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O silêncio

Gedicht zum Thema Stille


von Lisboeta

Como tudo se torna diferente
Na perda dos dias e dos anos.

Dantes não conseguia passar uma hora
Sozinha na habitação entre o silêncio.
A constante ausência de movimento
Fantasiava-me um mundo pouco grato
De monstros e criaturas impertinentes.

Hoje, sinto o mesmo silêncio envolvente,
Quando todos se ausentam e eu respiro
A liberdade, sem esses tantos deveres
Considerando sempre outros em redor.

Gosto sim das crianças que acompanho
Quando os pais demoram ou não vêm.
Mas quanto mais preferiria aqui ficar 
No longo silêncio, nesta ausência curta
Daqueles que saíram felizes para fora.

As crianças recompensam com sorrisos
Os momentos em que enervam birrentos.
Os miúdos reconfortam com carinhos a dor
De eu ter de ausentar-me do meu refúgio.

Só esse dinheiro ganho dia a dia é sujo
E tem cheiro a divisas velhas e velhacas.
Pudesse eu levar pela mão esses meninos
Sem ter de receber por eles um centavo...

Mas as moedas vis e insanas entrepõem-se
E só elas, malditas, me obrigam a interromper
Este silêncio sem futuro, no qual eu gostaria
De amolecer, adormecer, dormir até àquele dia
Em que já não haja mais tempo para acordar.


01.12.2012

Anmerkung von Lisboeta:

Übersetzung von Thomas
(mit bestem Dank)

Die Stille

Wie alles anders wird,
Während der Verluste der Tage und Jahre.

Früher schuf ich es nicht, eine Stunde allein
In der Stille der Wohnung zu verbringen.
In der ständigen Abwesenheit von Bewegung
Fantasierte ich eine unangenehme Welt
Aus Monstern und impertinenten Kreaturen.

Jetzt verspüre ich dieselbe ausufernde Stille,
Wenn alle sich entfernen und ich atme
Die Freiheit ohne die vielen Pflichten,
Die immer die anderen berücksichtigt.

Ich liebe ja die Kinder, die ich begleite,
Wenn die Eltern sich verspäten oder gar nicht kommen.
Aber wie viel mehr würde ich hier bleiben
In langer Stille, in kurzer Abwesenheit
Derer, die glücklich das Haus verließen.

Die Kinder belohnen die Momente
Mit Lächeln, da sie stur nerven.
Die Kinder spenden Trost vor dem Schmerz,
Meinen Zufluchtsort verlassen zu müssen.

Nur das Geld, das ich Tag für Tag verdiene, ist schmutzig
Und riecht nach alten, betrügerischen Devisen.
Wenn ich könnte, würde ich auch ohne einen Cent
Diese Kinder an die Hand nehmen.

Aber diese niederträchtigen und wahnsinnigen dazwischentretenden Münzen
Und nur sie, die Verfluchten, zwingen mich dazu, diese Stille
Ohne Zukunft zu unterbrechen, in der ich so gern
Bis zu dem Tag erschlaffen, einschlafen, schlafen würde,
In der es keine Zeit mehr zum Aufwachen gibt.



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Kommentare zu diesem Text


Kommentar von MattenTheo (57) (15.02.2013)
Dieser Kommentar ist nur für eingeloggte Benutzer lesbar.
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Lisboeta meinte dazu am 16.02.2013:
Guck Mal da! Der verlorene Sohn!

Es freut mich zu wissen, dass du noch lebst! Und hoffentlich glücklicher als früher. Es würde mich sehr freuen. Und vielen Dank für die Korrektur. Ich werde in der nächsten Woche sie konzentriert betrachten. Mein Sohn hat morgen Geburtstag und sonst arbeite ich viel.

Du weißt ja, wie ich für jede Korrektur dankbar bin. Deine Prognose, es würde sich jemand finden, der besser als du meinen Texte übersetzen könnte, hat sich nie bestätigt. Es macht zu viel Arbeit und keiner hat Zeit oder keiner kann Portugiesisch. Muss doch mich damit abfinden. Das Schreiben bleibt ein Traum ohne praktische Seite, wie vieles anderes im Leben.

So weit ich auf die Schnelle beurteilen konnte, hast vielleicht die Inspiration von meinem Gedicht bekommen, was auch nicht ohne Weiteres zu merken ist, aber mehr nicht. Habe nichts dagegen, bin vielleicht ein bisschen geehrt.

Denke daran, dass du noch eine Internetseite offen hast. Entschuldigung, aber könnte es sein, du hast es vergessen.

Grüße und viel Glück

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Veröffentlicht am 01.12.2012, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 14.03.2013). Textlänge: 195 Wörter; dieser Text wurde bereits 906 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 14.01.2020.
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