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Angstfraß

Text zum Thema Angst


von susidie

Schwarzkalt kriecht es, krampft in den Muskeln, saugt an Nervenenden. Der Innenfraß beginnt, blickdicht und schwarzes dämonenkalt. Hinterlässt Schmutzspuren in der Blutbahn. Augen dunkeln gegen die Wand. Und schmettern zurück. Letztes Klammern durch, durch zu meinem Liebeskind. Zum Rettungsfühlen muß ich. Umarme mich selbst bei dem Sprung in die Rebellion. Mit scharfen Klingen zerschneide ich das Endlosband, befreie den Eisblick, der mich an mir hindert. Sauerstoff fließt in jede Zelle, nichts hält und Licht bricht uralt Bahn. Ja, immer wieder breche ich den Fraß, Ja!


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Kommentare zu diesem Text


WortGewaltig
Kommentar von WortGewaltig (18.07.2013)
wir klammern bis zum letzten atemzug. wer was anderes behauptet, der lügt. immer in der hoffnung auf den besonderen moment.
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susidie meinte dazu am 18.07.2013:
Ja genau, der besondere Moment. Hier ist er Auflehnung, du, nein du scheiss Angst frisst mich nicht. Weil ich was entgegenzustellen habe. Du nicht. Ich dank dir für deine Worte, die so wahr sind Gruß von Su
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Kommentar von chichi† (80) (18.07.2013)
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susidie antwortete darauf am 18.07.2013:
..und ich beim Schreiben! Ich danke dir. Lieben Gruß von Su
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Songline
Kommentar von Songline (18.07.2013)
Genial. Und das sage ich sonst nie.
Liebe Grüße
Song
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susidie schrieb daraufhin am 18.07.2013:
Wow, das Wort genial lässt mich immer rot werden. Freue mich sehr, vielen Dank! Su
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Fuchsiberlin
Kommentar von Fuchsiberlin (18.07.2013)
Der Titel passt perfekt zum Text. Dein Text ist so gut, in seinen Bildern, seiner Folge von emotionalen Gedanken, uff, Wahnsinn. Klasse!

Liebe Grüße
Jörg
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susidie äußerte darauf am 18.07.2013:
Ich dank dir für deinen tollen Kommentar Jörg. Freu mich. Gruß von Su
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gaby.merci
Kommentar von gaby.merci (18.07.2013)
Augen dunkeln in die Wand und schmettern zurück? Ein sehr eindringlicher und schön formulierter Text.
LG gaby.merci
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susidie ergänzte dazu am 18.07.2013:
Ich finde es immer schön wenn ein Gefühl, und wenn es noch so schrecklich ist, nachvollziehbar rüberkommt. Lieben Dank und Grüße von Su
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Kommentar von faraway (29) (18.07.2013)
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susidie meinte dazu am 18.07.2013:
Vielen Dank Farina für Alles. Es ist immer toll, wenn es gelingt. Grüße dich herzlich, Su
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Kommentar von Anne (56) (18.07.2013)
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susidie meinte dazu am 19.07.2013:
Oh vielen Dank. Es ist immer toll zu lesen, dass es rüberkommt. Es grüßt dich Su
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SapphoSonne
Kommentar von SapphoSonne (18.07.2013)
Sehr eindringlich beschrieben. Wenn ich beim Lesen die Augen schließe, kann ich es fühlen. Rebellion. Der Angst die Stirn bieten, ist wohl mit das Schwerste. Ging mir sehr nahe, dein Text. LG Sappho
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susidie meinte dazu am 19.07.2013:
Ja, genau so ist es, sich nicht von der Angst auffressen lassen, ihr etwas entgegenstellen. Ich danke dir für deine **, freut mich total. Liebe Grüße von Su
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EkkehartMittelberg
Kommentar von EkkehartMittelberg (18.07.2013)
Die Angst kann so viel fressen, wenn wir ihr die Anonymität lassen. Wenn es
uns gelingt, sie in Furcht umzuwandeln, das heißt, sie zu konkretisieren, dann ist sie nur noch halb so mächtig.
Kompliment für deine originelle Angstsprache.
LG
Ekki
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susidie meinte dazu am 19.07.2013:
Ich danke dir sehr für dein Kompliment und gebe dir recht. Mit aller Macht der Angst die Macht nehmen, das sollte in unserer Macht liegen. Liebe Grüße von Su
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larala
Kommentar von larala (19.07.2013)
Gegen Liebe ist Angst ein Scheißdreck, was für ein Glück.
Sehr intensiver Text!
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susidie meinte dazu am 19.07.2013:
Und immer wieder und wieder und wieder und nur nie aufgeben die Liebe dagegenzustellen Ganz lieben Dank für Alles und liebe Grüße von Su
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larala meinte dazu am 19.07.2013:
Manchmal gelingt es durch Liebe, die eigene Angst eifersüchtig bei sich zu behalten, zu transformieren in Zuversicht und Vertrauen und dieses dann stattdessen in die Welt zu schicken. Withyou.
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susidie meinte dazu am 19.07.2013:
Ein Anspruch, der es wert ist daran zu arbeiten. Die Angst zulassen und dagegen anzufühlen damit der Fraß aufhört bzw. seinen Schrecken verliert. Und der Blick hell wird.
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susidie
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Veröffentlicht am 18.07.2013, 2 mal überarbeitet (letzte Änderung am 22.07.2015). Textlänge: 85 Wörter; dieser Text wurde bereits 982 mal aufgerufen; der letzte Besucher war ein Gast am 22.03.2019..
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