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Im Blau der StilleInhaltsverzeichnisKälte im deutschen Gedicht zwischen 1804 UND 2017

Jan Lindner (Janoschkus) und Roman Israel lasen bei periplaneta, Berlin, 23.02.2013.

Skizze


von Dieter Wal

Machte gestern zahlreiche Fotos der Lyriker   Jan Lindner (Janoschkus), *1985, und  Roman Israel, *1979, und   des Projektmanagers und Autors Thomas Manegold vom Verlag & Mediengruppe "periplaneta".

Thomas moderierte den Abend, an dem Jan und Roman aus Leipzig nebeneinander auf einer Couch sitzend vor Mikrophonen lasen.

Es wurde ein Podcast der Veranstaltung erstmals aufgezeichnet, den sich demnächst alle ansehen und anhören können.

Der Abend war wundervoll. Jan Lindner las seinen sprachmächtigen äußerst anschaulichen Sonettenkranz unter dem Titel "Die Siedlung am Fluss", der in verschiedenen Sonetten höchst virtuos und spielerisch Miniaturgeschichten erzählte:

I. Im Rausch, II. Krieg, III. Die Kinder, IV. Der alte Fischer, V. Tornado, VI. Die Straße, VII. Der letzte Brief, VIII. Die Spannungsquelle, IX. Die Kirche unter Strom, X. Das Mädchen, XI. Im Rollstuhl, XII. Der Bergkoloss, XIII. Die Angst im Park, XIV. Ein neuer Tag und das krönende Meistersonett: Die Siedlung am Fluss.

Alles aus seinem neusten Teddyband (S. 15 bis 28). Auch sein Meistersonett am Ende donnerte gewaltig. Donnernder Applaus ließ nicht lange auf sich warten.

Jan las in mehreren Folgen anschließend nach erheiternden und informativen Werkgesprächen und witzigen Dialogen zwischen den Autoren weitere Gedichte und Prosa, die ebenso wortgewaltig und begeisternd waren.

Der für Jan Lindner um sechs Jahre ältere Roman Israel hatte vier illustrierte Bücher mit Prosa und Lyrik im Gepäck. Leider war ich so uncool, nicht genug Geld für alle mitgebracht zu haben und ein EC-Kartengerät hatte der Verlag, in dem die Veranstaltung stattfand, leider nicht. So werde ich heute Abend für ihre nächste Lesung in Berlin Lichtenberg genug Geld mitbringen. Roman, der bisher leider noch nicht hier mit im Forum veröffentlicht (Ich bleib am Ball, vielleicht lässt er sich überzeugen!), trug fulminant intelligente und nicht selten überaus witzige, anschauliche Gedichte vor. Sie waren mitunter tendenziell surrealistisch.

Ihr momentan überwiegend von Slam-Veranstaltungen derzeit lebender Gelegenheits- Literaturstipendiat erteilt Kurse in kreativem Schreiben, und erhielt eine  solide "Grundausbildung" als Rezitator durch Slam-Poetry-Darbietungen, denn da gilt mehr die super Show bzw. seine enormen Fähigkeiten als rhetorischer Sprecher eigener Texte. Er hat es voll drauf.

Auch Thomas Manegolds Bücher sah ich mir genauer an. Der hat es nicht minder drauf. Er moderierte sensationell und wirkte etwas erschüttert auf meine toternst gemeinte Frage, was er von Aufklärung hielte.

Seine satirisch angehauchten Texte sind nämlich im Geist der Aufklärung geschriebene unterhaltsame und poentierte Geschichten und Gedichte. Seine Form von Aufklärung ist mitunter allerdings wesentlich unterhaltsamer als die der klassischen Autoren des Zeitalters der Aufklärung im 18. Jahrhundert.


Im Blau der StilleInhaltsverzeichnisKälte im deutschen Gedicht zwischen 1804 UND 2017
Dieter Wal
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Dies ist ein Absatz des mehrteiligen Textes «Bienen besuchen mich» - Literatur-Essays. Literatenportraits..
Veröffentlicht am 24.02.2013, 3 mal überarbeitet (letzte Änderung am 27.02.2013). Textlänge: 410 Wörter; dieser Text wurde bereits 1.054 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 30.03.2020.
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