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Gold, Weihrauch und Myrrhe

Legende zum Thema Weihnachtsgeschichte


von Dieter Wal

Für Hans Werner Hoffmann

Vor zweitausend Jahren ritten drei persisch gekleidete Männer auf ihren Kamelen nach Bethlehem. Sie bevorzugten die kürzest mögliche Strecke, sattelten tagsüber ihre Tiere ab und kamen nachts zügig voran.

Die Drei kannten sich lange. Ein Schriftgelehrter, ein Astronom und ein Priester. Sie folgten einem Sternbild, das sie zum Sternensohn Mithras, dem Auge Ahuramazdas führen sollte.

Als sie in Israel ankamen, blieb der Stern über Bethlehem. Mirjam, Joseph Ben Jakows Frau, hatte ein Kind geboren. Sie hielt den Säugling in ihren Armen. Das Kind war eingeschlafen, schlug jedoch seine klaren Augen auf.

Der Priester sah kurz zu seinen Begleitern. Darauf sprachen sie Segensworte, legten Gold, Weihrauch und Myrrhe zu Füßen des Kindes und gingen.

Der Schmuck der Priesterastronomen verschwand in der Dunkelheit. Auf dem Stall lag das Licht ewigen Friedens. Joseph blickte in die Augen seiner Frau, sah das glückliche Kind und weinte.

Anmerkung von Dieter Wal:

4. September 1996. 5. März 2013. 9./10. Januar 2014. 27./28. Dezember 2018.


 
 

Kommentare zu diesem Text


Kommentar von chichi† (80) (05.03.2013)
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Dieter Wal meinte dazu am 05.03.2013:
Tendenzieller Schwachsinn. Danke. Wird schnell geändert.
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Kommentar von Gruszka (62) (05.03.2013)
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Dieter Wal antwortete darauf am 05.03.2013:
Nö. Textoptimierung findet statt, sobald Zeit dafür vorhanden ist. Unabhängig der Jahreszeiten. So wurde heute auch z. B. ein Sommergedicht, 1. Version 1989, (hoffentlich) verbessert. Aber schon gewöhnungsbedürftig, eine Weihnachtsgeschichte im Frühling zu lesen. Nur, warum auch nicht? ;) LG
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BellisParennis schrieb daraufhin am 08.01.2014:
Sind Menschen, die Visionen in Träumen empfangen, heilige Menschen?
Die Frage ist durchaus ernst gemeint, es würde mich interessieren.
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Dieter Wal äußerte darauf am 09.01.2014:
Jeder Mensch träumt manchmal luzid. Häufiger in Phasen von Umwälzungen. Zum Thema: https://de.wikipedia.org/wiki/Heilig
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Gold und PyritInhaltsverzeichnisNoli me tangere *
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Dies ist ein Absatz des mehrteiligen Textes «Into the holy Now.» - Theologische und politische Texte..
Veröffentlicht am 05.03.2013, 31 mal überarbeitet (letzte Änderung am 02.01.2019). Textlänge: 143 Wörter; dieser Text wurde bereits 1.405 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 18.04.2019.
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