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Die Zeit hat eine Haut um mich gelegt

Kurzgedicht zum Thema Zeit


von Georg Maria Wilke

Die Zeit hat eine Haut um mich gelegt
zarte Schichten
der Erinnerung –
es liegt das Gestern
tief in dem Gewebe,
so dass ich heute lebe
lebe! - lebe? -
und auch der Morgen
blüht wie eine Rose zart
an seiner Oberfläche
in die ich mein
Empfinden steche.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von chichi† (80) (15.12.2012)
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AronManfeld (43) meinte dazu am 15.12.2012:
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Georg Maria Wilke antwortete darauf am 15.12.2012:
Lieber Aron, wenn man da vor-haut, kann man manchmal dahinter schauen.
Einen lieben Gruß, Georg
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Kommentar von KoKa (44) (15.12.2012)
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Kommentar von AchterZwerg (65) (15.12.2012)
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Lluviagata
Kommentar von Lluviagata (15.12.2012)
Ja, die Haut hält viel aus, nur, man soll sie nicht bis zum Platzen reizen, alldieweil es darunter brodeln kann ...

Guter Vergleich, lieber Georg!
Schön, wieder etwas von dir lesen zu können!

Liebe Grüße
Llu ♥
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Kommentar von SigrunAl-Badri (52) (16.12.2012)
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Kommentar von Käuzchenkuhle (57) (16.12.2012)
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AchterZwerg
Kommentar von AchterZwerg (09.11.2019)
Wunderbar gelungen
Nichts zu viel und nichts zu wenig: Perfekt!

Gruß ins Offline
der8.
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Georg Maria Wilke
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Veröffentlicht am 15.12.2012. Textlänge: 45 Wörter; dieser Text wurde bereits 877 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 21.05.2020.
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