohl anders aus.“ Mit nachdenklicher Miene und düsteren Gedanken, ein Seufzer entrinnt seiner Brust, steigt Hühnerrasch ins Auto ein. „Am liebsten würde ich diesen Wortsezierer bei der Zeitung Eines saftig in den Hintern treten, damit diese Arschgeige sich an bessere Zeiten erinnern möge.“

*
© F. Puschnik

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von chichi† (80) (13.11.2012)
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AZU20 meinte dazu am 13.11.2012:
Grinse mit. LG
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franky antwortete darauf am 13.11.2012:
Hi liebe Gerda, lieber Armin,

Danke für euren Besuch und Mitbringsel, Hühnerrasch wird sich ser darüber freuen

Liebe Grüße

Franky
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Kommentar von AchterZwerg (65) (13.11.2012)
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Kommentar von Möwe (63) (14.11.2012)
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franky
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Veröffentlicht am 13.11.2012, 2 mal überarbeitet (letzte Änderung am 13.11.2012). Textlänge: 545 Wörter; dieser Text wurde bereits 731 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 03.12.2019.
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