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Die Leiden des jungen D.

Witz zum Thema Erotik


von Dieter Wal

Für Baukis.

Die Baucis hat den Philemon
und ich als rechter Musensohn
such ständig nach Inspiration.
Das kann doch so nicht bleiben,
man muß für Küsse schreiben.

Herr Goethe hat die Frau von Stein,
ich sitz in meinem Kämmerlein
und nicke schon im Dämmer ein,
das ist kein sanftes Schweben.
So kann kein Dichter leben.

Selbst Donald Duck hat Daisy noch
und da, wo Sean O´Casey kroch,
wird heut der Kunstfreund lesen:
„Er ist ein Mensch gewesen.“

Auch Walther von der Vogelweide
schlief nicht allein auf seiner Heide.
Er hielt unter dem Lindenbaum
in seinen Armen einen Traum.
Der Faust fand bald sein Gretchen.
Wo, bitte, bleibt mein Mädchen?

Und König Salomon diktiert:
„Wer jetzt kein Weib hat, oh der irrt!“
Ich bin ja völlig ungeniert,
doch wer wie ich nach Frauen stiert,
damit er schnell sein Herz verliert,
der muß es wohl behalten,
der seufzt bei den Verknallten.

Die Comics, Bibeln, Dramen sind
nicht mal mehr Haschen nach dem Wind,
sind bestenfalls noch Blätterrauschen
und niemand will den Blättern lauschen.
Statt Küssen wird der Freud zitiert,
die Freud wird freudig sublimiert.

Anmerkung von Dieter Wal:

5. August 1998.


 
 

Kommentare zu diesem Text


EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (04.03.2013)
Die Moral von der Geschicht:
Ohne Weiber geht die Chause nicht.
Wir sollten nicht mehr sublimieren,
küssen, küssen, uns nicht zieren.
diesen Kommentar melden
AZU20 meinte dazu am 19.11.2013:
Einverstanden. LG
diese Antwort melden
EkkehartMittelberg antwortete darauf am 19.11.2013:
Mir wird erst jetzt, beim zweiten Lesen, voll bewusst, wie entzückend witzig dieses Gedicht ist.
diese Antwort melden
Dieter Wal schrieb daraufhin am 19.11.2013:
Freut mich.
diese Antwort melden
MelodieDesWindes
Kommentar von MelodieDesWindes (04.03.2013)
Kerlkerlkerl, was du in den Jahren so gedichtet hast - schon beeindruckend. Allein, dass es wieder aktuell erscheint, erinnert mich an die "Zueignung": "Ihr naht Euch wieder / schwankende Gestalten..." VG MDW
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Dieter Wal
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Dies ist ein Absatz des mehrteiligen Textes Goethe.
Veröffentlicht am 04.03.2013, 10 mal überarbeitet (letzte Änderung am 27.12.2017). Dieser Text wurde bereits 1.123 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 22.06.2018.
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