Login für registrierte Nutzer
Benutzer: Passwort:

Noch nicht bei KV registriert?
Jetzt registrieren!
KV ist kostenlos und werbefrei!

Neu bei uns:
Blickfang (01.06.), PandaOfLove (28.05.), kreativschlachten (27.05.), TheTramp (27.05.), raffzahn (25.05.), FurySneakerFreak (23.05.), LuiLui (21.05.), MadEleine (13.05.), DominiqueWM (04.05.), XtheEVILg (03.05.), Konkret (29.04.), JorLeaKan (25.04.)...
Übersicht aller neuen Autoren und Leser
Wen suchst Du?

(mindestens drei Buchstaben)

Zur Zeit online:
KeinVerlag.de ist die Heimat von 615 Autoren* und 70 Lesern*. Was es sonst noch an Neuem gibt, steht hier.

(*Im Gegensatz zu allen anderen Literaturforen zählen wir nur die aktiven Mitglieder, da wir uns als Community verstehen und nicht als Archiv toter Texte. Würden wir alle Nutzer zählen, die sich seit Gründung hier angemeldet haben, und nur die abziehen, die sich selbst wieder abgemeldet haben oder rausgeworfen wurden, kämen wir auf 14.988 Mitglieder und 436.005 Texte. Musste auch mal gesagt werden.)

Genre des Tages, 05.06.2020:
Historisches Drama
Drama mit geschichtlichen Stoffen und geschichtsphilosophischen Aussageabsichten
... und was wir daraus machen:

Ziemlich neu:  To Donald with love from Trekan too von TrekanBelluvitsh (29.05.20)
Recht lang:  Bürokratie und Nation von TrekanBelluvitsh (1409 Worte)
Wenig kommentiert:  abgewurgt von praith (noch gar keine Kommentare)
Selten gelesen:  To Donald with love von TassoTuwas (nur 86 Aufrufe)
alle Historischen Dramen
Lest doch mal ...einen Zufallstext!
Unser Buchtipp:

Weltbilder im Mittelalter: Perceptions of the World in the Middle Ages
von JoBo72
Projekte

keineRezension.de
KV woanders

keinVerlag.de auf Facebook
Eine Meinung: "Ich bin bei keinVerlag.de willkommen, weil ich gern schreibe" (AndroBeta)

Verwachsen

Anekdote zum Thema Traum/ Träume


von Leitmotivation

Ein Traum

Mein Weg geht durch eine Stadt. Die schmalen Häuser haben keine Türen und sind über den Weg gebeugt. Sie sind so schmal, dass ich mich frage, wie man in ihnen leben kann. Keines berührt das andere und nur in ihrer Höhe sind sie voneinander zu unterscheiden. Es ist menschenleer. Dann, auf einmal, kommt mir ein Mann auf Stelzen entgegen. Er trägt ein buntes Kostüm und wirkt glücklich. Sein Gesicht trägt keine Falten, und doch erscheint er mir sehr alt.
Weiter gehe ich zwischen den sonderbaren Häusern entlang, die sich nun über mir berühren. Dann wird es dunkel und wieder hell und ich finde mich auf Stelzen wieder und trage ein buntes Kostüm. Ich frage mich, ob es sich um die Stelzen und das Kostüm des Mannes handelt.
Ich muss mich jetzt beeilen, nach Hause zu kommen. Mit den Stelzen, so denke ich, ist der Weg schnell zurückgelegt. Ich lächle. Schon mit den ersten Schritten wird mir jedoch bewusst, dass mir das Laufen auf Stelzen große Schwierigkeiten bereitet. Größte Aufmerksamkeit muss ich darauf verwenden, nicht umzufallen. Immer wieder muss ich mich an den Häusern festhalten, um nicht in die Tiefe zu fallen.
Der Weg führt mich aus der Stadt hinaus in eine ländliche Gegend. Hier überkommt mich bald die Angst, noch einmal das Gleichgewicht zu verlieren, denn da sind keine Häuer mehr, an denen ich mich festhalten könnte. So beschließe ich, den Rest des Weges ohne Stelzen zurückzulegen.
An einen Baum gestützt ziehe ich ein Hosenbein des buntkarierten Kostüms hoch, um die erste Stelze zu lösen. Doch zu meinem Schrecken muss ich feststellen, dass die Stelzen fest mit meinen Beinen verwachsen sind. So sehr ich mich auch bemühe, es gelingt mir nicht, mich von ihnen zu trennen. Ich beschließe weiterzugehen und mir zu Hause zu überlegen, wie ich sie loswerde.
Doch kaum löse ich mich vom Baum, drohe ich, nach vorn umzukippen. Nur mit großer Anstrengung kann ich mein Gewicht nach hinten verlagern und den Sturz durch ein Festklammern am Baum verhindern. Ich unternehme einen neuen Versuch, doch wieder kann ich mich nur wenige Sekunden auf den Stelzen halten. Um Kräfte und Konzentration zu sammeln, lege ich eine kurze Pause ein, doch auch der anschließende Gehversuch scheitert. Mir ist kalt und es wird dunkel. Noch einmal, ein letzter Versuch! Doch nun kann ich mich überhaupt nicht mehr bewegen. Meine Beine sind mit dem Baum verwachsen.

© 2002-2020 keinVerlag.de   Impressum   Nutzungsbedingungen 
KV ist kein Verlag. Kapiert?
© 2002-2020 keinVerlag.de