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Manchmal

Text


von Hillarts

Manchmal wünschte ich, ich hätte eine Freundin. Eine Frau, die mich zärtlich küsst und mir sagt, dass alles in Ordnung ist. Eine Frau die für mich da ist und an mich glaubt, die meinen Traum sehen kann und ihn mit mir teilt.

Dinge, die nur in einem einzigen Kopf existieren sind Wahnvorstellungen.
Dinge werden erst real, wenn zwei Menschen sie wahrnehmen.

Manchmal wünschte ich, ich hätte eine Dame um mich, die wie der Sonnenaufgang an einem lauen Frühlings-morgen meine Seele streichelt. Der Blütenduft vereint mit dem Geruch des Taus der Morgenstunden.
Manchmal wünschte ich, ich hätte eine Schönheit um mich, schöner als die erste Knospe im Frühling, farbenfroh und lebensbejaend. Ein Spiegel, ein Partner, ein Punkt in dem sich Wünsche verlieren um variiert zu werden. Eine feste Richtung aus der die eigenen Träume wiederkehren, sich nicht mehr im All verlieren, bis ich nicht mal mehr den geringsten Schimmer von ihnen erkennen kann. Eine Person, die mir Augen, Mund und Ohren ist, wenn meine nicht mehr ausreichenden Abstand zum Erlebten bieten.

Manchmal wünschte ich, du wärst hier und erkenntest meinen Auftrag. Wärst mir, was du bist.
Manchmal wünschte ich, der Kaffee schmeckte endlich wieder gut, endlich wieder wie von dir gekocht.

Manchmal, wenn ich so denke, dann stehe ich auf und geh kacken.

 
 

Kommentare zu diesem Text


princess
Kommentar von princess (20.01.2013)
Mensch, Hillarts, da lese ich mich so rein in die schmeichelnden Töne dieses Textes. Und wie von Elfenhand gezaubert schweben zwei Liebende in den imaginierten Wolken des blauen Frühilingshimmels über mir (also, ich tu jetzt mal so, als ob Frühling wäre). Schön, schöner, am schönsten.

.
.
.

Dann

dieses

unromantische

Ende.

Kann ja wohl nicht wahr sein! :-)

Liebe Grüße, princess
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Hillarts
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Veröffentlicht am 20.01.2013, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 20.01.2013). Dieser Text wurde bereits 473 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 11.02.2018.
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