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Die Literatur bin ich

Tragödie zum Thema KeinVerlag


von Malik


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Oh wie ich leide unter diesen
Geisteszwergen, Ego-Riesen,
die mich bedrängen, Wort um Wort,
oh könnte ich doch bald hier fort!

Ständig werd ich angefeindet,
arg und übel nur beleumdet;
lasst mich doch in Ruhe dichten,
statt mich immer zu vernichten.

(Refrain:)
||: Zu Hilf, Ihr Leut, zu Hilf, Ihr Leut,
bin bei KV gefangen,
und kommt Ihr nicht und holt mich heut,
muss ich noch länger bangen. :||

Rechtschreibfehler, Satzbau, Rhythmus,
was angeblich da so mit muss,
Oh, Ihr kleinen Geister, Ihr!
Nicht wert ist Euer mein Papier!

Immer nur wird rumgemeckert,
bis Eure bittre Galle kleckert
Kritik solls sein? Na dankeschön.
Das dürft ich aber anders sehn.

||: Refrain :||

Ich hör den Neid in Euren Worten,
Ihr Mecker- und Sezierkohorten!
Da, wo bei andren ein Gehirn,
habt Leere Ihr hinter der Stirn.

Latein und Griechisch? Kein Problem.
Fremdwortbeschuss ist sehr bequem,
um Arroganz gut abzutarnen
und Eure Leser zu umgarnen.

||: Refrain :||

Sehr Ihr denn nicht, wie mein Genie
schon schreit vor lauter Agonie?
Meine Texte bluten, tränen!
doch das bringt Euch bloß zum Gähnen.

Was ICH schreib, ist Literatur!
Was Ihr macht, ist Gefasel nur.
Demagogen seid Ihr alle,
reißt die Leser in die Falle!

||: Refrain :||

Was für ein Sumpf der üblen Worte
hält mich fest an diesem Orte;
niemals kann ich ihm entfliehen,
mich selbst aus dieser Pampe ziehen.

Ach hätte doch die Qual ein Ende!
Ach, wenn ich doch den Löschknopf fände!
Dann würden alle um mich weinen,
in tiefer Trauer sich vereinen.

||: Refrain :||

KV wär tot! So ohne mich!
Was ist los? Ihr glaubt das nicht?
Wartet: ich werds Euch beweisen,
und vom Platz mich selbst verweisen.

Ich gehe jetzt! Gehabt Euch wohl!
Und nehme meine Texte mit.
Woanders schätzt man mein Talent,
auch wenn mich da noch keiner kennt.

||: Refrain :||

||: Refrain :|| (leiser werdend beliebig oft wiederholen)


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Kommentare zu diesem Text


TrekanBelluvitsh
Kommentar von TrekanBelluvitsh (16.01.2013)
Sehr offen.
Sehr Ehrlich.
SEHR NÖTIG.
SEHR WAHR!


Ach ja: Sehr gut.

T.B.
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Kommentar von Regentrude (53) (16.01.2013)
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Bergmann
Kommentar von Bergmann (17.01.2013)
Lieber Jan,
du beschreibst Normalitäten, da muss ich LuJa, loslosch und mich (z. B.) in Schutz nehmen ...
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tigujo
Kommentar von tigujo (17.01.2013)
.

Läßt Frust mitschwingen. Meiner schwingt mit.
Muss gleich und jetzt und auf meine Art dein Thema aufgreifen:

Alliterat

Es liegt halt, liegt in der Natur,
der meinen Sache, und die ist,
was ich da tipp ist Lit'ratur,
und was die andern, leider Mist.

Wie gerne tät ich unter Gleichen -
selbst wenn bloß primus inter pares -
doch wer kann mir das Wasser reichen?
Tja, niemand kann, das sagt viel Wahres.

Ich dürste, niemand kanns mir reichen,
das Wasser - Essig krieg ich bloß.
Der Schächer Grinsen einzig Zeichen.
Verhöhnt als König - ich, der groß!

Doch bald gibts Leichen


lieben gruß
tigujo
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Dieter Wal
Kommentar von Dieter Wal (17.01.2013)
Besonders nett:

"Geisteszwerge, Ego-Riesen,"

"Rechtschreibfehler, Satzbau, Rhythmus,
was angeblich da so mit muss,"
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loslosch
Kommentar von loslosch (17.01.2013)
herr lehrer, ich muss (auch) mal ...

schlussvers, variante: ... weil halt mich da noch keiner kennt. (rein logisch und selbstironisch.) lo
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Kommentar von AchterZwerg (65) (17.01.2013)
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (17.01.2013)
Für Tragödien gibt es keine Lösung, für Tragikomödien schon. Ich denke, es handelt sich um ein Tragikomödie.
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W-M
Kommentar von W-M (20.01.2013)
willst du (gemeint ist der autor) jetzt eine ernsthafte, literarische textkritik (schließlich wird der text unter einer literarischen gattungsbezeichnung hier eingestellt und bedient sich einer literarischen form) oder nur eine inhaltliche (also meinungen zum thema)? Wenn du nur eine mitteilung zu machen hattest oder dir luft zu verschaffen, hätte ich mir eine aktivierung der funktion "nicht kommentierbar" gewünscht! Für eine tragödie als untergattung des dramas vermisse ich den "klassischen" "VORHANG" am ende sozusagen als regieanweisung in klammern gesetzt. mir kommt es vor, als ob das lyrische ich in verschiedenen rollen spricht bzw. sogar verschiedene rollen annimmt, wie die rollen in einer antiken griechischen tragödie, und der chor aus ihr hier in form des refrains auftritt? der titel widerum verweist mich in anlehnung an ein bekanntes / berühmtes zitat in die zeit des absolutismus. muss ich den text also als versteckt politischen text deuten? zum inhalt selbst vermag ich mangels ausreichender kenntnis nur sehr wenig zu sagen. oder muss ich den text psychologisch als den hilfeschrei eines verwirrten geistet auffassen? interessant allerdings, dass malik als autor hier in kV lange geschwiegen hatte..
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Kommentar von Sumpfhunne (31) (22.01.2013)
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Kommentar von ichbinelvis1951 (64) (13.10.2014)
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Du da. Lies das.InhaltsverzeichnisDer Text, der Chef und das Ende der Welt
Malik
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Dies ist ein Beitrag des mehrteiligen Textes Seltsame und ergötzliche Geschichten von einem kleinen Portälchen.
Veröffentlicht am 16.01.2013. Textlänge: 300 Wörter; dieser Text wurde bereits 1.723 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 17.08.2019.
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