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und Erde hinüber

Gedicht zum Thema Abschied


von Anantya

Dieses Sterben verschweigen
kann ich nicht.
Brichst du hinaus aus mir wie Wahn.
Dass ich dich aushauche, hinab
weit unter mein Herz

und Erde hinüber.

Im Frühling
steht die Wiese satt
auch um die Toten

und grün so wie der Fink,
der über dein Grab hin lernt zu tanzen.

 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von MarieM (55) (23.12.2012)
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Anantya meinte dazu am 23.12.2012:
Vielen lieben Dank, Marie! Ich wünsche dir ebenso ein schönes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Lg, Julia
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Dieter Wal
Kommentar von Dieter Wal (23.12.2012)
Ließ mich an den begnadet morbiden Lyriker Thomas Bernhard denken mit seinem schmalen und umso gehaltvolleren Lyrikband "In Hora Mortis", aber auch an Rilkes Requiem für Wolf Graf von Kalckreuth, was nicht heißen soll, dein Gedicht hätte sich an sie angelehnt.

"Dass ich dich aushauche" erinnerte mich an Rilkes:

Dass ich dich begänne
zu sagen, Toter der du bist; du gerne,
du leidenschaftlich Toter.


 Rilkes Requiem

Es gibt über besagtes Requiem zwei sehr schöne in einem Band versammelte Essays von Ortrud Gutjahr und David Graf von Kalckreuth. K&N, 2005
(Kommentar korrigiert am 23.12.2012)
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Anantya antwortete darauf am 23.12.2012:
Danke dir, Dieter, für den Kommentar und den Link. Hm, ich liebe Rilke ... Für mich gibt es keinen zweiten wie ihn, auch wenn ich jetzt endlich begonnen habe auch Anderes zu lesen. Thomas Bernhard war noch nicht dabei, aber vielleicht komm ich noch dazu. Ich wünsche dir ein schönes Weihnachtsfest!
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Lluviagata
Kommentar von Lluviagata (23.12.2012)
Sehr sehr berührend. Danke dafür!

Frohe Weihnachten Dir!

Liebe Grüße
Llu ♥
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Anantya schrieb daraufhin am 23.12.2012:
Und danke dir, freut mich immer von dir zu hören! Dir auch ein besinnliches Weihnachten! Ganz liebe Grüße, Julia
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W-M
Kommentar von W-M (23.12.2012)
ein äußerst starkes gedicht
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Kommentar von AchterZwerg (65) (23.12.2012)
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wa Bash
Kommentar von wa Bash (23.12.2012)
großes kino, gefällt mir sehr gut ...
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AZU20
Kommentar von AZU20 (23.12.2012)
Dir ein gesegnetes Weihnachtsfest und lG
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Kommentar von Regentrude (53) (23.12.2012)
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BeBa
Kommentar von BeBa (23.12.2012)
Der Text berührt, nimmt den Leser sofort gefangen. Ausgesprochen gelungen und die lobenden Kommentare sind durchaus berechtigt. Meine Lieblingsstelle

Im Frühling
steht die Wiese satt
auch um die Toten


und in der nächsten Zeile dann der aktive Fink.

LG
Bernd
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Kommentar von KoKa (44) (23.12.2012)
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Anantya äußerte darauf am 24.12.2012:
Vielen Dank! Dir ebenso ein schönes Fest!
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Dieter Wal
Kommentar von Dieter Wal (04.01.2013)
Die Glättung in V. 1 hat dem Gedicht gut getan.
(Kommentar korrigiert am 04.01.2013)
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Kommentar von pahana (22) (11.01.2013)
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Anantya ergänzte dazu am 15.01.2013:
Du hast es auch so verstanden, wie ich es vorhatte ... danke, freue mich, lieber pahana!
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Kommentar von Schneewanderer (52) (26.01.2013)
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TrekanBelluvitsh
Kommentar von TrekanBelluvitsh (04.02.2013)
Ich habe dein Gedicht öfters gelesen. Und mit jedem Mal fand ich es... böser! Es sind nicht immer die großen Kanonen, die den Spatz erlegen. Zuweilen reicht eine kleine Nadelspitze.

Pfffffft... Die Luft ist raus.

In diesem Sinne: Auf den nächsten Sonnenschein!
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Kommentar von gaby.merci (61) (13.05.2013)
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managarm
Kommentar von managarm (17.07.2013)
"Im Frühling
steht die Wiese satt
auch um die Toten"

... und dann, so hofft man, kehrt die Gelassenheit zurück. Angeklopft hat sie wohl schon, wenn man diese Erkenntnis überhaupt haben kann.
Starkes und gleichzeitig sanftes Gedicht.
Gefällt mir ausgesprochen gut!
LG Frank
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Anantya meinte dazu am 17.07.2013:
Wow, vielen Dank, du hast es wirklich so verstanden, wie ich es gemeint habe Das freut mich natürlich auch. Ganz liebe Grüße an dich!
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managarm meinte dazu am 10.10.2013:
Ich lese mich nicht satt daran.
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Kommentar von Samhain (23) (02.12.2013)
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Anantya meinte dazu am 02.12.2013:
Oh, danke schön, freut mich!
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Füllertintentanz
Kommentar von Füllertintentanz (05.12.2013)
Bildhaft schöne Lyrik, einfühlsam und prägend, wirklich toll!
NG
Sandra
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Anantya meinte dazu am 06.12.2013:
Danke schön, liebe Sandra
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Matthias_B
Kommentar von Matthias_B (05.12.2013)
Als positiv ist die klare inhaltliche Strukturierung einzuschätzen, die in optischer Hinsicht sehr deutlich vorgenommen worden ist, sodass auch wirklich jeder jene nachvollziehen kann. Im Hinblick auf den Satzbau ist allerdings mittels der Hyperbata zwecks Topikalisierung und der Ellipsen schon eher die Grenze zur Deformierung überschritten worden; infolgedessen erscheint es notwendig, die Frage zu klären, ob das Innehalten beim Lesen geschieht, um die potenzielle Sorge, jeden Abschnitt in inhaltlicher Hinsicht nicht genug zu würdigen, zu lindern, oder um sich kritische Gedanken zu bereiten, warum die Syntax in einem lyrischen Text, der kein regelmäßiges Metrum aufweist, in diesem Ausmaß verunstaltet wird.
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Anantya meinte dazu am 06.12.2013:
Aus einem einzigen Grund, weil es sich genauso wie es da steht richtig angefühlt hat und deshalb auch keineswegs verunstaltet ist. Das ist nicht so schön rational und durchdacht wie dein Kommentar, aber es ist die Wahrheit. Danke dir für's Gedankenmachen und Kommentieren! Lg Anantya
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HarryStraight
Kommentar von HarryStraight (07.07.2015)
Das mit der satten Wiese hat mir besoders gefallen, da es den Toten irgendwie in Frage stellt. Er ist das nnnichts in einer immernoch belebten Welt.

Und das mit der Erde drüber kam auch gut nach den anderen körperbezigenen Zeilen, so unerwartet.

Also nicht schlecht, warum kein verlag?
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Veröffentlicht am 23.12.2012, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 02.01.2013). Textlänge: 49 Wörter; dieser Text wurde bereits 2.369 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 30.01.2020.
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