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Kurzprosa zum Thema Liebe und Vertrauen


von Mondsichel

Erneut bin ich Dir begegnet auf den Pfaden zwischen den Welten. Und ich sah in Deinen Augen was Deine Lippen nicht zu sprechen wagten. Für einen Moment glaubte ich Klang zu vernehmen, doch die Stille war viel lauter. Dein Blick sagte so viel. Unerträglich die Gedanken und Emotionen, der Kuss der nie gegeben. Und wie sehr das Fleisch sich auch sehnte, wie sehr die Seele auch schrie. Ich wandte mich ab und floh hinauf, in das Nichts, wo alles seinen Ursprung findet. Hab gehofft dort im Stillen Rauschen der Energie vergessen zu können, doch sah ich noch immer das Funkeln in Deinen Tiefen. Und egal wie weit ich auch flog, die Federn Deiner Schwingen streichelten mein Gesicht. Eh ichs mir versah warst Du mir näher als der Atemhauch, der von meinen Lippen sprang. Und wieder versank ich in diesen Augen, die wortlos mich baten, endlich zu sprechen. Ein Beben auf schweigendem Angesicht. Ich schloss die Augen und spürte nur Deinen Odem auf meiner Seele. Ich riss mich los, drang erneut durch die Ebenen, heimwärts, in die Arme der Finsternis. Die mich wiegte und mir Trost spendete. Konnte sie auch die Wunde des Herzens nicht heilen. Und ich werde hier verweilen, bis zum neuen Tag. Der mir den Mut dann endlich geben mag, wieder in Deine Augen zu blicken und Deinem Hoffen mich zu stellen. Schon bald…

(c)by Arcana Moon

 
 

Kommentare zu diesem Text


franky
Kommentar von franky (02.05.2013)
Hi liebe Arcy,

Ein Text in typischen Arcy-Stiel. Bist unermüdlich unterwegs in geistigen Sphären.
Du wirst auch mal friede und ruhe finden.

Schicke viele liebe Grüße nach Berlin

Franky
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Mondsichel meinte dazu am 03.05.2013:
Oh mein lieber Franky, ich hoffe das ich diese Dinge irgendwann mal finde. Vielleicht sind sie ja näher als mir lieb is

Liebe Grüßle
Deine Arcy
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Mondsichel
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Veröffentlicht am 02.05.2013, 1 mal überarbeitet (letzte Änderung am 02.05.2013). Dieser Text wurde bereits 1.059 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 16.01.2019.
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