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Text zum Thema Abgrund


von larala

Er wird an einem Freitagabend eingeliefert. Nicht gut, zumindest nicht in einem Provinzkrankenhaus. Nur ein Arzt, das Pflegepersonal seufzend wegen des bevorstehenden Dienstwochenendes, an Untersuchungen wird allenfalls das Notwendigste durchgeführt. Der Mann konnte das nicht wissen, er hätte auch keine Wahl gehabt. Der Hausarzt rief den Krankenwagen, dieser brachte ihn, ohne Blaulicht zwar, aber zumindest mit Notarzt, in die Neurologische Klinik. Der Mann wurde von starken Schmerzen gequält, die nun schon Tage anhielten. Nachdem er anfangs auf Besserung hoffte, erfasste ihn Angst. Im Krankenhaus wurde ihm ein freies Bett auf Station 1 zugewiesen. Wie Nummer 1, höchste Priorität, sozusagen. Dieser Gedanke beruhigte ihn, beunruhigend fand er dagegen, dass die Medikamente schläfrig gemacht, nicht aber die Schmerzen genommen hatten. Er erfuhr, dass Abläufe in solch einer Institution einer gewissen Routine folgen. Nach Mitternacht waren jedwede Formalitäten erledigt. Der Mann liegt jetzt gekrümmt zwischen der gelben Bettwäsche und findet keine Lage in der die Schmerzen weniger werden. Der diensthabende Arzt kommt und lächelt ihn an. Wieso, ist dem Mann nicht ganz klar. Nach der Untersuchung weist der Doktor die Schwester an, etwas zum Sedieren zu holen. Er kennt dieses Wort nicht. Mit dem Bett wird der Mann nun durch Glastüren zum CT geschoben. Er registriert, dass die Schmerzen nicht zunehmen, als sie ihn zu dritt, mit Hilfe eines Tuches, auf den Tisch des Diagnosegerätes zerren. Zurück auf der Station. Die Schwester hängt eine Infusion an, der Arzt spritzt etwas. Das sei so gut wie Morphium. Und dann, strenger: Ein paar Minuten müsse er aber schon Geduld haben. Gegen zwei taucht der Arzt wieder auf. Die Schmerzen sind unverändert. Man habe nichts gefunden im CT, das sei gut. Alles andere würde man ... später regeln.

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