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Die Stille (Übersetzung aus dem Portugiesischen)

Gedicht zum Thema Stille


von Lisboeta

http://www.keinverlag.de/texte.php?text=336075


Wie alles anders wird,
Während der Verluste der Tage und Jahre.

Früher schuf ich es nicht, eine Stunde allein
In der Stille der Wohnung zu verbringen.
In der ständigen Abwesenheit von Bewegung
Fantasierte ich eine unangenehme Welt
Aus Monstern und impertinenten Kreaturen.

Jetzt verspüre ich dieselbe ausufernde Stille,
Wenn alle sich entfernen und ich atme
Die Freiheit ohne die vielen Pflichten,
Die immer die anderen berücksichtigt.

Ich liebe ja die Kinder, die ich begleite,
Wenn die Eltern sich verspäten oder gar nicht kommen.
Aber wie viel mehr würde ich hier bleiben
In langer Stille, in kurzer Abwesenheit
Derer, die glücklich das Haus verließen.

Die Kinder belohnen die Momente
Mit Lächeln, da sie stur nerven.
Die Kinder spenden Trost vor dem Schmerz,
Meinen Zufluchtsort verlassen zu müssen.

Nur das Geld, das ich Tag für Tag verdiene, ist schmutzig
Und riecht nach alten, betrügerischen Devisen.
Wenn ich könnte, würde ich auch ohne einen Cent
Diese Kinder an die Hand nehmen.

Aber diese niederträchtigen und wahnsinnigen dazwischentretenden Münzen
Und nur sie, die Verfluchten, zwingen mich dazu, diese Stille
Ohne Zukunft zu unterbrechen, in der ich so gern
Bis zu dem Tag erschlaffen, einschlafen, schlafen würde,
In der es keine Zeit mehr zum Aufwachen gibt.

Anmerkung von Lisboeta:

http://www.keinverlag.de/texte.php?text=336075


O silêncio


Como tudo se torna diferente
Na perda dos dias e dos anos.

Dantes não conseguia passar uma hora
Sozinha na habitação entre o silêncio.
A constante ausência de movimento
Fantasiava-me um mundo pouco grato
De monstros e criaturas impertinentes.

Hoje, sinto o mesmo silêncio envolvente,
Quando todos se ausentam e eu respiro
A liberdade, sem esses tantos deveres
Considerando sempre outros em redor.

Gosto sim das crianças que acompanho
Quando os pais demoram ou não vêm.
Mas quanto mais preferiria aqui ficar
No longo silêncio, nesta ausência curta
Daqueles que saíram felizes para fora.

As crianças recompensam com sorrisos
Os momentos em que enervam birrentos.
Os miúdos reconfortam com carinhos a dor
De eu ter de ausentar-me do meu refúgio.

Só esse dinheiro ganho dia a dia é sujo
E tem cheiro a divisas velhas e velhacas.
Pudesse eu levar pela mão esses meninos
Sem ter de receber por eles um centavo...

Mas as moedas vis e insanas entrepõem-se
E só elas, malditas, me obrigam a interromper
Este silêncio sem futuro, no qual eu gostaria
De amolecer, adormecer, dormir até àquele dia
Em que já não haja mais tempo para acordar.


01.12.2012



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