Szenen, Tränen und Migränenhintergründe

Lautgedicht zum Thema Worte

von  Didi.Costaire

Dieser Text gehört zum Projekt    Die Leser strahlen
Wenn Venus wen mit wenig Zähnen,
zehn Zehen, Superbrain und Venen
erwähnt, denkt sie an Wayne und Szenen
obszönen Inhalts auf den Kähnen,
gelenkt von schönen Kapitänen.
Die angeln sich vorm Kap Muränen,
die scheinbar den Moränen ähneln,
noch mehr als Hähnen und Hyänen.

***************

Ein Trainer möchte Dänen dehnen,
doch denen kommen laufend Tränen.
Sie werden selbst im Auto gähnen,
wenn sie sich dort beim Training wähnen,
bei autogenen Trainern – jenen
mit Auto-Genen, Muskeln, Sehnen,
nebst Sehnsüchten, sich an Rumänen
mit langen Mähnen anzulehnen,
und Lene macht mit souveränen
Bewegungen mondäne Strähnen
für die Migranten mit Migränen,
durch frisches Tönen nach dem Föhnen.

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Kommentare zu diesem Text

KoKa (44)
(26.02.13)
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 Didi.Costaire meinte dazu am 26.02.13:
Nein, das war keine Arbeit.

 Bergmann (26.02.13)
Besonders schön der aufatmende letzte 'Reim'!
Du gehörst zu den Experimentellen hier auf kv, wenn auch im Lager der auf Form Beharrenden, was mich nicht stört.

Ich habe vor Zeiten auch mal Variationen dieses Reims geschrieben:


Tränen

Memento Sorry anno MCMLXXXV

Was tun? Die Schüler wollen nur noch gähnen.
Ihr ganzes Trachten und ihr ganzes Sehnen
besteht darin, das Nichtstun auszudehnen.
Total frustriert zerfließe ich in Tränen!

Sie blicken auf die Uhr gleich den Hyänen,
sodass es nur noch Stunden gibt, in denen
sogar das Schlafen stört auf harten Lehnen -
so reiht sich Frust an Frust in langen Strähnen.

Wer hat die Worte, alles zu erwähnen?
Die Klasse schweigt fatal in allen Szenen,
phlegmatisch staut das Blut sich in den Venen -

Und neben vielen andern Phänomenen
übt sie betont elegisch sich im Gähnen -
total frustriert zerfließe ich in Tränen!


LG, Uli

 Didi.Costaire antwortete darauf am 26.02.13:
Hallo Uli,
die Schule bereitet eben doch aufs Leben vor. Jedenfalls dreht es sich in meinem bislang einzigen, dir bekannten   Ein-Reim-Sonett um die Monotonie in der Arbeitswelt.
Gereimte Verse hingegen können zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen führen, sogar wenn die Reime fast identisch im Haufen vorkommen. Es gibt immer noch viel zu expermentieren.
Danke für deinen Kommentar und liebe Grüße, Dirk

 princess (26.02.13)
Durch meine alten Großhirnvenen
jagen nun Impulsfontänen!
:-)

Liebe Grüße, Ira

 Didi.Costaire schrieb daraufhin am 27.02.13:
Ich hoffe, dein Kreislauf kommt nicht durcheinander.
Danke und liebe Grüße, Dirk
chichi† (80)
(26.02.13)
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 Didi.Costaire äußerte darauf am 27.02.13:
Danke, Gerda! Schöne Grüße, Dirk

 Peer (26.02.13)
Ja, Dirk, mon compliment für die Fleißarbeit. Amüsant zu lesen.;-)
LG Peer

 Didi.Costaire ergänzte dazu am 27.02.13:
Es freut mich, wenn das Lesen Spaß bereitet.
Danke und schöne Grüße, Dirk

 Lluviagata (26.02.13)
SUPER!!! Zungen- und Halsbrecherisch wie sonst was! :D Herrlich!

Liebe Grüße
Llu ♥

 Didi.Costaire meinte dazu am 27.02.13:
Ob ich mal mit Leseunfallversicherungen handeln sollte...
Danke fürs Kompliment und liebe Grüße, Dirk

 AZU20 (26.02.13)
Da strahlt der Leser ob dieser guten Arbeit. LG

 Didi.Costaire meinte dazu am 27.02.13:
So wünscht man sich das. Danke und liebe Grüße, Dirk
ichbinelvis1951 (64)
(26.02.13)
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 Didi.Costaire meinte dazu am 27.02.13:
Hallo Klaus,
wenn die deutsche Fußball-Nationalelf im September zum Quali-Rückspiel bei der kleinen dänischen Minderheit von den windigen Färöer Inseln antreten muss, werden es Fönfrisuren in jedem Fall schwer haben.
Danke für deine Verse und liebe Grüße, Dirk
(Antwort korrigiert am 27.02.2013)
asche.und.zimt (24)
(26.02.13)
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 Didi.Costaire meinte dazu am 27.02.13:
Danke für deine differenzierte Analyse und die daraus resultierende Anerkennung. Speziell bei diesem Gedicht stehen die Inhalte in der Tat zurück gegenüber Verspieltheit und dem Wunsch, Zeilen von seltener Eleganz zu kreiern.
Liebe Grüße, Dirk

 Dieter_Rotmund (07.03.13)
Also ich kann keine Ähnlichkeit zwischen einer Muräne und einer (Gletscher-)Moräne erkennen, außer vielleicht die längliche Form, aber das ist auch schon alles...

Zweiter Teil gefällt mir besser, bis auf die doch recht plötzlich auftauchende Frisöse (schreibt man das so?).

 Didi.Costaire meinte dazu am 07.03.13:
Nun ja, die Ähnlichkeit zwischen Muränen und Moränen sind rein klanglicher Natur, so wie aus gleichem Grund auch von den Rumänen letztlich nur die Mähnen übrig bleiben, die danach rufen, frisiert zu werden. Inhaltlich darf man das nicht zu ernst nehmen.
Danke für deinen Kommentar und schöne Grüße, Dirk
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